'Betet ohne Unterlass!' ( 1. Thess. 5, 17)

2. Dezember 2004 in Deutschland


Erzbischof Becker eröffnet 'Ewige Anbetung' im Dom von Paderborn - Die "Ewige Anbetung" geht auf Bischof Konrad Martin zurück, der sie zum ersten Advent 1857 einführt


Paderborn (kath.net/pdp)
Mit einem Pontifikalamt hat ErzbischofHans-Josef Becker am ersten Adventssonntag im Hohen Dom die alljährliche"Ewige Anbetung" im Erzbistum Paderborn eröffnet. Erzbischof Beckerermutigte in seiner Predigt die Gläubigen, die Kraft des Advents gegen dieZwänge und Gewohnheiten des Lebens zu setzen. Die Hoffnungsbotschaft indieser Zeit sei die Befreiung zu Neuem. Durch Jesus Christus werde das Lebenmenschlicher und barmherziger, liebevoller und gerechter. In seiner Predigtging der Erzbischof auch auf das Eucharistische Jahr ein, das Papst JohannesPaul II. im Oktober eröffnet hatte. Die Eucharistie sei die "Lebensquelleunseres Glaubens". Mit der Eucharistie stehe der Gläubige vor Christusselbst.Nach dem Pontifikalamt wurde die ewige Anbetung mit dem Gedächtnis der Totenfortgesetzt. Es folgten Betstunden, die von den Geistlichen Gemeinschaften,der Innenstadtgemeinde St. Liborius, den Ordensleuten und der TheologischenFakultät gestaltet wurden. Die "Ewige Anbetung" im Hohen Dom endete miteiner Eucharistiefeier, die Weihbischof Karl-Heinz Wiesemann mit denGläubigen feierte. Über das ganze Kirchenjahr hinweg werden die Anliegen derKirche, des Erzbistums Paderborn und der Gemeinden in einer Gebetskette indie Pfarreien und Klöster der Erzdiözese getragen.Die "Ewige Anbetung" geht im Erzbistum Paderborn auf Bischof Konrad Martinzurück, der sie zum ersten Advent 1857 einführte. In seinem damaligenHirtenschreiben heißt es: "Vom ersten Advents-Sonntage an soll die ewigeAnbetung ununterbrochen bei Tag und bei Nacht in Unserer Diöcese fortdauern,dergestalt, daß immer die eine Kirche oder Gemeinde die andere in derAnbetung des Allerheiligsten ablöse in der von Uns festgesetzten Reihenfolgeund nach dem einer jeden Kirche und Gemeinde zugemessenen Zeitmaße." Heutewird die "Ewige Anbetung" im Sinne einer "täglichen Anbetung" im Erzbistumbegangen. Das Erzbistum Paderborn folgt damit der Weisung des ApostelsPaulus, der die Thessalonicher in einem Brief mahnt, ohne Unterlass zu beten(1Thess 5,17).


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