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USA: Geheimnisvoller Priester wurde gefunden

13. August 2013 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
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Pfarrer Patrick Dowling hatte einem Unfallopfer und den Rettungskräften Hoffnung gegeben, doch gleichzeitig großes Rätselraten ausgelöst. Was steckt dahinter?


Center (kath.net/pl) Er hatte großes Rätselraten ausgelöst: Ein katholischer Priester kam zu einem Autounfall und spendete einer im Autowrack eingeklemmten 19-Jährigen Krankensalbung und Lossprechung, während die Rettungskräfte um ihr Leben kämpften. Seine Gegenwart wurde als ausgesprochen tröstlich und hilfreich empfunden, doch niemand wusste, wer er war. Entgegen mancher Befürchtungen gelang es, Katie Lentz aus dem widerspenstigen Autowrack zu retten. Obendrein hatten die Rettungskräfte etwa 80 Doku-Fotos ihres Einsatzes gemacht und nirgends war der Priester zu sehen. Weit über die katholische Welt hinaus rätselte man über seine Identität, kath.net hat berichtet. Und manche fragten: Hatte es sich denn um eine Erscheinung gehandelt? Vielleicht um einen Engel?

Nun hat der Priester seine Identität enthüllt. Pfarrer Patrick Dowling (Foto), Priester des Bistums Jefferson City, war auf dem Rückweg von einer Messe, die er gehalten hatte auf dem Highway zum Unfall dazugefahren und wie die anderen Verkehrsteilnehmer erst einmal im Stau gestanden, wie er selbst berichtete, so die „Catholic News Agency“. Als er sich der großräumig abgesperrten Unfallstelle angenähert hatte, stellte er sein Auto ab und fragte den Sheriff, ob ein Priester benötigt werde. Der Sheriff erlaubte, dass Dowling zur der eingeklemmten jungen Frau ging. „Als die junge Dame fragte, ob ich dafür beten könnte, dass ihr Bein aufhöre zu schmerzen, tat ich dies. Sie bat mich, laut zu beten, das tat ich kurz… Da die Rettungskräfte Platz benötigten und Ablenkung nicht schätzen würden, trat ich beiseite und betete leise den Rosenkranz, bis die Dame aus dem Auto befreit“ und in den wartenden Rettungshubschrauber gebracht war. Inzwischen hatte er dem Unfallopfer die Krankensalbung und die Absolution gespendet. Bevor er ging, berichtete der Priester weiter, habe er dem Sheriff die Hand gegeben und ihm gedankt. Er müsse die Ruhe eines jeden Beteiligten bewundern, jeder habe mit der „Harmonie einer Schweizer Uhr“ gearbeitet.


Für ihn selbst, so erläuterte Dowling, habe dies zu den normalen Pflichten eines Priesters gehört. „Etwas außergewöhnlich“ sei eigentlich nur gewesen, was nach der Krankensalbung passiert sei. „Ich habe die Krankensalbung und die Absolution gespendet, doch ich habe kein weiteres Wort gesprochen“. Er habe nichts darüber gesagt, dass das Bemühen der Rettungskräfte nun erfolgreich sein werde oder dass man das Unfallopfer aus dem Wagen werde befreien können. „Das war nicht über meine Lippen gekommen, doch zwei Leute haben es gehört.“ Die Rettungskräfte machten sich mit neuer Hoffnung daran, das Unfallopfer aus den überdurchschnittlich festen Wrackteilen des Mercedes herauszuschneiden.

Dowling erinnerte daran, dass zuvor bereits „viele, viele Menschen“ um die Rettung und Heilung von Lentz gebetet hatten, „offenbar war ich Bestandteil der Antwort auf diese Gebete“, zitierte die „Catholic News Agency“ den Priester weiter. Wie „Fox News“ berichtete, hatte Lentz selbst die Rettungskräfte um das Gebet für sie gefragt, daraufhin sei der Priester erschienen.

Der irischstämmige Priester ist derzeit in der Gefängnisseelsorge und in der Betreuung des spanischsprachigen Bevölkerungsanteils des Bistums Jefferson City eingesetzt.

Katie Lentz befindet sich mit gebrochenen Rippen und gebrochenen Beinen im Krankenhaus, ist aber inzwischen außer Lebensgefahr. Verantwortlich für den schweren Autounfall war ein 26-jähriger betrunkener Autofahrer.

Nach dem Unfall: Rätselraten um den katholischen Priester


Sheriff´s deputy describes mysterious priest



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Lesermeinungen

 kreuz 13. August 2013 

wunderbar

"echte Wunder sind leise"
so ist das sehr oft, am meisten sogar.
aber nicht nur.
der Sonnentanz von Fatima. 70000 x Massenpsychose? die Engel zu den Hirten.
alles laut. und echt :-)


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 Albertus Magnus 13. August 2013 
 

@ Thomas71
Ich habe keine "Wunderaversion", bestenfalls habe ich eine Abneigung gegen leichfertige Behauptungen. Echte Wunder sind leise. Leider aber gibt es nicht nur unter Katholiken solche, die die Laute Show suchen, die meinen, sie wüssten genau, was Gott macht und denkt. Ein wenig Vorsicht vor der Allwissenheit Gottes würde da nicht schaden. Statt dessen wird dies und jenes behauptet ohne dass man freilich die Verantwortung dafür übernehmen will.

@Triceratops
Ich mache mir nicht viel aus den Bewertungen, denn man sollte hier nicht schreiben um einen grünen Balken zu bekommen. Trotzdem danke!


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 Thomas71 13. August 2013 
 

@Albertus Magnus

Ihre Wunderaversion ist traurig, aber heutzutage auch unter Katholiken weit verbreitet; schade!

Trotzdem ist diese Geschichte wunderbar ausgegangen, Gott sei es gelobt.


9

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 Triceratops 13. August 2013 
 

@Albertus Magnus

Ich habe Ihnen soeben "grün" gegeben, weil ich die negativen Bewertungen, die Sie gekriegt haben, absolut nicht verstehe. Unter den "Bewertern" in diesem Forum scheint es jede Menge Leute zu geben, die jetzt enttäuscht sind, weil es ein Mensch aus Fleisch und Blut war und nicht irgendeine Erscheinung.


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6
 
 frajo 13. August 2013 

Selig, die

"... ein reines Herz haben, denn sie werden Gott schauen".

Mutter Theresa sagte dazu. "Gebet reinigt das Herz. Gott schauen heißt 'die Wunder im täglichen Leben rund um uns zu sehen'".

Eine schöne Nachricht zum Jahr des Glaubens.


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1
 
 Anfaenger 13. August 2013 

Wahre Wunder

sind so wunderbar,
das wir sie fast nie wahrnehmen.


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