Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus

16. Oktober 2026 in Deutschland


Er verwendete dabei Begriffe aus der Identitätspolitik und der LBGT-Szene. Aufhänger war die Kritik der katholischen und der evangelischen Kirche an der AfD.


Köln (kath.net/jg)
Jan Böhmermann hat in der Sendung ZDF Magazin Royale Jesus Christus als „genderfluiden, bi-neugierigen, halbnackten POC-Otter“ verhöhnt. Er verwendete dabei in Anspielung auf eine Darstellung von Jesus am Kreuz sexualisierte Begriffe der LGBT-Szene. Dies berichtet Apollo-News.

In der Sendung vom 2. Oktober stand die Ablehnung der AfD durch die katholische und die evangelische Kirche im Mittelpunkt, die von Böhmermann lobend hervorgehoben wurde. Gleichzeitig machte er sich mehrmals über den christlichen Glauben lustig.

Böhmermann erwähnte dabei auch, dass Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, aus der katholische Kirche ausgetreten ist. Siegmund hatte der Kirche vorgeworfen, zu politisch geworden zu sein und die christlichen Werte nicht ausreichend zu verkünden. 

Böhmermann kommentierte dies mit den Worten, in der Kirche werde „keine dusselige Deutschlandfahne“ angebetet, sondern „etwas Anständiges“. Dann wurde ein Bild von Jesus am Kreuz eingeblendet.

Böhmermann sagte dann, der gekreuzigte Jesus sei ein „genderfluider, bi-neugieriger, halbnackter POC-Otter“. Weiters sei er ein „Smoking, Hot Skinny Legend an einem auf dem Kopf stehenden Teufelssymbol“.

„POC“ steht in der Identitätspolitik für „Person of Color“, also nicht-weiße Menschen. Offenbar ist damit die Abstammung Jesu als nichteuropäischer Jude aus Galiläa gemeint. In der schwulen Szene ist ein „Otter“ ein schlanker, behaarter Mann. „Smoking Hot“ meint „extrem attraktiv“, der Begriff „Skinny Legend“ bezeichnet eine gefeierte Persönlichkeit der Popkultur.

Bei dieser – vermeintlichen – Identität sei es kein Wunder, dass Siegmund die Kirche verlassen habe, meinte Böhmermann. 

 


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