Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender

15. Oktober 2026 in Chronik


Markle hat einen Adventskalender um 130 Euro vorgestellt. Ein Priester wies auf eine günstigere Alternative hin, deren Erlös einem guten Zweck gespendet wird.


Los Angeles/London (kath.net/jg)
Meghan Markle hat Anfang Oktober einen Luxus-Adventskalender vorgestellt, der für viel Kritik gesorgt hat. Der Kalender ist ihrem Luxusanwesen in Montecito, einem Vorort von Los Angeles, nachempfunden und enthält 24 Pralinen. Markle verkauft den Adventskalender gemeinsam mit einem in Los Angeles ansässigen Schokoladeproduzenten um 148 US-Dollar, umgerechnet etwa 130 Euro, berichtet die österreichische Kronenzeitung.

Zwei britische Geistliche übten in den sozialen Medien Kritik an Markles Produkt und empfahlen billigere Alternativen. 

Der anglikanische Priester Daniel French, Kaplan an einer Universität in London, teilte ein Foto von Markle mit ihrem Adventskalender und empfahl einen christlichen Adventskalender der Meaningful Chocolate Company, ohne direkt auf Markles Produkt oder sie selbst einzugehen. Dieser Adventskalender koste nur 5,99 Pfund und enthalte Fairtrade-Schokoladestücke, schrieb French. Dem Kalender ist ein 24-seitiges Heft beigelegt, welches die wahre Bedeutung von Weihnachten erklärt. Die Einnahmen kommen einer Lepra-Hilfsorganisation zugute. Deren Schirmherrin war Prinzessin Diana, die Mutter von Markles Ehemann Prinz Harry. 

Anhänger von Markle griffen French daraufhin teilweise sehr scharf an. Einige Reaktionen waren äußerst aggressiv. Der Geistliche wurde unter anderem als „böse“ und sogar als „satanischer Nachwuchs“ bezeichnet. Ein anderer Vorwurf lautete, er habe ein „hässliches Herz“.

Chris Phillips, ein katholischer Priester aus dem Südwesten Londons, unterstützte French. Auf X schrieb er, dieser sei offenbar auf die „Sussex Squad“ gestoßen, wie die besonders loyalen Anhänger von Harry und Meghan Markle, die seit ihrer Hochzeit 2018 den Titel Herzog und Herzogin von Sussex tragen, genannt werden. 

Nach Angaben der Daily Mail sperrte Phillips sein Konto auf X, nachdem er dort rund 24 Stunden lang Beschimpfungen und persönliche Angriffe erhalten hatte. 

Laut einem Bericht von GB News gibt es seit der Kontroverse eine starke Nachfrage nach dem Adventskalender der Meaningful Chocolate Company. Die Lepra-Hilfsorganisation, die ihn vertreibt, erhält viel Unterstützung und Ermutigung für ihre Tätigkeit.

 

Foto: Archivbild Prinz Harry und Meghan Markle

 


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