Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  10. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  11. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  14. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  15. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer

Top-Auftrag für das Jahr 2014

30. Dezember 2013 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Ehe und Familie stärken“ – Erzbischof Schick zum Fest der Heiligen Familie.


Bamberg (kath.net/ bbk)
Die Politik muss nach Ansicht des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick den „Familien Priorität geben.“ Bei aller Diskussion über Pro und Contra von sogenannten alternativen Lebensgemeinschaften und über die Notwendigkeit rechtlicher Regelungen für diese, darf die Familie nicht willentlich oder unwillentlich aus dem Blick geraten“, sagte Erzbischof Ludwig Schick anlässlich des Festes der Heiligen Familie (29. Dezember).

Über Ehe und Familie werde in der Öffentlichkeit derzeit viel zu wenig gesprochen. Das gehe soweit, dass manche sich schon fragten: „Gibt es Ehe und Familie überhaupt noch?“ Das dürfe nicht zugelassen werden, so Erzbischof Schick. Alle Christen sowie alle verantwortungsbewussten Staatsbürger müssten lautstark in der Öffentlichkeit bekennen und fordern, „dass die Familie ihr Alleinstellungsmerkmal behält und ihre verfassungsgemäße Vorrangstellung nicht angetastet wird. Vorfahrt der Familie muss gelten“. Es sei unsere Pflicht, immer wieder, ja sogar hartnäckig deutlich zu machen, dass die Familie, gegründet auf der zivilrechtlichen und gegebenenfalls kirchlichen oder religiösen Eheschließung, „Keim und Wachstumszelle der Gesellschaft ist“. Die Forderung, Ehe und Familie zu stärken, sei keine Marotte der Kirche, sondern gesamtgesellschaftlicher Auftrag zum Wohl aller.


Es sei unbestreitbar, wie namhafte Psychologen, Soziologen und Gesellschaftswissenschaftler einhellig bekennen, dass sich Kinder und Jugendliche körperlich, geistig und seelisch am besten in einer intakten Familie entwickelten. „Wer das Gemeinwohl sichern will, muss die Familie fördern“, forderte Erzbischof Schick.

Es müsse auch immer wieder, besonders jungen Menschen gegenüber, verdeutlicht werden: „Ehe und Familie ist lebbar, macht Sinn und glücklich.“ Der Staat solle alles tun, um Ehe und Familie ideell in der Bevölkerung hoch und heilig zu halten, sowie sie juristisch zu stützen und finanziell gut auszustatten. Dazu gehöre auch das Ehegattensplitting, ausreichendes Kinder- und Erziehungsgeld, gute Kitas, angemessene arbeitsrechtliche Regelungen für Familien mit Kleinkindern und bei Krankheiten in der Familie.

Kinderreiche Familien bedürften der besonderen Beachtung. „Wenn Kinderreichtum die Familie arm macht, ist das ein Armutszeugnis für unsere reiche Gesellschaft.“ Schick schloss sein engagiertes Plädoyer für die Familie mit der Aussage: „Die Zukunft der Gesellschaft sind die Kinder, die Zukunft der Kinder intakte Familien!“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Familie

  1. CDL kritisiert Pläne zur Abschaffung der Mitversicherung von Ehepartnern
  2. „Menschliches Leben ist Geschenk und muss mit Respekt, Fürsorge und Dankbarkeit angenommen werden“
  3. Zehn Gespräche, bevor man „Ja“ sagt
  4. Katholischer 'Familienverband Wien' wirbt mit gleichgeschlechtlichen Paaren
  5. US-Bundesstaat Oregon verweigert Adoption für christliche Mutter
  6. Texas: Adoptionen im letzten Jahr um 30 Prozent gestiegen
  7. US-Unternehmen führt Babybonus für Mitarbeiter ein
  8. Kroatien: Regierung will Sonntagsöffnung deutlich einschränken
  9. Neigung vor Gott und Zuneigung zum Menschen
  10. Lebenslänglich für zwei Menschen







Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. "Derselbe Polarstern"
  11. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  12. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  13. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  14. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  15. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz