Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  2. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  3. "Katholischer Medienpreis" der DBK für "korrektive Fake News"
  4. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  5. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  6. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  7. 'Ich bin Protestant und glaube an die Realpräsenz der Eucharistie'
  8. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  9. Die deutsche Versuchung, selbst ins Autoritäre abzugleiten!
  10. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  11. Sozialethiker Rhonheimer: Jesus war kein Kapitalismuskritiker
  12. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  13. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  14. „Schick diese Artikel gerne an alle neugierigen und fragenden Freunde weiter!“
  15. Wir sind hier, um der Welt zu erklären, dass auch Wladimir Putin für seine Verbrechen bezahlen muss"

Die Auferstehung der Toten in Christus

4. Dezember 2013 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus beschließt die Katechesenreihe zum Glaubensbekenntnis. Jesus bindet den Glauben an die Auferstehung an seine Person. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben“ (Joh 11, 25-26)

Mit der heutigen Generalaudienz beschloss Papst Franziskus die Katechesenreihe zum Glaubensbekenntnis und erläuterte den zweiten Aspekt des Geheimnisses der Auferstehung des Fleisches: die Auferstehung in Christus.

Die Auferstehung der Toten sei eine nicht einfache Glaubenswahrheit, so der Papst, die aber ganz eng mit der Auferstehung Christi verbunden sei. In der Heiligen Schrift könne eine allmähliche Offenbarung dieser Wahrheit gesehen werden. Die Hoffnung auf die leibliche Auferstehung der Toten folge aus dem Glauben an Gott, den Schöpfer, der den ganzen Menschen – Seele und Leib – erschaffen habe. Und an einen Gott, „der befreit, gerecht ist und am Bund mit seinem Volk treu festhält“.

Jesus führe diese Offenbarung zur Vollendung und binde den Glauben an die Auferstehung an seine Person: „Ich bin die Auferstehung und das Leben“. Christus werde jene auferwecken, die an ihn geglaubt haben. Er schenke seinen Jüngern den Heiligen Geist als Angeld der vollen Gemeinschaft in seinem glorreichen Reich, die wir wachsam erwarteten. Diese Erwartung „ist die Quelle und der Grund unserer Hoffnung: einer Hoffnung, die – so sie gepflegt und bewahrt wird – Licht wird, um unsere persönliche Geschichte und auch die Geschichte der Gemeinschaft zu erleuchten. Wir wollen uns immer in Erinnerung rufen: wir sind Jünger dessen, der gekommen ist, der alle Tage kommt, der am Ende kommen wird. Gelänge es uns, diese Wirklichkeit gegenwärtiger zu halten, so würde uns der Alltag weniger ermüden, wir wären weniger Gefangene des Flüchtigen und bereiter, barmherzigen Herzens auf dem Weg des Heils zu gehen“.


„Was aber heißt nun: ‚auferstehen’?“, fragte sich Franziskus. Im Tod würden Leib und Seele getrennt werden. Der Leib vergehe, während die Seele Gott entgegen schreite. In seiner Allmacht „wird Gott am Jüngsten Tag dem Leib das unvergängliche Leben geben, indem er ihn kraft der Auferstehung Jesu wieder mit der Seele vereint".

Wie Jesus mit seinem Leib auferstanden sei, würden auch die Menschen mit einem glorreichen, verherrlichten Leib auferstehen. Dabei übersteige jedoch das „Wie“ das Verstehen des Menschen und sei nur im Glauben zugänglich.

Schließlich habe der Mensch bereits jetzt Anteil an der Auferstehung des Herrn: „Wir sind auf Christi Tod und Auferstehung getauft, werden in der Eucharistie mit seinem Leib genährt und nehmen am neuen Leben teil“. So gehöre der Gläubige Christus an: „Daher sollen wir unseren Leib in Ehren halten, aber auch den Leib anderer, besonders der Leidenden“.

So „haben wir in Erwartung des letzten Tages in uns einen Samen der Auferstehung als Vorwegnahme der vollen Auferstehung, die wir in der Ewigkeit empfangen werden. Aus diesem Grund ist auch der Leib eines jeden von uns ein Widerklang der Ewigkeit“.

„Dieser Gedanke gibt uns Hoffnung“, so der Papst abschließend: „Wir sind unterwegs zur Auferstehung. Und das ist unsere Freude: eines Tages Jesus finden, Jesus begegnen, alle zusammen, freudig in Jesus. Und das ist unsere Bestimmung“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum grüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Von Herzen heiße ich die Brüder und Schwestern deutscher Sprache willkommen. Einen besonderen Gruß richte ich an die Mitglieder und Freunde von Schönstatt anlässlich ihrer Pilgerreise nach Rom. Der gestorbene und auferstandene Christus ist der Grund unserer Hoffnung; er lässt uns nicht im Tod zurück. In der Erwartung seines Reiches wollen wir diese Hoffnung auch den anderen bringen, damit sie Gottes Nähe und Liebe erfahren. Der Herr behüte und segne euch allezeit.





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Generalaudienz

  1. Liebst du mich? – Das Gespräch zwischen Jesus und Petrus
  2. Kohelet: die ungewisse Nacht des Sinns und der Dinge des Lebens
  3. Judit. Eine bewundernswerte Jugend, ein großzügiger Lebensabend.
  4. Noomi, das Bündnis zwischen den Generationen, das die Zukunft eröffnet
  5. Ehre deinen Vater und deine Mutter: Liebe zum gelebten Leben
  6. Der Osterfriede und Dostojewskis Legende vom Großinquisitor
  7. Treue gegenüber der Heimsuchung durch Gott für die kommende Generation
  8. Das Abschiednehmen und das Erbe: Erinnerung und Zeugnis
  9. Das Alter, eine Ressource für die unbeschwerte Jugend
  10. Die Langlebigkeit: Symbol und Chance






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Oktober 2025 mit kath.net in MEDJUGORJE mit P. Leo MAASBURG
  3. 'Ich bin Protestant und glaube an die Realpräsenz der Eucharistie'
  4. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  5. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. "Katholischer Medienpreis" der DBK für "korrektive Fake News"
  8. Die deutsche Versuchung, selbst ins Autoritäre abzugleiten!
  9. USA: Dominican Sisters of St. Cecilia heißen dieses Jahr 21 Postulantinnen willkommen
  10. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  11. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  12. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  13. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  14. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  15. Wie zwei Konvertiten spannend den Glauben vermitteln

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz