
29. Oktober 2026 in Deutschland
Auf Instagram forderte sie ihre Abonnenten auf, es ihr gleichzutun.
Berlin (kath.net/jg)
Die CDU-Politikerin Caroline Bosbach legt Programmbeschwerde beim ZDF-Fernsehrat gegen Jan Böhmermann ein. Anlass ist die Verhöhnung von Jesus Christus durch Böhmermann in dessen Sendung „Magazin Royale“ vom 2. Oktober, berichtet die WELT.
Böhmermann hatte darin die Kritik der katholischen und der evangelischen Kirche an der AfD gelobt und unter anderem gesagt: „In der Kirche wird auch nicht eine dusselige Deutschlandfahne angebetet, sondern was Anständiges. Ein genderfluider, bineugieriger, halbnackter POC Otter, eine smoking hot skinny legend, an einem auf dem Kopf stehenden Teufelssymbol.“ (Siehe Link)
Für Bosbach ist damit eine Grenze überschritten. Auf Instagram schrieb sie wörtlich: „Das ZDF hat den Bogen hier nicht überspannt, sondern reißen lassen. Für die Verächtlichmachung christlicher Glaubensinhalte im öffentlich-rechtlichen Programm gibt es genug Beispiele. Aber das hier schießt dem Fass den Boden aus.“ Als Beleg teilte sie den zitierten Ausschnitt aus Böhmermanns Sendung.
Dann forderte Bosbach ihre Abonnenten dazu auf, es ihr gleichzutun. Wörtlich schrieb sie: „Wer wie ich die Darstellung Jesu Christi als verunglimpfend und verletzend empfindet, kann ich nur aufrufen, es mir gleichzutun: Reicht eine Programmbeschwerde ein und begründet in eigenen Worten, was ihr hier kritisiert.“
Auf Instagram hat Bosbach ihr Schreiben an den ZDF-Fernsehrat veröffentlicht. Darin kritisiert sie, dass das ZDF gegen sein eigenen Qualitäts- und Programmrichtlinien verstoße. Diesen zufolge sei zu beachten, dass „Sendungen und Telemedienangebote den religiösen Glauben nicht verächtlich machen oder herabwürdigen.“ Religiöse Themen und Handlungen müssten „mit der ihnen gebührenden Ehrfurcht und Sorgfalt“ behandelt werden.
Abschließend schreibt Bosbach: „Und ich frage mich: Würde das ZDF Mohammed genauso darstellen?“
© 2026 www.kath.net