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Papstbruder verbringt Weihnachten zu Hause mit Würstln

24. Dezember 2013 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
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Georg Ratzinger (89), Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI., feiert Weihnachten zu Hause in Regensburg


Regensburg (kath.net/KNA) Georg Ratzinger (89), Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI., feiert Weihnachten zu Hause in Regensburg. Wie er dem Bayerischen Rundfunk (BR) sagte, verbringt er den Heiligen Abend mit dem früheren Stiftsdekan der Alten Kapelle, Hubert Schöner, und Prälat Heinrich Wachter. Ratzingers langjährige Haushälterin Agnes Heindl war im November im Alter von 88 Jahren gestorben.


Für die geistlichen Herren kochen Klosterschwestern, wie Ratzinger dem BR verriet. Am 24. Dezember gebe es abends traditionell «Würstl und hernach Punsch und Plätzchen». Der frühere Domkapellmeister will dann nach den Feiertagen nach Rom zu seinem Bruder fliegen.

Im Hause Thurn und Taxis komme an Heilig Abend «etwas besseres» als Würstl auf den Tisch, erzählte Fürstin Gloria. «Ich habe, Gott sei Dank» einen Koch engagiert, und der soll uns schon was aufkochen.« Sie habe aber durchaus Verständnis, dass es in anderen Familien schnell gehen müsse und keiner lang in der Küche stehen wolle. Vor dem feierlichen Abendessen findet gegen 18 Uhr die Bescherung für die Kinder statt. Außerdem würden in der fürstlichen Familie wie üblich Weihnachtslieder gesungen. Später gingen alle traditionell in die Christmette.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 K.H.Friedgen 27. Dezember 2013 
 

@sacdjo

Mal ganz abgesehen davon, daß jeder am Heiligen Abend essen soll, was er mag, so war es auch in der vorkonziliaren Kirche so, daß der 24. Dezember nur bis mittags 12 Uhr Fast- und Abstinenztag war. Und Vincentius stellt zu Recht klar, daß der Sonntag und alle Feste (früher ab semiduplex aufwärts bis zum Hochfest 1. Klasse mit privilegierter Oktav) mit der Vesper des Vorabends beginnen. Sie schließen traditionsgemäß mit der Vesper am Festtag bzw. mit der zweiten Vesper am Oktavtag.
Andererseits ist die Frage berechtigt, ob es - bei aller Verehrung - wirklich eine Meldung wert ist, was der Bruder des Hl. Vaters am Weihnachtsabend ißt.


1
 
  27. Dezember 2013 
 

@sacdjo

Man muss etz wirklich nicht hinter einem Essen den Protestantismus vermuten, das ist ja paranoid. Und Mettenwürscht sind ein urkatholischer Brauch - nur ist halt der zeitliche Ansatz des Essens ein unterschiedlicher. Das Fasten gilt übrigens nur bis zum ersten Weihnachtsgottesdienst - das ist die Erste Vesper und die findet zeitgerechet von ca. 15 Uhr bis 19 Uhr statt. Wenn Sie unbedingt auf Ritualismus stehen!


0
 
 sacdjo 27. Dezember 2013 
 

Würstl-Tradition

Seit wann sind Würstl am Heiligen Abend katholische Tradition? Das ist doch eher ein protestantischer Brauch. In der katholischen Kirche galt am Heiligen Abend bis zur Mitternacht Fasten bzw. Abstinenz.


0
 
 PBaldauf 27. Dezember 2013 
 

Ein Brüderpaar, die Fürstin, der Koch…, rückwirkend

Würstln, Plätzchen, Punsch:
Ich hoff‘, es schmeckt nach Wunsch
Auch dem Prälat, Dekan der Stadt
Was Schwestern-Team geköchelt hat
- Doch hoff‘ ich, die Schwestern vergessen
Vor lauter Kochen, nicht selber zu essen -

Und wenn’s in einer Woche schmeckt
Liegt vielleicht dies auch am Sekt
Die Ratzingers: Welch Brüderpaar!
Für beide: GUTES NEUES JAHR!

Die Fürstin, die von GLORIA
Singt solches in Familia
Doch denkt vorab sie noch
An einen guten Koch:
Würstln, Plätzchen, Punsch?
Hier differiert der Wunsch:

‘Was besseres‘ soll er richten!
- Man kritisiert’s mitnichten -
‘Der Koch, er koch was auf!‘
Doch vorher gibt’s zuhauf
Für Kinder die Bescherung
Dann Christmett-Christ-Verehrung

Hier sieht man, wie in einer Stadt
Man recht verschiedene Pläne hat
Doch eines gleicht sich immer:
Die ‘Fürstin‘ hat mehr Zimmer

Wie unterschiedlich ist’s bestellt
Das Christkind kam im Stall zur Welt
Da hab ich leise mich gefragt
Was hätt‘ es zu dem Schloss gesagt?

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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