13 April 2013, 11:20
US-Fernsehsprecherin löst Kontroverse um Familie aus
 
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Kinder gehören dem Gemeinwesen, nicht ihren Eltern oder Familien, sagte eine US-Fernsehsprecherin in einem Werbespot.

New York (kath.net/LSN/jg)
Die amerikanische Nachrichtensprecherin Melissa Harris-Perry hat mit einem Werbespot für ihren Fernsehsender MSNBC viel Kritik ausgelöst. „Wir müssen uns von der Idee verabschieden, dass Kinder ihren Eltern oder ihren Familien gehören und erkennen, dass Kinder dem Gemeinwesen gehören“, sagte sie wörtlich. Der Spot möchte für mehr öffentliche Ausgaben im Bildungsbereich Stimmung machen.

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Kritiker sehen in Harris-Perrys Aussagen kollektivistische Ansätze. „Die Eingriffe in die Elternrechte hören nicht auf – von der Regierung Obama über die Hörsäle der Colleges bis zu den Nachrichtenstudios“, sagte Janice Crouse von der konservativen Frauenorganisation „Concerned Women for America“ gegenüber dem katholischen Nachrichtendienst CNS. Kinder sollten dem Einfluss der Eltern entzogen und von Lehrern, Fernsehsendern, Videospielen und anderen kulturellen Einflüssen ausgebildet werden, befürchtet sie.

Die Familie sei die ultimative private Institution und stünde deshalb allen kollektivistischen Bemühungen im Weg, schrieb der konservative Kommentator Rich Lowry. Wer in seine Familie investiert, brauche den Staat nicht und bevorzuge seine eigenen Kinder gegenüber anderen. Die Familie sei eine der Quellen der Ungleichheit, fuhr er fort. Wenn Eltern verheiratet blieben und sich um ihren Nachwuchs annehmen würden, hätten die Kinder ein gutes Los in der Lotterie des Lebens. „Dass die Familie so wesentlich für das Wohlergehen der Kinder ist, muss eine dauernde Quelle der Frustration für egalitäre Etatisten sein“, schrieb er wörtlich.

Um ihre Position zu verteidigen, bemühte Harris-Perry sogar die Lebensschutzbewegung, die sie „als überzeugte Befürworterin von reproduktiven Rechten“ sonst ablehnt. Die Lebensschützer seien doch davon überzeugt, dass die Gesellschaft Interesse an der Geburt der Kinder habe, unabhängig von den Interessen oder Bedürfnisse die Eltern, schrieb sie in ihrem Blog.







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