Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Der anderskatholische Papstkritiker
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

US-Bischöfe verurteilen Obamas Interventionspläne

9. September 2013 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


New Yorks Kardinal Timothy Dolan hat die Ablehnung der katholischen US-Bischöfe gegen ein militärisches Eingreifen in Syrien bekräftigt. Eine solche Intervention wäre "nur kontraproduktiv"


St. Louis (kath.net/KNA) New Yorks Kardinal Timothy Dolan hat die Ablehnung der katholischen US-Bischöfe gegen ein militärisches Eingreifen in Syrien bekräftigt. Eine solche Intervention wäre «nur kontraproduktiv», sagte Dolan, Vorsitzender der nationalen Bischofskonferenz, laut einem Bericht des Senders KSDK (Sonntag) bei einer Veranstaltung in St. Louis. Präsident Barack Obama solle wissen, dass die Bischöfe ihn eher für den Versuch schätzten, «geduldig und vorsichtig zu sein», so der Kardinal.

Dolan sagte, der mutmaßliche Einsatz von Chemiewaffen im syrischen Bürgerkrieg sei «widerlich» und «verheerend» und müsse «mit der entschiedensten internationalen Stimme verurteilt werden». Ein militärisches Vorgehen gegen das Regime von Baschar al-Assad werde jedoch «die Dinge nur noch schlimmer machen».


Kardinal Dolan und der Vorsitzende des Komitees für Gerechtigkeit und Frieden in der Bischofskonferenz, Bischof Richard Pates, hatten sich bereits Mittwoch in einem Brief an Obama im Namen der Kirchenleitung gegen einen Militärschlag in Syrien ausgesprochen. Sie verwiesen dabei auf entsprechende Appelle von Papst Franziskus, der vor negativen Konsequenzen eines gewaltsamen Eingreifens gewarnt hatte.

Es gehe darum, «Leben zu retten, indem man den Konflikt beendet, nicht indem man ihn anheizt», schrieben die Vertreter der US-Bischöfe. Obama solle gemeinsam mit anderen Regierungen auf einen Waffenstillstand hinarbeiten, Verhandlungen beginnen und unparteiische humanitäre Hilfe leisten, so die Kirchenführer.

Bischof Pates sagte am Samstag in Radio Vatikan, die Bischöfe hätten «noch sehr viel Arbeit» vor sich, um Obama von seinen Interventionsplänen abzubringen. «60 Prozent der Amerikaner sind gegen jegliche Art von militärischem Eingriff in Syrien zum jetzigen Zeitpunkt», sagte Pates. Das sei auch die Meinung des Großteils der Katholiken. Es sei «wieder einmal an der Zeit, dass Amerika eingreift, aber eben durch friedliche Verhandlungen und nicht mit dem Militär», so der Bischof in seinem Kommentar zu Obamas wöchentlicher Radioansprache am Wochenende, in der dieser für einen begrenzten Militärschlag gegen das syrische Regime geworben hatte.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Wischy 13. September 2013 
 

Warum

sagen unsere angeblich so klugen politischen Kommentatoren immer wieder, Obama verlöre an Ansehen und politischer Reputation, wenn er nachgebe und einen rächenden Militärschlag unterlasse? Warum hetzen sie ihn so in eine Situation, die ihn dazu verführen könnte, durch einen Militärschlag zu beweisen, dass er keine "lahme Ente" ist? Sie sollten ihn ermutigen, in kluger Abschätzung der Risiken "weise" zu handeln und ihn in dieser Richtung bestärken.


0
 
 Annemonika 10. September 2013 

Es tut sich was

seit der Initiative des Heiligen Vaters. Ihm und Gott sei Dank!


2
 
 mapa 9. September 2013 
 

Frage ?

Wer könnte ein Interesse haben, daß die USA die syrische Lufwaffe vernichtet ?


2
 
  9. September 2013 
 

Sehr gut :-)weiter so

Gottes und Marien Segen


2
 
 Percy Franklin 9. September 2013 
 

Déjà vu

Eine wohl realistische Einschätzung der amerikanischen Bischöfe: dass ein Eingriff der USA alles nur noch schlimmer machen würde.

Man hat ja ein gewisses Déjà vu-Erlebnis: Nun soll Assad seine Chemiewaffen herausgeben, um einen Angriff abzuwenden - wie weiland Saddam Hussein die "Massenvernichtungswaffen" (die es gar nicht gab ...).


2
 
 girsberg74 9. September 2013 
 

Hochachtung - Ein Beispiel für andere!


3
 
 ulmi 9. September 2013 
 

Wofür

hat Obama eigentlich den Friedensnobelpreis erhalten???

Man sollte diesen ihm schleunigst wieder aberkennen!

Auch mein Dank an die amerikanischen Bischöfe für ihre Stellungnahme gegen die Kriegstreiberei des „Friedensnobelpreisträgers“.


3
 
 kreuz 9. September 2013 

meine Hochachtung

vor den amerikanischen Bischöfen.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Krieg

  1. Jonathan Roumie: „Wir leben in einer Zeit, in der Spaltung nur allzu leicht entsteht“
  2. „Fake News über eine Schließung der Grabeskirche oder das Aussetzen von Messfeiern sind falsch“
  3. Viele Kinder in Israel verbringen ihre Nächte derzeit in Schutzräumen
  4. Ukraine: Bischof von Charkiw berichtet von Raketenangriffen auf Schulen und Kindergärten
  5. Russlands Krieg gegen Ukraine ist kein gerechter Krieg, eine mögliche NATO-Intervention auch nicht
  6. Ukraine: Gebete im Luftschutzkeller
  7. Myanmar: „Das Morden muss sofort aufhören"
  8. Myanmar: „Ich befürchte ein Blutbad“
  9. Berg-Karabach: Kirchen fordern Neuverhandlung des Waffenstillstands
  10. Karabach: Armenischer Patriarch fordert internationales Eingreifen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  3. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  4. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  5. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  6. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  7. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  8. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  9. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  10. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  11. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  12. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  13. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  14. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  15. Brücken bauen, Wurzeln schlagen, Gemeinschaft leben. Der Glaube als gemeinsamer Ursprung und Auftrag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz