Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Was auch immer Synodalität sein soll
  8. „Warum bin ich Christ“
  9. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  13. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  14. Was eine Messe wiegt
  15. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender

Von der Amöbe zu Goethe

11. August 2008 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auch Atheisten wollen die Geheimnisse des Lebens erkunden, mahnt ein Kritiker der Evolutionstheorie zu mehr Respekt.


Bad Blankenburg (kath.net/idea) Zu mehr Respekt gegenüber Vertretern der Evolutionstheorie hat ein führender deutscher Evolutionskritiker aufgerufen.

Christen, die die biblischen Schöpfungsberichte für eine zutreffende Beschreibung der Weltentstehung hielten, sollten anerkennen, dass auch Wissenschaftler, die nicht an einen Schöpfergott glaubten, die Geheimnise des Lebens erkunden wollten, sagte der an der Technischen Universität München lehrende Mikrobiologe Prof. Siegfried Scherer in einem Seminar auf der Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz im thüringischen Bad Blankenburg.


Er ist Mitglied des Leitungskreises der evangelikalen Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“ (Baiersbronn/Schwarzwald), die sich gegen atheistische Interpretationen naturwissenschaftlicher Erkenntnisse wendet.

Laut Scherer sprechen zwar viele physikalische Erkenntnisse dafür, dass sich die Welt in mehreren Milliarden Jahren zu ihrem jetzigen Zustand entwickelt hat.

Allerdings habe die Evolutionstheorie einige zentrale Probleme bis heute nicht gelöst. Dazu gehöre, dass es keine schlüssige Erklärung für die Entstehung des Lebens gebe. Der Annahme von Evolutionstheoretikern, dass sich Leben aus toter Materie entwickeln könne, hätten Tausende in den vergangenen 50 Jahren durchgeführte Experimente widersprochen.

Von der Amöbe zu Goethe?

Auch die Vorstellung, dass es eine evolutionäre Entwicklung „von der Amöbe zu Goethe“ gebe, bleibe äußerst fragwürdig. Mechanismen, die zur Entstehung komplexer Strukturen führen, seien unbekannt.

Allerdings bildeten die Defizite der Evolutionstheorie kein Argument für die Wahrheit der biblischen Schöpfungsberichte. „Dass Gott die Welt geschaffen hat, kann man nur glauben“, sagte Scherer.
Grundlage für den christlichen Glauben sei das Wissen um die Auferstehung Jesu Christi.

Der Glaube an einen Schöpfergott werde aber durch einen Blick in die Natur erleichtert. Selbst überzeugte Evolutionsbiologen sprächen vom Wunder des Lebens, hinter dem ein genialer Konstrukteur zu stehen scheine.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Wissenschaften

  1. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  2. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  3. Biotechnologie-Verordnung von US-Präsident Biden als Schritt zum ‚Transhumanismus’?
  4. US-Abgeordnete: Scharfe Kritik an Forschung mit Körperteilen abgetriebener Babys
  5. Universität Pittsburgh ist Zentrum für Experimente mit Körperteilen abgetriebener Babys
  6. Mondlandung bestätigte: "Mensch lebt nicht von Brot allein"
  7. Alles Zufall, oder was?
  8. Kutschera übt Selbstkritik – ohne seine Thesen zu revidieren
  9. Theologe Huber: Immer weniger Naturwissenschafter glauben an Gott
  10. Klimawandel-Hysterie und die Bewahrung der Schöpfung







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  3. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  4. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  5. Frankreich: Jugendliche schänden Kirche und feiern islamistischen Rap-Song
  6. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  7. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026
  8. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  9. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  10. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  11. Aktionäre fordern FedEx auf, den Versand von Abtreibungspillen einzustellen
  12. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  13. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  14. Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzeln
  15. Papst Leo feiert Hl. Messe im Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz