
8. August 2026 in Spirituelles
Digitaler Missionar Abel de Jesús: „Nach so vielen Jahren, nach so vielen Zweifeln, Versuchungen und Wunden, kann ich sagen, dass ich aus Überzeugung katholisch bin. Oder genauer gesagt: dass der wahre Gott mich dazu ruft, Jesus nachzufolgen…“
Madrid (kath.net/pl) „Oft heißt es, man gehöre jener Religion an, in der man aufgewachsen ist. Das gilt jedoch nicht mehr, sobald man ein gewisses Maß an Wissen, Reife und Freiheit erlangt hat. Wenn man sich die Mühe gemacht hat, die Prinzipien, die das eigene religiöse Leben bestimmen, durch den Filter des eigenen geistlichen Gewissens und Verstandes zu prüfen, dann trifft man eine bewusste Entscheidung. Und nach so vielen Jahren – nach so vielen Zweifeln, Versuchungen und Wunden – kann ich sagen, dass ich aus Überzeugung katholisch bin. Oder genauer gesagt: dass der wahre Gott mich dazu ruft, Jesus, seinem einzigen Sohn, nachzufolgen, in dem die Fülle der Offenbarung wohnt.“ Das schreibt der Laientheologe Abel de Jesús auf dem Internetportal „Revista ecclesia“, das von der Spanischen katholischen Bischofskonferenz verantwortet wird. Abel de Jesús ist Digitaler Missionar und Religionslehrer, er steht der Karmelspiritualität nahe, gilt als Tolkien-Kenner und hat einige Jahre im Karmel gelebt, aber keine ewige Profess abgelegt.
„Denn so wenig ich daran zweifle, dass das Evangelium die Wahrheit ist, so wenig zweifle ich auch daran, dass die Kirche Christi in der katholischen Kirche fortbesteht“, bekennt der Theologe und zählt die für ihn wichtigsten Gründe dafür auf:
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