Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  6. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  7. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  8. Die große Täuschung
  9. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  10. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  11. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  12. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  13. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?

Menschenrechtlerin: Der Islam braucht eine Reformation

25. September 2013 in Aktuelles, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sabatina James: „Mohammed ist als Vorbild nicht geeignet“


Wetzlar (kath.net/idea) „Um demokratiefähig zu werden, muss der Islam sich von seinen Wurzeln lösen.“ Das forderte die pakistanisch-österreichische Buchautorin und Menschenrechtlerin Sabatina James (Foto) am 18. September in Wetzlar (Mittelhessen). Nötig sei eine Reformation. „Als moralisches Vorbild ist der Prophet Mohammed heute nicht mehr geeignet“, sagte die 33-jährige ehemalige Muslimin, die zum Christentum konvertiert ist. Sie sollte von ihren in Österreich lebenden pakistanischen Eltern zwangsverheiratet werden. Veranstalter des Vortrags zum Thema „Der Islam – eine Herausforderung für Europa?“ mit rund 150 Besuchern war der CDU-Kreisverband Lahn-Dill.

James hofft, dass es den unterdrückten muslimischen Frauen gelinge, eine solche Veränderung zu bewirken. Ihnen würden elementare Menschenrechte vorenthalten. So erlaube es der Koran Männern, ihre Frauen zu schlagen. Auch Mohammed habe seine Überzeugungen mit Gewalt durchgesetzt und als 50-Jähriger eine Sechsjährige geheiratet. Bis heute fordere der Koran, Ungläubige zu töten. Der Islam gebe sich nur so lange friedlich, wie er sich in einer Minderheitenposition befinde. Wenn er an die Macht komme, zeige sich sein gewalttätiges Potential.


Opferkonferenz statt Islamkonferenz

Kritik übte James auch an der deutschen Integrationspolitik für muslimische Migranten. Es sei zwar „nett“, wenn die Bundesregierung jedes Jahr eine Islamkonferenz einberufe, wichtiger aber wäre eine „Opferkonferenz“. Denn jährlich würden in Deutschland nach Angaben des Bundesfamilienministeriums 3.000 meist muslimische Frauen zwangsweise verheiratet. 80 Prozent aller Fälle seien religiös begründet. Doch solche Zahlen dürften offiziell nicht genannt werden, weil dies als „Islamophobie“ (Islamfeindlichkeit) gelte. Mit einigen der betroffenen Frauen steht James über ihr Hilfswerk „Sabatina“ (Wehrheim bei Frankfurt am Main) in Kontakt. Sie könne nicht verstehen, warum Menschenrechtsverletzungen im islamischen Kulturkreis nicht offiziell benannt würden. So habe bei einer Konferenz der Europäischen Union über Genitalverstümmlungen der Referent aus seinem Vortrag alle Zusammenhänge mit dem Islam streichen müssen.

Dem Christentum werde weniger tolerant begegnet. So müssten sich überzeugte Christen aus allen Konfessionen, die mit dem Hinweis auf die Bibel Homosexualität ablehnen, immer wieder „Homophobie“ vorwerfen lassen. Dabei hätten Homosexuelle selbst von den konservativsten Christen nichts zu befürchten. Dass aber im muslimisch geprägten Iran rund 4.000 Homosexuelle aufgrund ihrer sexuellen Prägung hingerichtet worden seien, spiele in der öffentlichen Diskussion keine Rolle.

Appell an Islamverbände: Ja zum Grundgesetz

James appellierte an die deutschen Islamverbände, sich für eine strikte Trennung von Religion und Staat auszusprechen und das Grundgesetz zu akzeptieren. Integrationsprobleme lägen nicht allein an mangelnden Sprachkenntnissen, sondern auch an der Einstellung der Migranten. Denn mit der Eingliederung von Menschen aus nichtislamischen Kulturkreisen gebe es kaum Probleme – auch dann nicht, wenn sie kaum Deutsch könnten. Einem islamischen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen steht James kritisch gegenüber. Im Mittelpunkt ihres einstündigen Vortrages stand ihre Lebensgeschichte. Christin sei sie geworden, weil sie erlebt habe, dass Jesus Christus erfahrbar sei und Gebete erhöre, sagte die Referentin.

UNTER DEN LINDEN persönlich mit Sabatina James


Die Frau im Islam, gleichgestellt oder abgestuft? Sabatina James


Foto Sabatina James: © Wikipedia/ Thommy Mardo
Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Deutschland lizenziert


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  2. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  3. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  4. Der neue Erzbischof von Wien und der Islam
  5. Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht
  6. Muslime größte Religionsgemeinschaft an öffentlichen Wiener Pflichtschulen
  7. Bistum Hildesheim: Kein Verständnis für Kritik an Auftritt eines Imams bei Abschlussfeier
  8. Imam mit Verbindung zur IGMG predigt bei Abschlussfeier einer katholischen Schule
  9. Berlin: Fastenbrechen mit ‚Allahu akbar‘-Rufen vor evangelischer Kirche
  10. Berliner Schule wollte Nicht-Muslime zum Ramada-Fastenbrechen verpflichten






Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  7. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  8. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  9. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  10. Die große Täuschung
  11. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  12. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  13. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  14. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  15. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz