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Vater: 'Ich habe das Leben von meinen zwei Kindern nicht geschützt'

20. März 2012 in Aktuelles, 32 Lesermeinungen
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„Ich musste wissen, was mit meinen Kindern geschah. Ich musste wissen, wie sie starben.“


New York (kath.net/LSN/AmericanThinker/pl)
„Meine Seele trägt eine neue Wunde. … Ich habe bei der Hauptaufgabe von Eltern versagt, willentlich und wissentlich: Ich habe das Leben von meinen zwei Kindern nicht geschützt.“ Dies schrieb ein anonym bleibender Vater nach einer Abtreibung. Seine Frau hatte entschieden, bei einer Drillingsschwangerschaft nur eines der Kinder auszutragen. „Jeden Tag werde ich von der Arbeit nach Hause kommen und werde hören: ‚Hallo, Daddy!', doch ich werde wissen, dass ich die Stimmen und das Gekicher von zwei Kindern nie hören werde“.

Der Vater und seine Frau hatten längere Zeit versucht, mittels In-Vitro-Befruchtung zur Schwangerschaft zu gelangen. Dann stellte der Arzt eine erfolgreiche Drillingsschwangerschaft fest. Die Mutter war „beinhart“: entweder würde sie zwei der Kinder abzutreiben oder sie würde eine vollständige Abtreibung machen lassen. „Sie würde nicht drei austragen. Sie würde nicht zwei austragen.“ „Ich stand vor der Entscheidung, entweder ein Kind zu retten oder gar kein Kind zu retten“, berichtete der Vater weiter.


Der Arzt, der die Abtreibung vornehmen sollte, habe gesagt, dass man Kaliumchlorid in die Fruchtblase injizieren werde, um den Herzschlag zu stoppen. Der Vater: „Man sagte uns unverblümt, dies sei schmerzlos. Selbst da wusste ich, dass man mich belog“.

„Vor der Prozedur füllten sich die Augen meiner Frau mit Tränen; sie fragte den Arzt immer wieder, ob die Kinder Schmerz fühlen würden, und man versicherte ihr, sie würden keinen Schmerz fühlen“, beschreibt der Vater den Moment vor dem Eingriff. Die Schwangere betätigte, sie sei sich sicher, die Abtreibung durchführen zu lassen, doch „ihre Tränen und ihr verzweifeltes Wegschauen vom Untersuchungsmonitor“ und ihr Wunsch, dass auch ihr Mann nicht auf den Monitor schaue, „sagte mir die Wahrheit: Sie wusste ebenso gut, dass dies falsch war“.

„Meine Frau sah nicht hin, aber ich musste. Ich musste wissen, was mit meinen Kindern geschah. Ich musste wissen, wie sie starben. Jeder Embryo wich aus, als die Nadel kam. Man spritze nicht in die Fruchtblase, sondern direkt in den Körper jedes Kindes…. Ich sah das Herz des ersten Kindes aufhören zu schlagen, und auch meines hörte beinahe auf. Das Herz des anderen Kindes kämpfte, aber zehn Minuten später schaute man wieder nach, und es stand ebenfalls still.“

„Die Ärzte hatten die Unverfrorenheit“, so berichtete der Vater weiter, das Kaliumchlorid als „Medikament“ zu bezeichnen, dabei war es „die Chemikalie, die den Herzschlag gestoppt hatte“. „Ich weiß, die Kinder haben Schmerz empfunden. Ich weiß, sie haben Panik empfunden. Und ich weiß, dass dies Mord ist.“ „Lassen Sie sich nicht belügen: … Abtreibung ist nicht Entfernung eines formlosen Zellhaufens, sondern es ist die Tötung eines Kindes.“


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