
19. Juni 2026 in Jugend
Rund um die Realpräsenz in der Eucharistie rankt sich eines der vielen Wunder, die im Leben von Antonius von Padua passiert sind.
Padua (kath.net / pk) Er ist der Schutzpatron der Verlorenen, der Armen und der Reisenden: Antonius von Padua, den die Kirche immer am 13. Juni feiert. Die katholische Kirche schreibt diesem Heiligen aus dem 13. Jahrhundert viele Wunder zu, darunter eines, bei dem ein Maultier die Hauptrolle spielt, wie ChurchPOP berichtet.
Der heilige Antonius bekämpfte Irrlehren, darunter jene der Katharer, welche die Realpräsenz Christi in der Eucharistie leugneten. Zentrum dieser Häresie war damals Toulouse. Der heilige Antonius argumentierte in mehreren öffentlichen Debatten für die Realpräsenz. Während einer dieser Diskussionen stellte ein Mann namens Bononillo den Glauben des heiligen Antonius an die eucharistische Gegenwart in Frage.
Er sagte: „Wenn du mein Maultier dazu bringen kannst, sich vor dem zu verneigen, was du den Leib Christi nennst, werde ich glauben.“ Der heilige Antonius versuchte, ihn weiter mit Argumenten zu überzeugen, aber es brachte nichts. Bononillo beschloss daraufhin, sein Maultier drei Tage lang hungern zu lassen.
Am dritten Tag feierte der heilige Antonius die Messe auf dem öffentlichen Platz der Stadt. Nach der Messe trat Bononillo vor den heiligen Antonius und bot seinem Maultier Futter an, während der heilige Antonius eine konsekrierte Hostie trug. Der heilige Antonius sagte: „Maultier! Komm her und erweise deinem Schöpfer Ehrfurcht!“
Der heilige Antonius hielt die Hostie empor, und anstatt Bononillos Futter anzunehmen, verneigte sich das ausgehungerte Maultier und kniete vor der Eucharistie nieder. Als Bononillo dies sah, verneigte auch er sich und kniete vor der Eucharistie nieder. Viele andere Menschen waren tief getroffen von dem Ereignis und bekehrten sich.
Foto: (c) Kloster San Antonio Padua
© 2026 www.kath.net