Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  4. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  5. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  8. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  9. So fühlt sich Nachhausekommen an
  10. Menschenrecht auf Abtreibung?
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  13. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  14. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  15. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten

Jilek hat fehlende Einsicht in Grunddaten des katholischen Glaubens

6. November 2009 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Bistum Regensburg distanziert sich von Aussagen von Professor August Jilek, dem bereits 2004 die Lehrberechtigung entzogen wurde, und betont, dass Jilek nicht für die katholische Kirche spreche


Regensburg (kath.net)
Das Bistum Regensburg hat sich von Professor August Jilek und seinen medial verbreiteten Aussagen über Liturgie und Ökumene im Rahmen eines Vortrags über das Thema "Liturgie als Chance für gelebte Ökumene" distanziert. Das Bistum stellte klar, dass Jilek nicht für die katholischen Kirche sprechen könne und ihm bereits 2004 die Lehrberechtigung entzogen wurde.

Jilek hatte laut dem Bistum schriftlich erklärt zu erwägen, aus der katholischen Kirche auszutreten, nicht ohne sich vorher beim zuständigen Minister über die dienstrechtlichen und sonstigen Folgen dieses Schrittes zu vergewissern, was auch den beamtenrechtlichen Status und damit wohl die Fortzahlung der Bezüge mit ein schließt.


Das Bistum stellte weiter klar, dass entgegen den Aussagen Jileks keine Rede davon sein kann, dass die römisch-katholische und die evangelisch-lutherische Kirche unter Eucharistiefeier bzw. Abendmahl das gleiche verstehen. Z. B. sehe die evangelische Kirche den Opfercharakter der Messe in Spannung zum Abendmahl stehen.

Wörtlich heißt es dann: "Nach verbindlicher katholischer und auch orthodoxer Lehre ist die Eucharistiegemeinschaft nur auf der Grundlage einer vollen kirchlichen Gemeinschaft möglich. Die Unterschiede im Amtsverständnis als „belanglos“ abzutun, zeugt von fehlender Einsicht in Grunddaten des katholischen Glaubens. Gemäß katholischem Verständnis, wie es vom II. Vatikanum erneut formuliert wurde, ist es entscheidend, dass durch die Handauflegung und das Gebet des Bischofs in der Priesterweihe ein Christ bevollmächtigt und für immer in den Dienst Jesu Christi genommen wird. Der Priester handelt in der Person Christi, des Hauptes der Kirche. Die Ordination geht innerevangelisch von einem ganz anderen Ansatz aus. Der Unterschied zum katholischen Verständnis ist allgemein bekannt. Solche grundlegenden Unterschiede als „belanglos“ einzuschätzen, lässt jedes weitergehende theologische Verständnis vermissen. Herr Jilek scheint die Diskussion um Amt, Kirche und Eucharistie im ökumenischen Dialog der letzten Jahrzehnte zu ignorieren."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Regensburg

  1. Über das Wunder von Greccio
  2. Warum wir gerade jetzt Quellen der Zuversicht, Stärkung und Solidarität brauchen
  3. Bischof Rudolf weiht zwei Männer zu Ständigen Diakonen
  4. Das Osterfest ist der FREEDOM DAY schlechthin!
  5. Sternsingen 2021
  6. Voderholzer: „Wir lassen nichts ausfallen, wir lassen uns etwas einfallen“
  7. Big Bang oder Genesis? Neue Sendereihe „Kaum zu glauben?“ bei TVA
  8. Bischof Voderholzer dankt Priestern für Mut, Kreativität und Findigkeit während Corona-Pandemie
  9. Gott hab ihn selig!
  10. Ein Leben für die Musica sacra






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  3. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  6. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  7. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  8. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  11. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  12. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  13. Menschenrecht auf Abtreibung?
  14. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  15. Gott schütze Venezuela!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz