Login




oder neu registrieren?


Ab sofort wieder in Betrieb! Für alle Handys https://mobile.kath.net/


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  3. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  4. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  5. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  6. Mehrheit der Deutschen hält nichts von Binnen-I und Gendersternchen
  7. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  8. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  9. Die Kirche von morgen
  10. Kommunionspendung mit Latexhandschuhen ist ‚sakrilegisch’

Trifft Präsident Putin den Papst noch im November?

2. November 2013 in Aktuelles, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Rom gibt es seit einiger Zeit Gerüchte über ein mögliches Treffen des russischen Präsidenten mit dem Papst. Putin ist Ende November bei einem Gipfeltreffen in Triest.


Moskau (kath.net/CWN/jg)
Der russische Präsident Wladimir Putin wird möglicherweise noch Ende November mit Papst Franziskus im Vatikan zusammentreffen. Entsprechende Gerüchte zirkulieren seit einiger Zeit in Rom.

Ein Sprecher des russischen Präsidenten wollte zu den Gerüchten keine Stellungnahme abgeben. Er beschränkte sich auf die Aussage, die Terminplanung für die Italienreise sei noch nicht abgeschlossen. Auch der Vatikan hat sich bis jetzt nicht zu dem Thema geäußert.

Präsident Putin wird an einem russisch-italienischen Gipfeltreffen Ende November in Triest teilnehmen. Es wird erwartet, dass er einen Abstecher nach Rom machen wird, um führende italienische Politiker zu treffen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Labrador 5. November 2013 
 

@Victor - abwinken? (3)

"Irak auch kaum noch Christen"
So Schade es ist, dass es im Irak kaum noch Christen gibt, so traurig stimmt es mich, wenn nur die Existenz mehr oder weniger blutrünstiger Despoten a la Assad, Gaddafi, Mubarak oder Saddam Hussein das Überleben der Christen in diesem Raum garantieren kann.

Ich mag keine Heuchelei (wie 99% der Bevölkerung:)) egal ob US, RU China oder Assad.

"nicht mit den Amis zusammenarbeiten ... schon ist Assad ein Bösewicht"
- Schon 2006 hat der damalige deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier einen Syrienbesuch abgesagt, nachdem Assad sagte "Israel sei einen „Feind“, mit dem es keinen Frieden gebe".

- An den Händen verschiedener Mitglieder der Familie Assad (Vater, Onkel, Sohn, ...) klebte das Blut Tausender Menschen schon lange vor 2011 (z.B. Hama 1982, Hariri 2005)

- dass im wesentlichen 12$ Alawiten die 88% Anderen regieren, ist schwer rechtfertigbar.

Bitte verzeihen Sie, aber in Ihrem Statements ist mir zu viel "schwupps" und zu wenig nachgedacht.


0

0
 
 Labrador 5. November 2013 
 

@Victor - abwinken? (2)

"Saddam Hussein ... gegen den Iran unterstützten mit ALLEM WAS GING"

Wirklich?
- für mich wäre das Schiffe, Flugzeuge, Panzer, Waffen, Aufklärungsdaten von Satelliten, ... Was hat der Irak nach Ihrer Kenntnis von den USA erhalten?
- Das kann man vielleicht für Israel und konnte man für den Iran vor Khomeini sagen. Aber sicher nicht für den Irak.

- lesen Sie doch einmal
http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Golfkrieg
woher kamen denn die Waffensysteme des Irak? MiG23, 25, Tu22, (russische ) später auch Mirage F1 (französisch) auf Seiten des Irak gegen iranische F4 und F14 (aus den USA, zu Schahs Zeiten gekauft) russ Scud Rakete auf beiden Seiten ... ein kleiner Tipp: Am Ende gibt es eine Liste der Waffenverkäufe
- oder http://de.wikipedia.org/wiki/Irakische_Luftwaffe
z.B. 626 Flugzeuge aus UdSSR, China und Frankreich und 0 aus den USA

"schwupps ... Bösewicht"
Na ganz so "schwupps" war das nicht:
1983-1984 erste bestätigter Einsatz von Giftgas durch den Irak,
1990 Annexion Kuwaits


0

0
 
 Labrador 5. November 2013 
 

@Victor - abwinken?

"Putin ein Verteidiger des christlichen Glaubens" war Ihre erste Überschrift."
- Wohl doch eher zufällig, weil eben der Hafen von Tartus, wo Russland derzeit die einzige Basis im Mittelmeer unterhält, auf dieser Seite des politischen "Ufers" zu haben ist. Libanesische Christen ("Schutzmacht Israel") könnten das anders sehen.

"Frieden hat zu tun mit Wahrheit, Güte und Gerechtigkeit."
- bevor sie das mit Putin in Verbindung bringen googeln Sie z.B. Anna Politkowskaja.

Ich möchte energisch feststellen, dass Obama weder mein Präsident ist (bin Österreicher) noch das ich mit Ihm sympathisiere.

Zu den Fragen: Obahma ging bis Mai 2008 (Wiki, Jeremiah Wright controversy) in die Trinity United Church of Christ in Chicago, wohin er in Washington geht kann man ebenfalls googlen: Es scheint selten und meist die St. John's Episcopal Church zu sein.


Zum Rest ihres postings in einem 2-ten/3-ten Teil


0

0
 
 Victor 5. November 2013 
 

@Labrador

Sollten Sie mich gemeint haben, dem russ. Präsidenten "messianische Qualitäten" zu unterstellen, dann kann ich nur abwinken.
Allerdings ist Präsident Putin russ.-orthodoxer Christ und bei "Ihrem" Präsidenten Obama weiß man eigentlich gar nicht, was er sein soll: Moslem oder irgenwas verwaschen-sektenhaftes "Christliches". Haben Sie eine Ahnung?
Ich sehe, daß die USA den Saddam Hussein in dessen Kriegen gegen den Iran unterstützten mit allem was ging. Und plötzlich tickt der Mann nicht mehr wie seine US-Patrone das gerne wollten und schwupps ist er der Bösewicht. Was hatte Saddam mit dem 11.September 2001 zu tun?- Nichts!!!
Aber die USA wollten Blut sehen und vergießen. DARUM verehrter Labrador gibts nun im Irak auch kaum noch Christen- thanks to the United States.
In Syrien nun dieselbe Chose: da will ein Präsident partout nicht mit den Amis zusammenarbeiten und die weiße Fahne hissen und schon ist Assad ein Bösewicht.
Die US- Heuchelei mag ich nicht mehr so wie 80% der Menschheit.


0

0
 
 Marienzweig 4. November 2013 

Ein Treffen? - nicht schlecht!

Es gibt keinen Grund, Obama auf ein höheres moralisches Podest zu hieven als Putin.
Beide sind Politiker, beide streben nach Macht, wie es Politiker nun mal eigen ist.
Jedenfalls tobt in beiden (noch) gegensätzlichen Polit-Systemen der
rhetorische Kampf um die Kontrolle unserer Weltdeutung und die sich
daraus ableitenden Handlungen.

Falls die Meldung stimmt und es zu einem Treffen kommen könnte, wäre es ein erneutes Zeichen der inneren Unabhängigkeit Papst Franziskus´.

Inwiefern die im Video eingeblendete Übersetzung der Rede entspricht,
kann ich nicht beurteilen.

Rede Putin:
Europas Kulturverfall - Satan und Gott werden gleichgesellt.
Bei Interesse:
https://www.youtube.com/watch?v=iuVgFfSWfDg


1

0
 
 Labrador 4. November 2013 
 

@Victor

einiges ist richtig an Ihrer Beschreibung syrischer Zustände, aber man sollte bei aller Liebe und Solidarität mit den Christen Syriens z.B. denken an
- die Christen, die im Libanon unter der von Syrien unterstützten Amal und Hisbollah leiden/gelitten haben.
- alle 100.000 Toten in Syrien die Gandalf erwähnte.
- die Gefolterten und Toten, die in Assads (Vater und Sohn) Kerker verschwunden sind.
- an Das Unrecht, wenn eine Minderheit von Alawiten den Ton angibt.

Bei all meiner Skepsis gegenüber Präsident Obama, würde ich zuerst Ihn wählen bevor ich mit für Präsidenten Putin und zuallerletzt Assad entscheiden könnte.

Ich stimme Gandalf voll zu, dass es höchst fragwürdig ist, Putin mesianische Qualitäten zu unterstellen oder als rechtgläubig zu bezeichnen, nur weil er in einem oder zwei Punkten mit unserer Kirche übereinstimmt.

Es ist erstaunlich, dass gerade jene, die den Krieg im Irak am lautesten verurteilt haben, jetzt für einen Krieg in Syrien (größer Komplexität) eintreten!


1

0
 
 Victor 4. November 2013 
 

Die Christen Syriens werden

wie gerade brandaktuell wieder verehrter @Gandalf von den US-unterstützten Islamisten drangsaliert, ermordet, vergewaltigt und vertrieben. Putin aber versucht sie zu schützen und syrische Christen beantragen sogar die russische Staatsbürgerschaft.
Aber nicht allein den Christen droht ein Holocaust bei Machtübernahme der anti-demokratischen Islamisten, sondern auch der Minderheit der Alawiten, der Kurden und anderer Gruppen in Syrien. Die sog. syrische Opposition ist ein höchst zerstrittener kleiner Personenkreis, der mitnichten an Frieden und religiöser Freiheit interessiert ist. Und den USA gehts darum auch nicht. Präsident Assad wird von der Mehrheit der Syrer gestützt, nicht weil er ein Edeldemokrat ist (die gibts nicht in den USA und auch nicht mal in England), sondern weil er immer noch die bei weitem besssere Alternative ist.
In Ägypten wurde der Islamist Mursi abgesetzt. Nach wie vor attackieren Islamisten die Christen und zünden Kirchen, Häuser und Einrichtungen an.


0

0
 
 Gandalf 4. November 2013 

Unsinn!

Das ist ja wirklich ein böswillige Unterstellung gegenüber den USA, wenn man ernsthaft von "Bösen Staaten von Amerika" schreibt und gleichzeitig die vielen Menschen, die in Syrien schon ermordet wurden, ignoriert. Angesichts der über 100.000 Menschcen, die in Syrien schon ermordet wurden, ein schlechter Scherz, Putin als großen "Messias" hinzustellen. Und Putin selber, den ich in manchen Fragen durchaus schätze, hat durchaus genügend Dreck am Stecken, siehe Tschetschenien ua. Wer glaubt, dass nur die USA andere (Regierungsschefs) ausspionieren, der hat übrigens wenig Ahnung von Geheimdiensten. Und ausgerechnet die Russen hier als große Vorbilder hinzustellen, ist wirklich absurd. Im Zweifelsfall würde ich noch immer eher in den USA als in Russland leben wollen.


2

0
 
 Victor 4. November 2013 
 

Putin ein Verteidiger des christlichen Glaubens

Ohne den bei den Medien in schlechtem Rufe (weil ein erklärter Gegner der "Homoehe")stehenden Wladimir Putin, hätten die Bösen Staaten von Amerika tausende von Menschen in Syrien ermordet und einem Islamisten/Al Kaida-Regime den Weg zur totalitären Scharia-Macht geebnet. Das wäre der Holcaust für die Christen in Syrien.
Präsident Putin und Papst Franziskus ziehen an einem Strang.
Ohne Rußland, seine geistige Stärke sowie seine militärischen Kapazitäten sähe es noch weit schlimmer für die Christen im Orient und darüber hinaus aus. Es handelt sich da ja um wirkliche Christen.
Es scheint sich zu bewahrheiten, was Maria in Fatima sagte, daß also ohne Rußland es keinen Frieden in der Welt geben werde. Frieden hat zu tun mit Wahrheit, Güte und Gerechtigkeit.
Was die USA allein schon mit alliierten "Freunden" anstellen (Ausspähungen selbst von Regierungs-chefs), zeigt wie gefährlich dieses Land für die gesamte Welt geworden ist.


1

0
 
 Waldi 3. November 2013 
 

So paradox es klingen mag,

Wladimir Putin scheint dem Papst und der kath. Kirche mehr zugetan zu sein, als viele seiner Bischöfe, Stadtdekane, Domkapitel und Katholiken. Aus einem Land, in dem noch bis vor zweieinhalb Jahrzehnten die schärfste und radikalste Christenverfolgung stattgefunden hat, kommt nun ein Präsident, der sich sogar weltweit für den Schutz und für die Glaubensfreiheit aller Christen einsetzt. In Limburg, z. B., werden Christen von Christen verfolgt und fertig gemacht. Es ist eine Eingebung durch Intuition: Ich finde bei Wladimir Putin mehr Menschlichkeit, als beim Frankfurter Stadtdekan. Ich weiß, es ist traurig, dass man als Katholik bei einem Vergleich zu solchen Überzeugungen kommt. Halten wir ganz nüchtern fest: Wladimir Putin hat zusammen mit seiner gesamten Regierung der kath. Kirche nicht annähernd so viel Schaden zugefügt, (genau genommen gar keinen), wie dieses vermaledeite Limburger Domkapitel! Das zeigt doch deutlich, dass sich die Kirche selbst von innen heraus zersetzt!


5

0
 
 gloria olivae 3. November 2013 

Spekulationen

Der russische Präsident ist auch ohne ein Treffen mit dem römischen Papst ein Politiker, der weiß, wo die wahre Quelle ist. Er hat die Bekehrung vollzogen. Er ist rechtgläubig. Das genügt.


5

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus

  1. Vatikan: Papst stellt Live-Gottesdienste ein
  2. Papst Franziskus: Zölibat ist ein Geschenk und eine Gnade!
  3. Europäische Nebelkerzen und wie das Leben unter Indios wirklich ist
  4. Papst bei Bußfeier im Petersdom: Das Böse ist stark
  5. Von den Social Network Communities zur menschlichen Gemeinschaft
  6. Papst bestätigt im Flugzeug Japanbesuch im November
  7. Papst-Sommerprogramm mit Auslandsreisen 23 und 24 veröffentlicht
  8. Papst weiht soziale Wohneinrichtung in Rom ein
  9. Papst bestellt weitere Bischöfe wegen Chile-Missbrauchskrise ein
  10. Papst betont Unabhängigkeit katholischer Journalisten








Top-10

meist-gelesen

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  3. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  4. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  5. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  6. Die Kirche von morgen
  7. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  8. Erzbistum Köln: Gemeinschaft Sankt Martin kommt nach Neviges
  9. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  10. Bonifatius und die neuen Heiden

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz