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Bischof Küng: 'Widerstand gegen Homo-Ehe ist keine Homophobie'

15. Mai 2013 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
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St. Pöltner Bischof: „Widerstand gegen Homo-Ehe oder -adoption ist, soweit er als Ausdruck der politischen Meinungsbildung im Respekt vor Homosexuellen geschieht, legitim“. Gleichzeitig verurteilte Küng verächtliches Reden über Homosexuelle


St. Pölten (kath.net/dsp) Anlässlich des Internationalen Tags der Familie am 15. Mai hat der St. Pöltner Bischof Klaus Küng Stellung zur Lage der Familie genommen und dabei auf die positiven Ansätze hingewiesen, die in der heimischen Politik unternommen würden, um Familien Mut zu Kindern zu machen. Küng wörtlich: „Familien, die Ja zu Kindern sagen, verdienen in Staat und Gesellschaft jede Ermutigung und Unterstützung. Dabei sollte auch echte Wahlfreiheit herrschen, das heißt, staatliche Unterstützung soll nicht ausschließlich auf mehr Betreuungsplätze hinarbeiten, sondern Müttern, die ihre Kinder zu Hause erziehen wollen, diese Möglichkeit gleichberechtigt einräumen.“


Der St. Pöltner Bischof, der in der österreichischen Bischofskonferenz das Referat Ehe und Familie innehat, verwies noch einmal auf die Demonstrationen in Paris in den letzten Monaten, in denen „Millionen auf die Straßen gegangen sind, um für ihre Vision von Familie in der Gesellschaft ein Zeichen zu setzen.“ Wer sich heutzutage in Demonstrationen oder auch Talkshows gegen die sogenannte Homo-Ehe und das Adoptionsrecht für Homosexuelle ausspreche, werde aber oft sehr rasch als „homophob“ oder gar als „Homo-Hasser“ bezeichnet. „Widerstand gegen Homo-Ehe oder -adoption ist aber, soweit er als Ausdruck der politischen Meinungsbildung im Respekt vor Homosexuellen geschieht, legitim und kein Zeichen von Homophobie. Es geht vielmehr darum, die Rechte der Familie auf der Grundlage der Ehe zwischen Mann und Frau zu verteidigen – sowie das Recht der Kinder auf den eigenen Vater und die eigene Mutter.“ Zugleich wiederholte der Bischof seine klare Verurteilung von verächtlichem Reden über Homosexuelle, welches dem Geist des Evangeliums eindeutig widerspreche.


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Lesermeinungen

 Theodor69 16. Mai 2013 
 

Wichtig sind beide Botschaften des Bischofs!

Der Bischof hat absolut recht: Widerstand gegen Homo-Ehe ist keine Homophobie UND er wiederholte seine klare Verurteilung von verächtlichem Reden über Homosexuelle, welches dem Geist des Evangeliums eindeutig widerspreche. Leider wird sehr häufig von "besonders Katholischen" mit einer Verächtlichkeit gegenüber Homosexuellen die Homo-Ehe kritisiert. Wenn man diese Leute dann für ihre Ausdrucksweise kritisiert, dann stellen sie sich als die armen Märtyrer hin, die nur "die Wahrheit" gesagt haben und dem Kitiker wird das katholisch-sein abgesprochen.


1
 
 Scotus 15. Mai 2013 

Ist Widerstand mit Argumenten möglich?

Homosexualität hin - Homophobie her: Antworten auf diese Verwirrung stiftenden Lebens-Konzepte können auf vernünftige Weise nur durch ein katholisches Sakramentenverständnis - das in Fleisch und Blut übergegangen sein muss (!) - und über die intensive Auseinandersetzung mit dem Themenbereich der "Diktatur des Relativismus" gefunden werden. Alles andere sind Scheingefechte.

Immer wenn es um diese Dinge geht, muss ich an den "Sog" denken, der die Masse von Menschen in eine Ideologie hineinzieht. Wenn ich das Wort Grundkonsens höre, schnürt es mir den Hals zu. Der Begriff political correctness! wird mittlerweile vermieden, denn damit argumentieren die Gegner. Spätestens hier wird es offensichtlich, dass wir die vernünftigen Argumente zusammenpacken und nach Hause gehen können.

Es braucht unseren Widerstand, aber wie sieht der aus? In welcher Weise werden wir verstanden werden? - Darüber hinaus, meine ich, können wir die Dinge ohnehin nur auf uns zukommen lassen. Und hoffen, natürlich!!!


1
 
 Ben 15. Mai 2013 
 

Achtung: In Österreich kommt "Homo-Adoption"...

derzeit ist ein Entwurf in Begutachtung, der die sog. "Stiefkind-Adoption" freigeben wird: http://www.austria.com/stiefkindadoption-fuer-homosexuelle-in-begutachtung/apa-1412591072


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