
9. Juli 2026 in Deutschland
Die Tatverdächtigen haben zu 53 % keine deutsche Staatsangehörigkeit, die Opfer jedoch sind zu 80 % deutsche Staatsangehörige. So wertet die „Welt“ Daten der Bundesregierung aus.
Berlin (kath.net) Im Durchschnitt kam es im Jahr 2025 zu zwei Gruppenvergewaltigungen täglich. Dabei hatte mehr als jede zweite tatverdächtige Person (53 %) keine deutsche Staatsangehörigkeit. In 72 Prozent aller aufgeklärten Fälle war der Tatverdächtige zuvor bereits polizeilich bekannt gewesen. Das offenbart eine Sonderauswertung der polizeilichen Kriminalstatistik, die von AfD bei der Bundesregierung angefragt worden war, die Auswertung liegt der „Welt“ vor. Bei Tatverdächtigen mit deutscher Staatsangehörigkeit wurde dann ein möglicher Migrationshintergrund nicht noch gesondert erfasst.
Aufschlussreich ist dabei auch ein Blick auf die Opfer. 772 Menschen fielen den Straftaten insgesamt zum Opfer, davon waren 693 Frauen. Bei den Opfern lag aber der Anteil der deutschen Staatsbürger bei 80 Prozent, erläutert die „Welt“ mit Blick auf die ihr verfügbaren Daten der Bundesregierung.
Einige Hotspots für Gruppenvergewaltigungen sind: Nordrhein-Westfalen (161 registrierte Fälle), Berlin 118 Fälle, Niedersachsen 113 Fälle, Bayern 91. Dabei kamen 110 Tatverdächtige aus Syrien, 64 aus Afghanistan, 46 aus dem Irak, 44 aus der Türkei und der Rest aus anderen Ländern, berichtet die „Welt“.
Immerhin sei 2025 die Zahl der erfassten Fälle leicht gesunken im Vergleich zu 2024 (788 Fälle), 2023 (761 Fälle) und 2022 (789).
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