Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  3. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  4. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  5. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  6. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  7. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  8. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  9. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  10. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  11. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  12. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  13. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  14. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  15. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit

Terrorismus: Britischer Soldat wurde in London bestialisch totgehackt

24. Mai 2013 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Attentat durch zwei muslimische Extremisten schürt Befürchtungen vor einer Radikalisierung junger Muslime


London (kath.net/idea) Zwei radikal-islamische Attentäter haben einen britischen Soldaten auf bestialische Weise umgebracht. Einer der beiden Männer, der sich nach dem Mord mit blutigen Händen auf einem Amateurvideo gezeigt hatte, wurde inzwischen als Michael Adebolajo identifiziert. Der 28-Jährige hat nigerianische Wurzeln, wuchs aber in England auf. Nach Angaben ehemaliger Schulkameraden ist das Kind von Christen nach der Gymnasialzeit zum Islam konvertiert. Er soll an der Universität Greenwich eingeschrieben sein. Der Mittäter stammt nach Angaben der Londoner Zeitung „The Times“ ebenfalls aus einer nigerianischen Familie. Sein Name wurde noch nicht bekanntgegeben.

Am frühen Nachmittag des 22. Mai war ein Soldat beim Verlassen seiner Kaserne im Stadtteil Woolwich von einem Auto gerammt worden. Als er fiel, stürzten sich zwei dunkelhäutige Männer auf ihn und hackten ihn mit einem Fleischermesser und einem Beil zu Tode. Nach Angaben von Augenzeugen versuchten sie, ihr Opfer zu enthaupten. Dabei riefen sie: „Allah ist groß!“. Nach der Bluttat blieben sie bis zum Eintreffen bewaffneter Polizeikräfte am Tatort. Ein Täter äußerte sich mit Londoner Akzent gegenüber einem Passanten, der ihn mit seiner Handy-Kamera filmte: „Wir schwören bei Allah, dem Allmächtigen, dass wir nicht zu kämpfen aufhören werden, bis ihr uns in Ruhe lasst. ... Wir haben dies nur aus einem Grund getan: Muslime werden täglich von britischen Soldaten getötet. Auge um Auge, Zahn um Zahn.“


Als Sicherheitskräfte eintrafen, kam es zu einem Schusswechsel, bei dem einer der mutmaßlichen Attentäter schwer und der andere leichter verletzt wurde. Beide befinden sich im Krankenhaus.

Radikalisierung junger Muslime befürchtet

Premierminister David Cameron, brach einen Besuch in Paris vorzeitig ab, und sprach von „starken Anzeichen für einen Terrorakt“. Der britische Muslimrat verurteilte den „schrecklichen Mord“. Eine solche barbarische Tat finde keine Rechtfertigung im Islam. Man trauere mit den Angehörigen des Opfers. Das Attentat schürt Befürchtungen vor einer Radikalisierung junger Muslime. Ferner könnten die Spannungen zwischen den muslimischen und nichtmuslimischen Bevölkerungsteilen wachsen. Unmittelbar nach der Tat kam es zu versuchten rechtsextremistischen Racheakten in Moscheen.

Der Islam ist eine aufstrebende Religion

Der Islam ist die am schnellsten wachsende Religion in Großbritannien, nicht nur wegen der Einwanderung und der höheren Geburtenrate von Muslimen, sondern auch durch Religionswechsel. Schätzungen gehen von bis zu 100.000 Konversionen pro Jahr aus. Hinzu kommt, dass die britische Christenheit rapide altert. Wie aus einer am 17. Mai vom Nationalen Statistikamt veröffentlichten Analyse der Volkszählung aus dem Jahr 2011 hervorgeht, sank die Zahl der Christen in Großbritannien im vergangenen Jahrzehnt um zehn Prozent auf 33 Millionen. Darin sind freilich auch christliche Zuwanderer enthalten. Die Zahl der im Ausland geborenen Christen stieg um 1,2 Millionen, während die der in Großbritannien geborenen um 15 Prozent sank. Im selben Zeitraum verdoppelte sich die Zahl der Muslime auf 2,7 Millionen (etwa fünf Prozent der 63 Millionen Einwohner); davon kamen etwa 600.000 aus dem Ausland. Das mittlere Alter der Christen liegt bei 45 Jahren, das der Muslime bei 25. Jeder vierte Christ ist 65 Jahre oder älter, jeder zweite Muslim unter 25.

Muslimische Extremisten treten an Hochschulen auf

Experten befürchten, dass sich in bestimmten Wohnvierteln muslimische Parallelgesellschaften entwickeln, in denen der Extremismus gedeiht. Längst sind radikale Redner auch an Hochschulen anzutreffen. Wie die Times am 13. Mai berichtete, hatten solche Referenten im vorigen Jahr mindestens 200 Auftritte vor Studenten, unter anderem an den Universitäten von Cambridge und Birmingham sowie am University College London. Sie schürten unter anderem Hass gegen Homosexuelle und riefen zum sogenannten „Heiligen Krieg“ gegen Nicht-Muslime auf. Einer der sprachgewaltigsten Redner sei Hamza Tzotzis. Er propagiere unter anderem die Einführung des islamischen Religionsgesetzes, der Scharia, in Großbritannien.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Berliner Studie: 41 Prozent der islamischen Neuntklässler geben religiösen Regeln Vorzug
  2. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  3. Italienischer Bischof ruft zur Evangelisierung von Muslimen auf – Unterstützung von Konvertiten
  4. Der ‚reaktionäre‘ Islam und die Herausforderung für den liberalen Verfassungsstaat
  5. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  6. Wien: Viele junge Muslime stellen religiöse Vorschriften über österreichische Gesetze
  7. Öffentliche Wiener Mittelschulen: Jeder zweite Schüler ist Moslem
  8. Pakistans Scharia-Gericht billigt Entführung, Vergewaltigung, Kinderehe einer 13-jährigen Christin
  9. Islamistengruppe ‚Nūr al-ʿIlm‘ breitet sich in Norddeutschland aus
  10. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  3. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  4. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  5. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  6. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  7. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  8. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  9. Écône, zum Zweiten
  10. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  11. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  12. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  13. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  14. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  15. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz