Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten

7. Oktober 2026 in Prolife


Ein US-Satiremagazin nimmt die Prioritäten des links-liberalen Mainstreams aufs Korn: Weil schwere Straftäter oft medial verteidigt werden, greifen Fötus-Ultraschalls zu drastischen Mitteln.


Washington D. C. (kath.net) In einer Glosse hat das US-Satireportal Babylon Bee die gesellschaftliche Wahrnehmung von Lebensrecht und Kriminalität aufs Schärfste aufs Korn genommen. Dem fiktiven Bericht zufolge versuchen ungeborene Kinder bundesweit zunehmend, sich auf Ultraschallbildern als Todestrakt-Häftlinge auszugeben. Ihre Hoffnung: Nur so könnten sie auf das Wohlwollen und den Schutz der liberalen linken Öffentlichkeit und der Medien hoffen.

Die Idee dazu hätten sich die Föten bei der Berichterstattung über staatliche Hinrichtungen abgeschaut, heißt es in dem Beitrag. Unabhängig von der Schwere begangener Verbrechen würden Medien oft mitfühlend über verurteilte Verbrecher berichten. „Wenn diese Leute Sympathie bekommen, schaffen wir das auch“, soll ein ungeborenes Kind mit Gangster-Kleidung und Messer im Ultraschall angedeutet haben, wie Techniker scherzhaft berichteten. Die Pointe des Beitrags gipfelt in der Beobachtung, dass liberale Aktivisten, als sie die angeblichen Schwerverbrecher auf den Sonogrammen sahen, plötzlich spontan vor Abtreibungskliniken für das Lebensrecht auf die Straße gegangen seien. Der satirische Text spiegelt die Kritik konservativer US-Kreise an einer aus ihrer Sicht verzerrten Prioritätensetzung im kulturpolitischen Diskurs wider.


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