Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  2. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  7. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  8. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  9. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  12. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  13. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  14. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  15. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!

Island und Großbritannien: Maßnahmen gegen Pornographie

13. April 2013 in Jugend, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Island und Großbritannien werden Maßnahmen gegen Pornographie ergriffen. Der Schutz der Kinder vor den Auswirkungen von Pornographiekonsum steht dabei im Mittelpunkt.


Denver (kath.net/CNA/jg)
In zwei europäischen Staaten setzen sich öffentliche Einrichtungen gegen Pornographie ein. In Island überlegen die gesetzgebenden Körperschaften und die Regierung, Internetpornographie zu verbieten. Das Land möchte die Kinder davor schützen, gewalttätigen pornographischen Darstellungen ausgesetzt zu sein. Ein weiterer Beweggrund sind die Bürgerrechte der Frauen, die in den einschlägigen Darstellungen auf ihre Geschlechtlichkeit reduziert werden. Der Inselstaat hat bereits Striplokale sowie den Druck und die Verbreitung pornographischer Materialien verboten.


In Großbritannien hat die Lehrergewerkschaft ATL (Association of Teachers and Lecturers) empfohlen, Schüler vor den Risiken des Pornographiekonsums zu warnen und sie auf die abnormale Darstellung von Sexualität hinzuweisen. Auf ihrer Jahreskonferenz im März brachten die Lehrer ihren Wunsch nach besseren Leitlinien für den Umgang mit der sexualisierten Jugendkultur von heute zum Ausdruck.

Susan Selner-Wright, Philosophieprofessorin am theologischen Seminar „Hl. Johannes Vianney“ in Denver unterstützt diese Maßnahmen nicht nur aus religiösen Gründen. Menschen hätten eine natürliche Neigung, Beziehungen einzugehen, sagte sie gegenüber CNA. Das Problem heute sei, dass viele Menschen Beziehungen nur mehr in Bezug auf Sexualität wahrnehmen würden. In den Medien würden tiefgehende Beziehungen als sexuelle Beziehungen gezeigt. Intimität sei durch Sexualität ersetzt worden, kritisierte sie. In Wirklichkeit seien fast alle Beziehungen nicht sexueller Natur. Wenn Jugendliche pornographischen Darstellungen ausgesetzt seien schade dies ihrer Fähigkeit, gesunde, dauerhafte Beziehungen eingehen zu können, erklärte Selner-Wright.

Pornographische Darstellungen würden die Ganzheit der Person radikal missachten. Das gelte auch für Personen, die damit einverstanden seien, auf diese Weise abgebildet zu sein, erläuterte sie weiter. Diese Menschen machten sich selbst zum Objekt und respektierten sich nicht. Jeder Mensch habe das Recht, nicht auf seine Sexualität reduziert zu werden. Dieses Recht gelte auch gegenüber der eigenen Person. Es sei unveräußerlich, betonte Selner-Wright.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sexualität

  1. Bischof Bonnemain: Sexualmoral ‚kann und muss ... vertieft und weiterentwickelt werden’
  2. Bischof Bonnemain lässt die 'Schweizer Katze' aus dem Sack
  3. Nach Elternprotesten: Katholischer Kindergarten stoppt ‚sexualpädagogisches Konzept’
  4. USA: Sommerlager mit Sexualaufklärung für 8-10jährige Kinder
  5. USA: Schulbehörde zieht Planned Parenthood Flugblatt zur Sexualerziehung zurück
  6. 'Kirche, Sex und Sünde' - Fake-News-Alarm durch Kardinal Marx & Friends
  7. "Sex ist gut, aber nicht beliebig"
  8. In Israel gilt seit dem 10. Juli ein generelles Sexkaufverbot
  9. Zeitschrift EMMA: Frauen berichten über Rückkehr aus der Transgender-Identität
  10. Online lieben lernen?– Sexualerziehung in digitalisierter Gesellschaft






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  3. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  4. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  5. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  6. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  7. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  8. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  9. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  10. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  11. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  12. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  13. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  14. Überraschende Wendung im Mordfall Ann Widdecombe: Jetzt doch offizieller Terrorverdacht!
  15. Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente: „Ich bete jeden Tag, aber nicht für den Sieg“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz