
27. Oktober 2026 in Weltkirche
"Ich freue mich, auf den Kontinent zurückkehren zu können, auf dem ich so viele Momente meines Lebens verbracht habe" - Weniger als vier Wochen nach seiner Lungenoperation wird Leo XIV. vom 6. bis 17. November Uruguay, Argentinien und Peru besuchen
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan hat offiziell mitgeteilt, dass Papst Leo XIV. seine geplante Südamerikareise vom 6. bis 17. November in vollem Umfang wahrnehmen will. Eine entsprechendes Kommuniqué veröffentlichte das vatikanische Presseamt am Montag. Ohne ausdrücklich darauf einzugehen, dementierte der Vatikan damit indirekt anderslautende Mutmaßungen in Medien. In Berichten war über angebliche weitere Therapien des Papstes oder eine mögliche Verschiebung oder Verkürzung der Reise spekuliert worden.
In der Mitteilung heißt es, die Erholung des Papstes nach seiner Lungenkrebs-Operation am 13. Oktober schreite so voran, wie es die behandelnden Ärzte eingeschätzt hätten. Die Gewebeanalysen nach dem erfolgreich verlaufenen Eingriff hätten bestätigt, dass keine weitere Therapie nötig sei.
Papst legt Ruhepausen ein
Seit seiner Rückkehr in den Vatikan habe der Papst seine Tätigkeit schrittweise wieder aufgenommen. Dabei habe er sein Programm in Absprache mit den Ärzten angepasst und auch angemessene Erholungsphasen eingebaut.
Der ihn betreuende Mediziner Luigi Carbone habe nach weiteren medizinischen Untersuchungen seine gute Verfassung bestätigt. Es gebe angesichts der klinischen Befunde keine Indikationen, die gegen die geplante Lateinamerikareise vom 6. bis 17. November im geplanten Umfang sprächen.
Große Vorfreude bei Leo XIV.
Daher bestätige das Presseamt diese Reise gemäß dem bereits veröffentlichten Programm. Der Papst blicke "mit großer Freude und Begeisterung" auf diese Reise, mit der er den Völkern von Uruguay, Argentinien und Peru eine Botschaft der Hoffnung und des Friedens bringen wolle.
"Ich freue mich, auf den Kontinent zurückkehren zu können, auf dem ich so viele Momente meines Lebens verbracht habe", wurde Leo XIV. vom Presseamt zitiert: "Möge diese Reise eine Gelegenheit sein, unsere Herzen füreinander zu öffnen, unsere Gemeinschaft als Brüder und Schwestern zu stärken und unser Engagement für die freudige Verkündigung des Evangeliums zu erneuern!"
Vor seiner Zeit als Papst hatte Robert Francis Prevost, so Leos bürgerlicher Name, rund 20 Jahre lang in Peru gewirkt - zunächst als Missionar, dann als Bischof.
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