Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  3. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  4. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  5. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  6. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  7. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  8. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  9. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  10. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  11. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  12. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  13. 'Nicht mehr zeitgemäß': Katholischer Kindergarten aus Österreicht streicht Muttertagsgedichte
  14. Völliger Realitätsverlust bei deutscher Ministerin
  15. Die Minority-Report-Mentalität oder: 'Von der Schönheit, Faschisten zu töten'

Nelson Mandela ist nicht Jesus Christus

15. Dezember 2013 in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Journalist übt Kritik an „sofortiger Heiligsprechung“ des südafrikanischen Nationalhelden – Ex-Ehefrau: „Die Welt betet Nelson zu sehr an.“


London (kath.net/idea) Gegen die Gleichsetzung Nelson Mandelas mit Jesus Christus hat ein englischer Journalist seine Stimme erhoben. Dominic Lawson (London) kritisiert in der Zeitung Daily Mail unter anderem ein BBC-Interview mit dem früheren US-Präsidenten Jimmy Carter. Darin legte der Journalist Justin Webb nahe, dass der am 5. Dezember im Alter von 95 Jahren verstorbene südafrikanische Staatspräsident, Friedensnobelpreisträger und Anti-Apartheid-Kämpfer einen Platz neben Jesus Christus verdiene. Der 89 Jahre alte Baptist Carter wies diese Vorstellung mit dem Hinweis zurück, dass Jesus Christus „der Sohn Gottes ist und damit Gott selbst“.


In Südafrika wurde Mandela freilich von einem Kirchenmann als „Heiland“ charakterisiert. Pfarrer Joel Serasengwe von der Ostafrikanischen Waisen-Kirche in Soweto sagte der BBC über Mandela: „Er hat sich für uns geopfert – wie Jesus. Er war bereit, für uns zu sterben; deshalb lieben wir ihn.“

Ex-Ehefrau: Wie kann ein Ehebrecher Christus sein?

Für Lawson – Sohn des früheren Schatzkanzlers Nigel Lawson – gehen diese Vergleiche zu weit. Zwar sei Mandelas Größe und Bedeutung unbestritten, aber eine „sofortige Heiligsprechung“ sei unangemessen. Mandela sei ein Mensch mit vielen Facetten gewesen – im politischen Leben verbindlich und charmant, aber der eigenen Familie gegenüber oft hart und unduldsam. Lawson beruft sich unter anderem auf den US-amerikanischen Publizisten Richard Stengel, der eine Biographie Mandelas geschrieben hat. Ein Familienmensch sei Mandela, der dreimal verheiratet war, nie gewesen, sondern eher ein Frauenheld. So habe seine erste Frau Evelyn Ntoko Mase verwundert auf einen Kommentar des Südafrikanischen Kirchenrats reagiert. Die ökumenische Dachorganisation hatte 1990 Mandelas Entlassung aus 27-jähriger Haft mit der „Wiederkunft Christi“ verglichen. Die Ex-Frau: „Wie kann ein Mann, der Ehebruch begangen und seine Frau und Kinder verlassen hat, Christus sein? Die Welt betet Nelson zu sehr an.“

Nach Lawsons Einschätzung hätte Mandela, der eine methodistische Schule besuchte, selbst solche Überhöhungen abgelehnt. Er habe die Bibel gut genug gekannt, um sich seiner eigenen Sündhaftigkeit bewusst zu sein und die Charakterisierung als „Heiliger“ zurückzuweisen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Romika 17. Dezember 2013 
 

Idealisierung

Mandela hat sich für die Abschaffung der Apartheid letztlich mit Erfolg eingesetzt, wobei auch nicht der internationale Druck auf Südafrika vergessen werden darf, der eine tragende Rolle spielte. Vielleicht weiß jemand, welcher Glaubensgemeinschaft Mandela angehörte.


0
 
 speedy 16. Dezember 2013 
 

nelson mandela ermordete einen Polizisten deshalb war er 20 Jahre im Gefängnis, dann änderte er seine Taktik- im übrigen unterstuezte er Abtreibung- wer Abtreibung unterstuezt ist mitschuldig am Tod vieler unschuldiger


1
 
 Thomas59 16. Dezember 2013 
 

ANC

Vielleicht hat sich Mandela zu seinem Lebensende bekehrt, wir wissen es nicht.
Was wir von ihm wissen ist sehr zwiepältig.
Zu dem von "Marienzweig" gesagten war er Leiter des terroristischen Zweigs der ANC, diese wird in Südafrika für eine Unzahl von Terroranschlägen mit geschätzen 20.000 Toten verantwortlich gemacht.


1
 
 claudize 15. Dezember 2013 
 

übertrieben

die verherrlichung von mandela kann man schwerlich noch länger ertragen.....


3
 
  15. Dezember 2013 
 

Lebensbilanz

Bilanz zu ziehen bedeutet, die Soll- und Haben-Seite in den Blick zu nehmen.
Was Nelson Mandela gut gelungen ist, darf anerkennend gewürdigt werden.
Wo er -wenn wahrscheinlich mit gutem Willen- falsch gehandelt hat, muss das jedoch genauso geäussert werden dürfen.
Pro Abtreibung und auch pro Homo-Ehe, dazu dreimal verheiratet (das wusste ich gar nicht), verdient, zumindest vorerst, keinen Heiligenschein.

Mandela´s Erhöhung zum Jesus-Ersatz zeigt aber auch, wie tief im Grunde die Sehnsucht vieler Menschen nach etwas für sie undefinierbar "Höherem" ist.

Warum halten sie sich nicht an das "Original"?
Jesus Christus wartet doch schon!
In wenigen Tagen feiern wir Weihnachten!


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  6. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  7. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei
  8. Sprecher des US-Repräsentantenhauses will Subventionen für Planned Parenthood streichen
  9. Gründer der ‚Catholics for Harris‘: US-Demokraten haben ein ‚wachsendes Problem mit Gott‘
  10. Wirtschaft, Grenzsicherheit, Kriminalität waren Wählern wichtiger als radikale Abtreibungspolitik






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  4. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  5. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  6. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  7. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  8. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  9. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  10. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  11. Kardinal Müller: Geld war bei Papstwahl nicht entscheidend
  12. Der blinde Fleck: Wieviel Epstein steckt in uns?
  13. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  14. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  15. Erste Enzyklika von Papst Leo XIV. wird Mitte Mai erwartet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz