Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  4. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  13. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  14. Fast der gleiche Glaube?
  15. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden

Einheit, Freimut in der Verkündigung und Gebet

22. Mai 2013 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Generalaudienz: Das Wirken des Heiligen Geistes im Leben der einen, heiligen katholischen und apostolischen Kirche. Der Heilige Geist ist der wahre Motor der Evangelisierung. Der Tweet des Tages. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Das Wirken des Heiligen Geistes stand im Mittelpunkt der Katechese, die Papst Franziskus bei der heutigen Generalaudienz auf dem Petersplatz vor weit über 100.000 Pilgern und Besuchern hielt. Der Papst setzte die Katechesenreihe zum „Jahr des Glaubens fort“ und betonte, dass im Glaubensbekenntnis auf den Artikel über den Heiligen Geist das Bekenntnis zur einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche folge. Diese beiden Wirklichkeiten des Glaubens „sind eng miteinander verbunden“. „Der Heilige Geist macht die Kirche lebendig und leitet sie“, so Franziskus. Ohne sein beständiges Wirken könnte sie nicht den Auftrag des Herrn erfüllen.

Die Sendung der Kirche, „die Sendung von uns allen, ist die Verkündigung des Evangeliums. Jeder muss das Evangelium verkünden, vor allem durch sein Leben“.

Der Heilige Geist „ist der wahre Motor der Evangelisierung: „Der Heilige Geist ist die Seele der Kirche. Er ist es, der den Gläubigen den tiefen Sinn der Lehre Jesu und seines Geheimnisses erklärt. Er ist derjenige, der heute wie in den Anfängen der Kirche in all jenen am Werk ist, die das Evangelium verkünden und sich von ihm ergreifen und führen lassen; er legt ihnen Worte in den Mund, die sie allein niemals finden könnten, und bereitet zugleich die Seele des Hörers auf den Empfang der Frohbotschaft und der Verkündigung des Gottesreiches vor“ (Paul VI, Evangelii nuntiandi, 75)


Dazu sei es notwendig, sich vertrauensvoll dem Wirken des Heiligen Geistes zu öffnen: „Er macht uns fähig, unseren Glauben zu leben und zu bezeugen“. Er erleuchte die Herzen. Darin bestehe die Erfahrung von Pfingsten.

Der Papst unterstrich drei Punkte des Wirkens des Heiligen Geistes. Zunächst schaffe der Geist Einheit und Gemeinschaft. Er überwinde die "babylonischen" Barrieren der Sprachen sowie die Verschlossenheit gegenüber den anderen. Er schenke eine neue Sprache, die zur Verzeihung und zur Versöhnung – zur Liebe einlädt.

Eine zweite Wirkung des Geisteshandelns erkannte Franziskus darin, immer und überall das Evangelium freimütig zu verkünden. Das Feuer von Pfingsten eröffne auch heute neue Kräfte und Wege für die Verkündigung und Mission, neuen Mut für die Evangelisierung.

Als Drittes zeige Pfingsten schließlich, dass die Evangelisierung immer vom Gebet ausgehen müsse. Der Papst erinnerte an ein Wort seines Vorgängers Benedikt XVI. und erklärte, dass unser Tun ohne das Gebet leer laufe und die Verkündigung ohne Seele sei und nicht vom Geist belebt werde.

Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum grüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Ein herzliches Willkommen sage ich allen Brüdern und Schwestern deutscher Sprache. Der Heilige Geist ist in der Kirche am Werk; in ihm führt sie Christi Heilswerk heute fort. Tag für Tag wollen wir uns unser Vertrauen in sein Wirken erneuern. Lassen wir uns vom Heiligen Geist leiten, seien wir Männer und Frauen des Gebets, die mutig das Evangelium verkünden. So werden wir in unserer Welt zu Werkzeugen der Einheit und der Gemeinschaft mit Gott. Von Herzen segne ich euch alle.

Der Tweet des Tages:

Das Evangelium leben heißt gegen den Egoismus ankämpfen. Das Evangelium ist Vergebung und Frieden; es ist die Liebe, die von Gott kommt.

Procurat quis Evangelium, nimio qui sui ipsius cultui repugnat. Veniam parit Evangelium pacemque, quatenus id amor existat a Deo profectus.





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Johann Martin 22. Mai 2013 
 

Der Heilige Geist, der wahre Motor der Evangelisierung

Zurecht sagt der Papst:Der Heilige Geist „ist der wahre Motor der Evangelisierung". Leider hat man das in Deutschland weithin noch nicht begriffen. Wer andere zum Glauben führen will muss zuvor sein "persönliches Pfingsten"erleben, indem er die Taufe und Firmung erneuert und dem Herrn sagt: "Ich gehöre Dir mit allem was ich bin und habe. Ich will tun, was Du mir aufträgst". Und dann kann er darum bitten, in gleicher Weise wie die Apostel an Pfingsten mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden, zusammen mit allen für die Evangelisation nötigen Charismen und Geistesgaben.


1
 
 christawaltraud 22. Mai 2013 
 

Einen statt trennen

Besonders gefallen hat mir bei der heutigen Audienz der sehr deutliche Hinweis auf mein eigenes Verhalten, nämlich stets danach zu trachten zu vereinen bzw. zu einen. Das Gegenteil geschieht durch meinen Egoismus, durch den ich auseinanderbringe und trenne, indem ich meckere, kritisiere, klage und verklage - das sollte hier auch noch mit erwähnt werden.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Generalaudienz

  1. Liebst du mich? – Das Gespräch zwischen Jesus und Petrus
  2. Kohelet: die ungewisse Nacht des Sinns und der Dinge des Lebens
  3. Judit. Eine bewundernswerte Jugend, ein großzügiger Lebensabend.
  4. Noomi, das Bündnis zwischen den Generationen, das die Zukunft eröffnet
  5. Ehre deinen Vater und deine Mutter: Liebe zum gelebten Leben
  6. Der Osterfriede und Dostojewskis Legende vom Großinquisitor
  7. Treue gegenüber der Heimsuchung durch Gott für die kommende Generation
  8. Das Abschiednehmen und das Erbe: Erinnerung und Zeugnis
  9. Das Alter, eine Ressource für die unbeschwerte Jugend
  10. Die Langlebigkeit: Symbol und Chance







Top-15

meist-gelesen

  1. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  2. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  3. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  6. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  7. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  8. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  9. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  10. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  11. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  12. Fast der gleiche Glaube?
  13. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  14. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
  15. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz