Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  11. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  12. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  13. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  14. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  15. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“

Schick: 'Marienfrömmigkeit gehört zur katholischen Identität'

1. Mai 2013 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bamberger Erzbischof ruft zu Andachten und Prozessionen im Marienmonat Mai auf – Auch die Protestanten sollten in der Marienverehrung evangelischer werden, so wie es Martin Luther in der Auslegung des Magnifikats gewesen war


Bamberg (kath.net/bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat zu Beginn des Marienmonats Mai dazu aufgerufen, die Marienverehrung zu stärken. „Die Marienfrömmigkeit gehört zu unserer katholischen Identität“, sagte der Oberhirte. Sie sei eine geistliche Quelle für Verkündigung und Mission, Gottesdienste und Caritas. Viele Ordensgemeinschaften und Laieninitiativen, die im Bildungsbereich, in der Mission und in der Caritas tätig sind, führten sich auf Maria zurück. „Ohne Marienfrömmigkeit wird unser christliches Leben ärmer“, betonte Schick.

Der Erzbischof rief die Gläubigen und die Gemeinden auf, die Maiandachten zu halten sowie Feiern und Prozessionen zu Ehren der Gottesmutter zu gestalten. Im Blick auf Maria würden viele Christen den Glauben und das Gebet entdecken, ihre Liebe zu Christus und zu allen Menschen, besonders zu den Armen, stärken.


Die protestantische Ablehnung der Marienfrömmigkeit dürfe die Katholiken nicht dazu bringen, aus falsch verstandener Ökumene die Verehrung Marias zu vernachlässigen. Vielmehr sollten die Protestanten diesbezüglich evangelischer werden, so wie es Martin Luther in der Auslegung des Magnifikats gewesen sei. Die besondere Rolle Marias und ihrer Verehrung werde schon im Neuen Testament deutlich und ziehe sich durch die ganze zweitausendjährige Kirchengeschichte. Nach wie vor gelte der Satz: „Durch Maria zu Jesus. Maria inspiriert und vertieft unseren Glauben an Jesus Christus, in dessen Namen allein Heil ist.“

Schick wies den protestantischen Vorwurf zurück, die Katholiken und die orthodoxen Christen beteten Maria an. „Wir verehren die Mutter Christi und bitten um ihr Geleit auf den Wegen des persönlichen Lebens, der Kirche und der Gesellschaft als Vorbild im Glauben und christlichen Leben. Das ist katholisch.“ Durch Maria werde der Glaube in der Liebe wirksam. „Machen wir uns das im Marienmonat Mai wieder bewusst, verstärken wir unsere Marienverehrung und bitten wir Maria um ihre Fürsprache in allen unseren Anliegen“, sagte Schick. „Wir dürfen ihr die Welt und die ganze Schöpfung, unsere Kirche und Gesellschaft, unsere Familien und uns selbst anvertrauen. Sie ist Mutter Christi und unsere Mutter.“

Englisches Marienlied:


´Salve Regina´ (Chor der Stiftskirche Einsiedeln)


Französisches Marienlied: Sternengekrönt - Wir grüßen dich! (Couronnée d´étoiles)


Foto: Marienbild von Lukas Cranach


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  2. Mai 2013 
 

Lassen wir uns nicht verunsichern!

"Was Er euch sagt, dass tut!"
Maria führt uns zu Jesus.

Die Protestanten wissen es ganz genau:
Für uns ist Maria keine Göttin, die wir anbeten.
Dieser immer wieder auftauchende Vorwurf -und Tadel- wird auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer.
Es scheint, als pflegten die Protestanten dieses Vorurteil geradezu liebevoll.

Maria zu verehren, sie zu bitten ist nicht falsch.
Ich bin sicher, Jesus hat seine Mutter auch verehrt und sie um manches gebeten.
Nichts, aber auch nichts ist falsch daran!


1
 
 gebsy 1. Mai 2013 

Maria wird

angebettelt und nicht angebetet; so wurde mir Marienverehrung erklärt. Dass Maria nur das Eine im Sinn hat, uns zu Jesus zu führen, hat der Hl. Ludwig Maria unüberbietbar dargestellt: http://de.wikipedia.org/wiki/Louis-Marie_Grignion_de_Montfort


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Maria

  1. "Wir haben Maria neue Hände gegeben"
  2. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  3. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  4. „Broken Mary“ - Papst segnet die außergewöhnliche Marienstatue „Unsere Mutter der Beschädigten“
  5. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  6. Mariologen-Vereinigung IMA kritisiert ‚Mater Populi Fidelis‘
  7. Leo XIV. betet nach Fahrt im Papamobil an römischer Mariensäule
  8. US-Präsident Trump veröffentlichte erstaunliche Würdigung der Muttergottes
  9. Vatikanankündigung: Neues Dokument „Mater Populi Fidelis“ wird am 4.11. veröffentlicht
  10. 150.000 Teilnehmer an neunmonatiger Novene zu Maria von Guadalupe







Top-15

meist-gelesen

  1. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  4. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  7. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  8. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  9. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  10. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  11. Apostolisch und nix anderes
  12. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  13. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  14. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  15. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz