07 Juni 2013, 10:00
US-Bischof: ‚Meine Sekretärin wurde von einem Homosexuellen ermordet’
 
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Die Ermordung seiner Sekretärin durch einen Homosexuellen habe weit weniger öffentliche Aufmerksamkeit erhalten als der Mord an einem Studenten, der wegen seiner Homosexualität brutal erschlagen worden war. Dies sagte Bischof Thomas Paprocki.

Phoenix (kath.net/LSN/jg)
Seine Sekretärin Mary Stachowicz sei 2002 von einem Homosexuellen ermordet worden, sagte Thomas Paprocki, Bischof von Springfield, bei einer Podiumsdiskussion in Phoenix. Sie und ihr Mörder arbeiteten bei einem Bestattungsunternehmen in Chicago. Sie habe den Mann aufgefordert, seinen Lebensstil zu ändern, woraufhin dieser sie geschlagen, mit einem Messer attackiert und sie stranguliert habe. Dieses Verbrechen sei von den meisten Medien weit weniger ausführlich behandelt worden als der Mord an Matthew Shepard, einem 21 jährigen Studenten, der 1998 in Wyoming brutal erschlagen worden sei, sagte Paprocki. Die Täter hatten Shepard wegen seiner Homosexualität ermordet, wie im Gerichtsprozess festgestellt wurde.

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„Beide Morde waren sinnlos und brutal, und ich verurteile beide“, sagte Paprocki wörtlich. Der Tod seiner Sekretärin sei von den Medien weitgehend ignoriert worden, obwohl sie als Märtyrin für den Glauben starb,

Shepards Ermordung war einer der Anlassfälle für die Gesetzgebung gegen Hassverbrechen in den USA, die 2009 beschlossen wurde. Sein Fall war auch von der Unterhaltungsindustrie aufgegriffen worden. Die Geschichte wurde zweimal verfilmt und in Liedern thematisiert.

Eine Google-Suche ergebe 11,9 Millionen Ergebnisse für „Matthew Shepard“, aber nur 26.800 für „Mary Stachowicz“. Dies zeige auf welcher Seite die öffentliche Meinung hinsichtlich gleichgeschlechtlicher Beziehungen sei, sagte Paprocki.

Der Bischof von Springfield nahm an einer Diskussion zum Thema „Zwei katholische Ansichten zur Ehe“ teil. In seinen einleitenden Worten machte er klar, dass es nur eine katholische Ansicht zur Ehe gebe. Zwar würden bei der Diskussion zwei verschiedene Positionen von katholisch getauften Personen vertreten, sagte er in Bezug auf seine Diskussionsgegnerin Sr. Jeannine Gramick. Doch nur eine davon entspreche der Lehre der katholischen Kirche, während die andere davon abweiche, erläuterte Paprocki. Gramick ist Mitbegründerin der „New Ways Ministry“, die sich für die volle Gleichstellung Homosexueller in Familie und Gesellschaft einsetzt. Sie tritt daher auch für die Ehe gleichgeschlechtlicher Personen ein.







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