23 Mai 2013, 08:59
In Eichstätt: Ein Gedenktag für den 'Speckpater'
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Kirche in Not'
Am 2. Juni mit Ehrengästen aus der Ukraine und Frankreich

München (kath.net) Zum 100. Geburtsjahr des "Speckpaters" Werenfried van Straaten lädt das von ihm gegründete Hilfswerk "Kirche in Not" am Sonntag, 2. Juni, zu einem Gedenktag nach Eichstätt ein. Griechisch-katholische Ehrengäste sind der Eparch von Paris, Bischof Borys Gudziak, sowie Weihbischof Bohdan Dzyurakh aus Kiew. Die Unterstützung der katholischen Kirche in der Ukraine war nach Angaben des Hilfswerks während der Sowjetzeit und nach Fall des Eisernen Vorhangs eine der Hauptaufgaben für "Kirche in Not".

Werbung
ninive 4


Bischof Gregor Maria Hanke wird den Gedenktag um 10:30 Uhr mit einer Gedenkmesse für den "Speckpater" in der Eichstätter Schutzengelkirche eröffnen.

Nach einem Mittagsimbiss sind anschließend ab 13:00 Uhr im Festsaal des "Alten Stadttheaters" zwei hochkarätig besetzte Podiumsgespräche angesetzt. Zuerst wird Bischof Hanke als Mitglied des Stiftungsrats von "Kirche in Not" gemeinsam mit der Vorstandsvorsitzenden des Hilfswerks, Antonia Willemsen, über das Leben des Speckpaters und die Bedeutung seines Werks für die Weltkirche sprechen.

Nach einer Kaffeepause berichten ab 14:45 Uhr die ukrainischen Gäste gemeinsam mit der Osteuropa-Expertin von "Kirche in Not", Magda Kaczmarek, über die aktuelle Situation der Katholiken in der Ukraine. Hauptthemen werden dabei die spannungsreiche Ökumene mit der orthodoxen Kirche und die Chancen einer von orthodoxer Seite angeregten "strategischen Allianz" zwischen katholischen und orthodoxen Gläubigen bei der Verteidigung christlicher Werte in Europa sein.

Die Veranstaltung endet gegen 16:15 Uhr. Der Eintritt zum Gedenktag ist frei, um eine formlose Anmeldung wird gebeten:

Kirche in Not
Lorenzonistr. 62
81545 München
Telefon: 089 / 64 24 888 0
E-Mail: kontakt@kirche-in-not.de

Anlass des Gedenktags ist das Jubiläumsjahr zum 100. Geburtstag im zehnten Todesjahr des niederländischen Prämonstratensermönchs Werenfried van Straaten (Foto). Dieser hatte nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst von Belgien aus Hilfslieferungen für die deutschen Heimatvertriebenen organisiert. Da diese Hilfe zunächst vor allem aus Naturalien bestand, bekam er den Spitznamen "Speckpater".

Aus der von ihm gegründeten "Ostpriesterhilfe" ging später das Hilfswerk "Kirche in Not" hervor, dessen Internationale Zentrale heute ihren Sitz in Königstein hat. Von dort aus werden weltweit in über 140 Ländern jährlich etwa 5000 pastorale Hilfsprojekte umgesetzt. Das deutsche Büro des Hilfswerks hat seinen Sitz in München. Pater Werenfried starb im Jahr 2003 – am 17. Januar 2013 wäre er 100 Jahre alt geworden.

Pater Werenfried © KIRCHE IN NOT







kath.net ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.

Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben


 

meist kommentierte Artikel

'Vater Unser'-Änderung - Massive Kritik an Franziskus (73)

Anonymes papstkritisches Buch erschienen: ‚Il Papa Dittatore’ (46)

ZdK-Chef Sternberg: „Das ist nicht einmal Kunst“ - UPDATES! (42)

Berlin: Jesuitengymnasium stellt kopftuchtragende Lehrerin ein (40)

Neue Einheitsübersetzung eliminiert Adam in der Schöpfungsgeschichte (40)

Schönborn-Engagement wurde "zum klaren Pro-Homosexualität-Statement" (39)

Brisante Gebetsanliegen für Papst Franziskus in Kirchen Roms gefunden (37)

Vatikan: Sorge um Eskalation in Israel nach Trump-Entscheidung (35)

Israel: „Ich befürchte eine Explosion in der arabischen Welt" (34)

„Haben dich gewählt für Reformen, nicht, damit du alles zerstörst“ (31)

Kardinal: Diskussion um "Amoris laetitia" sollte beendet sein (30)

„Der Abschied vom Glauben ist kein Naturgesetz“ (23)

"Bibel-App": Einheitsübersetzung jetzt kostenlos für Smartphones (21)

‚Amoris laetitia’ ändert Lehre und Sakramentenordnung nicht (21)

Vatikan wird offizielle Wallfahrten nach Medjugorje erlauben (18)