
Westliches Weihnachten wird gesetzlicher Feiertag22. Dezember 2013 in Aktuelles, keine Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der 25. Dezember ist künftig auch ein staatlicher Feiertag in Moldawien.
Chisinau (kath.net/ KNA) Im mehrheitlich orthodoxen Moldawien ist künftig der 25. Dezember ein gesetzlicher Feiertag. Das Parlament machte laut örtlichen Medienberichten am Freitag den westlichen Weihnachtstag zu einem arbeitsfreien Tag. Bisher sind in der früheren Sowjetrepublik nur die russisch-orthodoxen Weihnachtstage, der 7. Und 8. Januar, gesetzliche Feiertage. 
Abgeordnete der oppositionellen Kommunisten lehnten den von der Regierung vorgeschlagenen neuen Feiertag ab. Nach Angaben des staatlichen Rundfunks warnten sie vor einer Zerstörung der moldawischen Staatlichkeit und forderten eine Anhörung des orthodoxen Metropoliten Wladimir von Chisinau. Rund 60 Prozent der 3,5 Millionen Bürger der früheren Sowjetrepublik zwischen der Ukraine und Rumänien sind russisch-orthodoxe Christen. Gut 20 Prozent gehören der rumänisch-orthodoxen Kirche an; diese feiert Weihnachten am 25. Dezember. Zu protestantischen Kirchen bekannten sich bei der Volkszählung 2004 etwa zwei Prozent der Moldawier, zur katholischen Kirche 0,14 Prozent. (C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche mediale Nutzung und Weiterleitung nur im Rahmen schriftlicher Vereinbarungen mit KNA erlaubt.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. |