Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Foto mit AfD-Politiker - Pfarrer entpflichtet Oberministranten im Bistum Passau
  2. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  3. Psycho-Tests für Schweizer Priester
  4. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  5. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  6. Lambrecht fordert: Lebensschutz in der neuen Koalition verbessern, trotz anderslautender SPD-Wünsche
  7. Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
  8. Parolin: „Segne uns, Heiliger Vater Johannes Paul II.! Segne diese Kirche des Herrn auf ihrem Weg“
  9. Hilfe! Mein Kind tut sich so schwer mit dem Lernen!
  10. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  11. Lourdes verhüllt Mosaike des mutmaßlichen Missbrauchstäters Pater Marko Rupnik
  12. 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
  13. Die Vernunft des Glaubens – Zum 20. Todestag des heiligen Johannes Paul II.
  14. ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
  15. Orthodoxe Kirche von Zypern übt heftige Kritik am Westen

SWR-Rundfunkrat: Freikirchen-Platz geht an Muslime

22. Mai 2013 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erfolglose Proteste von Kirchenleitungen und Gemeinden – Bisheriger Vertreter repräsentierte etwa 550.000 Mitglieder der klassischen Freikirchen und von orthodoxen, altkatholischen, unabhängigen und neuapostolischen Gemeinden


Stuttgart (kath.net/idea) Die südwestdeutschen Freikirchen haben ihren Kampf um einen Sitz im Rundfunkrat des Südwestrundfunks (SWR) verloren. Der neue SWR-Staatsvertrag, den die Landesregierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vereinbarten, sieht vor, dass der bisher den Freikirchen zustehende Platz im Aufsichtsgremium künftig von einem Mitglied muslimischer Verbände eingenommen wird. Die Landtage der beiden Bundesländer sollen den Vertrag noch vor der Sommerpause endgültig beschließen.


Der bisherige Vertreter der Freikirchen im Rundfunkrat, Bernd Friedrich (Waiblingen bei Stuttgart), repräsentierte etwa 550.000 Mitglieder der klassischen Freikirchen und von orthodoxen, altkatholischen, unabhängigen und neuapostolischen Gemeinden. Nach seinen Angaben hatten sich mehr als 20 Kirchenleitungen und Gemeinden in Schreiben an Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) für den Sitz der Freikirchen im Rundfunkrat des SWR eingesetzt.

Dem Präsidenten der Vereinigung Evangelischer Freikirchen, Ansgar Hörsting (Witten), zufolge können die beiden großen Kirchen, die weiterhin sieben der 74 Rundfunkrat-Mitglieder stellen sollen, nicht das gesamte christliche Spektrum abdecken. Die Streichung des Freikirchensitzes führe zu weniger Vielfalt im Rundfunkrat und bewirke damit das Gegenteil dessen, was der Staatsvertrag bezwecke. Die Mitwirkung von Muslimen ließe sich auch anders erreichen. Zahlreiche Gruppierungen hätten zwei oder mehr Sitze, etwa Gewerkschafter, Naturschützer oder Bildungsverbände).


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  23. Mai 2013 
 

Rot-Grün

Liebe Mitchristen,
dieses Verhalten von ro-grün war angesichts der antichristlichen Einstellung dieser Parteien bei deren gleichzeitiger Multikultiseligkeit nicht anders zu erwarten. Wer Verstand und Herz hat, kreuzt bei den anstehenden Wahlen diese Parteien nicht an.
Gruß
Matthäus 5


0
 
  22. Mai 2013 
 

Islam

zu Prophylaxe
Danke für Ihren Beitrag.
Der Islam kann sich bei uns noch sehr gefährlich zeigen und Europa wird im
Christentum leider schwach und dafür der Einfluss vom Islam immer stärker.
Auch sollte vor allem unsere Regierung keine Waffen an andere Staaten liefern.
Die ganzen Parteien bei uns sind sehr fragwürdig in ihrem Verhalten geworden. Bei jungen Menschen (bei der nächsten Generation) wird es einmal ein böses und trauriges Erwachen geben. Wir konzentrieren uns leider immer mehr hier auf die dubiose Währung vom ,Euro`(und dies schon seit einigen Jahren), aber die anstehenden wichtigen Probleme werden nicht gelöst. Es geht vor allem um den Erhalt des Welt-
friedens und dieser ist sehr in Gefahr. Es ist auch traurig, dass der Bürger bei uns seine Meinung nicht mehr sagen kann. Da wird er gleich von anderen Menschen angegriffen. - Seit 1989/90 hat sich das Demokratieverständnis hier leider zweigleisig entwickelt. Man muss daher an die Vernunft appellieren.
H. Kraft


3
 
 Prophylaxe 22. Mai 2013 
 

Die Roten,

Linken und Grünen setzen zielstrebig die Islamisierung Deutschland um.
Was in islamischen Staaten für Christenrechte herrschen, geht denen am Allerwertesten vorbei. Dass sie damit ihre eigenen ( angeblichen ) Ideale Gleichheit,Freiheit, Brüderlichkeit verraten, haben sie offenbar noch gar nicht bemerkt.


2
 
  22. Mai 2013 
 

Toleranz zwischen den Religionen - kein Streit

Bei allem diesem Hin und Her sollte einmal auch eine ,Toleranz` zwischen den Religionen sein. Jede Religionsgemein-
schaft sollte sich bewusst sein, wie sie
sich in einer Demokratie (und dies ist ja Deutschland) verhalten soll. Respekt und Vernunft sind da doch an erster Stelle. Und zwischen den Religionen sollte es keinen Streit mehr geben.
Es geht auch sehr um den ,Weltfrieden`, der erhalten werden muss.
H. Kraft


1
 
 Maxim 22. Mai 2013 
 

SpatzInDerHand

Ob Ihre Ansicht über die Vertreter der kath. Kirche, so wie es schildern, auch so allgemein ( bei Einzelnen sicher)gilt, muss wohl vorerst hier dahingestellt bleiben. Natürlich ist es ärgerlich, wenn nun eine „christliche“ Gruppe durch Moslems vertreten wird. Andrerseits muss man aber schon festhalten, dass zur Zeit auf der Welt etwa 25 000 (Tausend !!) ev. Denominationen existieren. Wie viel Schaden diese Gruppierungen der Kirche und damit dem christlichen Glauben zufügen, soll man bei allem persönlichen christlichem Wohlwollen für den Einzelnen schon auch noch berücksichtigen.
Welche Wege geht Gott?


3
 
 girsberg74 22. Mai 2013 
 

Ein gutes Pferd reagiert auf jeden Schenkeldruck.

Eine Mitwirkung der Muslime halte ich für sinnvoll, dass aber dafür bei insgesamt 74 Rundfunkratsmitgliedern eine halbe Million Freikirchler ihren einzigen Sitz verlieren und die entsprechende Änderung von zwei Landtagen beschlossen werden soll, das halte ich bei sonst vertretenen Interessen für mehr als merkwürdig; mir fällt dazu nur ein: „Ein gutes Pferd reagiert auf jeden Schenkeldruck.“

Es ist wohl kaum so, dass die spezifischen Interessen der Freikirchler von den katholischen Rundfunkratsmitgliedern vertreten werden, von den evangelischen – ihren direkten Konkurrenten – eher noch weniger.


2
 
 Andronikos 22. Mai 2013 

Lieber einen frommen und ehrlichen Freikirchler ...

als einen der nur auf dem Papier ein Katholik, Protestant oder Orthodoxer ist ...


2
 
 SpatzInDerHand 22. Mai 2013 

@Winnie Pohl, Sie meinen also allen Ernstes,

dass unsere katholischen und evangelischen Großkirchenvertreter bei den Medienanstalten gläubige freievangelische Christen passend vertreten können und WOLLEN??? Darf ich Sie aufklären: unsere großkirchlichen Vertreter (auch die katholischen!) würden rot werden, wenn sie ein Bekenntnis zur Auferstehung Jesu oder zu von ihm heute gewirkten Wundern ablegen müssten.
Freikirchenvertreter bekennen sich dagegen freimütig und offen zum christlichen Glauben, soweit sie ihn in ihrer Tradition zur Verfügung haben (und das ist AUSREICHEND weit!).
Was meinen Sie denn eigentlich, wen unsere hiesigen Volkskirchenleitungen in solche Jobs aussenden??? Man sendet Leute dahin, die fast nix glauben, aber die die Nase ganz weit oben tragen und alles besser wissen und die für fromme Freikirchler nix als Verachtung übrig haben! So schauts aus!


5
 
 nemrod 22. Mai 2013 
 

Jetzt darf man mich ruhig der "Islamophobie" bezichtigen, aber ich bin inzwischen der festen Meinung, daß alle diese Schritte zur Islamisierung Europas planvoll vollzogen werden.


4
 
 StephanSy 22. Mai 2013 
 

@Winni Pohl

Die Aufgabe der Vertreter der großen Kirchen ist nicht, aus Nettigkeit den Freikirchen etc. eine Stimme im Rat zu verleihen, sondern ihren Kirchen. Wer keine Stimme hat, hat keinen direkten Einfluss.

Es ist sicherlich richtig, dass die Muslime eine Stimme bekommen.

Aber meine Vermutung ist, dass hier gezielt die Anzahl der christlich-konservativen Stimmen reduziert werden soll. Das passt zur Grünen Ideologie.


3
 
 st.michael 22. Mai 2013 
 

Wen wundert es...................?

Wer regiert diese Länder ?
Zum großen Teil Gottlose und Kirchenhasser, denen der Islam näher ist als das Christentum, ohne das es uns in dieser Form heute nicht gäbe.
Aber statt zu klagen, wo bleibt der große Protest ?
Als bei dem NSU Prozess Medienvetreter der Türkei keinen Platz bekamen schrie die ganze Republik laut auf.
Und jetzt ?
Sind ja nur die paar Christen !
Der Weg in den Untergrund wird weitergehen !


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. „Staatsfeind Nummer zwei’ – Schwere Vorwürfe von Elon Musk gegen das Magazin „Spiegel“
  2. Kalifat-Verteidigerin Hübsch ist im Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks
  3. 'Nur mehr Elon Musk steht dem Totalitarismus im Weg'
  4. Mitarbeiter von ARD und ZDF wollen mehr Meinungsvielfalt
  5. Open Democracy hackt E-Mails europäischer Lebensschützer und Pro-Familienorganisationen
  6. Die Rolle der Medien für die Kultur der Freiheit
  7. Demokratische Politiker wollen Inhalte von Lebensschützern von sozialen Medien verbannen
  8. New Mexico klagt Meta, Mark Zuckerberg wegen Ermöglichung der sexuellen Ausbeutung von Kindern
  9. Kampf um Meinungsfreiheit - Elon Musks X klagt Linksgruppierung wegen Verleumdung
  10. Neue Plattform 'Threads' von Mark Zuckerberg zensuriert konservative Meldungen






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE! Große Baltikum-Reise mit kath.net - Mit Erzbischof Gänswein!
  2. Eine wichtige BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  4. Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
  5. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  6. ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
  7. Foto mit AfD-Politiker - Pfarrer entpflichtet Oberministranten im Bistum Passau
  8. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  9. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  10. Psycho-Tests für Schweizer Priester
  11. Das Wunder des Karol Wojtyła
  12. „Habt keine Angst!“ – Christus macht wirklich frei!
  13. 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
  14. Hexenfestival: Streit zwischen Exorzisten und Bürgermeister
  15. Orthodoxe Kirche von Zypern übt heftige Kritik am Westen

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz