Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  12. Wir können NICHT schweigen!
  13. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  14. Was auch immer Synodalität sein soll
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

Papst: Familien sind der Motor der Welt

26. Oktober 2013 in Familie, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus vor Päpstlichem Familienrat: "Eine Gesellschaft, die Kinder allein lässt und Alte ausgrenzt, kappt die Wurzeln ihrer Zukunft."


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Intakte Familien sind der "Motor der Welt und der Geschichte". Sie benötigten daher besondere Anerkennung und Schutz durch die Gesellschaft. Das betonte Papst Franziskus vor der Vollversammlung des päpstlichen Familienrates am Freitag im Vatikan.

In der Familie entwickle der Mensch seine Persönlichkeit, erwerbe die Fähigkeit zu lieben und zu kommunizieren, lerne den Respekt vor der Würde der Mitmenschen und Opferbereitschaft. Dies gelte besonders dann, wenn die Erziehung in den Familien christlich geprägt sei, so Franziskus.

Der Papst bekräftigte den Wert der Ehe zwischen Mann und Frau als Basis für ein gelingendes Familienleben. Eheleute seien dazu berufen, einem einzigen Partner lebenslange Treue zu versprechen. "In der Ehe schenkt man sich vollständig ohne Kalkül und Vorbehalte, teilt alles, die Geschenke und den Verzicht, vertrauend auf die Vorsehung Gottes."


Die Opfer und Krisen, die die Partner für ihre Ehe und Familie aushielten, ließen sie zu reichen und wahrhaftigen Persönlichkeiten wachsen, hob Franziskus hervor. Kinder könnten auf diese Weise von den Eltern und Großeltern für ihr eigenes Leben lernen.

Kinder und Alte

Weiter betonte Franziskus die wichtige Rolle der Familie für die Versorgung von Kindern und Alten. Diese bildeten die beiden Pole des Lebens, seien aber zugleich die schwächsten Glieder der Menschheit und würden häufig vergessen. "Eine Gesellschaft, die Kinder allein lässt und Alte ausgrenzt, kappt die Wurzeln ihrer Zukunft", sagte Franziskus. Jeder Einzelfall ist auch ein Scheitern der gesamten Gesellschaft. Die Kirche müsse sich gerade dieser beiden Gruppen besonders annehmen.

Christen sollten ihr Familienbild, das auf der Ehe und der Botschaft Jesu fuße, auch in säkularisierten Gesellschaften selbstbewusst leben und dafür werben, forderte der Papst.

Er rief auch zur Solidarität mit Familien in Not auf. Viele Familien seien gezwungen, ihre Heimat zu verlassen oder würden getrennt. Andere litten unter dem Verlust der Wohnung oder Arbeitslosigkeit. "Ihnen allen wollen wir nahe sein."

Er äußerte sich bei einer Audienz für die Mitglieder des päpstlichen Familienrats, die zu ihrer 21. Vollversammlung in Rom zusammengekommen waren.

Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich. Alle Rechte vorbehalten.

Foto: © Siciliani-Gennari/SIR


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  3. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  4. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  7. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  8. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  9. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  10. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!
  11. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  12. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  13. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  14. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  15. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz