Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  5. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  12. Wir machen da was mit Medien
  13. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier

Die zweifache Bewegung: Gott zu Mensch und Mensch zu Gott

6. Jänner 2014 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Zu denen, die sich fern von Gott und von der Kirche fühlen, würde ich gerne sagen: Der Herr ruft auch dich, Teil seines Volkes zu sein, und er tut es mit großem Respekt und großer Liebe! Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Hochfest der Erscheinung des Herrn – ein Fest, das auf einem biblischen Bericht gründet, „den Papst Benedikt wunderbar in seinem Buch über die Kindheit Jesu kommentiert hat“. Mit diesen Worten wandte sich Papst Franziskus an die Pilger und Besucher auf dem Petersplatz in seiner Ansprache zum traditionellen Angelus. Epiphanie betone die universale Öffnung des Heils, das Jesus gebracht habe.

Das Fest lasse eine zweifache Bewegung erkennen: einerseits die Bewegung Gottes hin zur Welt und zur Menschheit – „die ganze Heilsgeschichte, die ihren Höhepunkt in Jesus hat“ –, andererseits die Bewegung der Menschen hin zu Gott – „denken wir an die Religionen, an die Suche nach der Wahrheit, an den Weg der Völker zum Frieden, zur Gerechtigkeit, zur Freiheit“.


Diese zweifache Bewegung bestehe in einer gegenseitigen Anziehung. Seitens Gottes handle es sich um dessen Liebe zu uns. Auch seitens des Menschen sei eine Liebe, ein Verlangen festzustellen: „das Gute zieht uns an, die Wahrheit zieht uns an, das Leben, das Glück, die Schönheit...“. Jesus sei der Punkt, an dem sich diese gegenseitige Anziehung und zweifache Bewegung treffen: „Er ist Gott und Mensch“.

Die Initiative aber gehe von Gott aus. Gott erwarte uns immer. Jesus sei für den Menschen geboren worden. Hätten die Sterndeuter den Stern als Zeichen für die Geburt Christi nicht gesehen, wären sie nicht aufgebrochen: „Das Licht geht uns voran, die Wahrheit geht uns voran, die Schönheit geht uns voran. Gott geht uns voran: seine Gnade geht voran. Und diese Gnade ist in Jesus erschienen. Er ist die Epiphanie, das Offenbarwerden der Liebe Gottes“.

Die Kirche „ist ganz in dieser Bewegung Gottes hin zu Welt: ihre Freude ist das Evangelium, ihre Freude besteht darin, das Licht Christi widerzuspiegeln“. Die Kirche sei so das Volk derer, die diese Anziehung verspürt hätten und sie in ihrem Herzen und in ihrem Leben tragen. Der Papst zitierte sein Apostolisches Schreiben „Evangelii gaudium“: „Zu denen, die sich fern von Gott und von der Kirche fühlen, würde ich gerne sagen: Der Herr ruft auch dich, Teil seines Volkes zu sein, und er tut es mit großem Respekt und Liebe!“ (113).

„Bitten wir Gott für die ganze Kirche“, so Franziskus abschließend, „um die Freude der Verkündigung, da sie von Christus gesandt worden ist, die Liebe Gottes allen Menschen und Völkern zu verkünden und mitzuteilen (vgl. Ad gentes, 10). Die Jungfrau Maria helfe uns, dass wir alle Jünger und Missionare sind, kleine Sterne, die sein Licht widerspiegeln. Und beten wir auch, dass sich die Herzen öffnen, um die Verkündigung anzunehmen, und dass alle Menschen dazu gelangen, ‚an derselben Verheißung in Christus Jesus teilzuhaben durch das Evangelium’ (vgl. Eph 3,6).





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse







Top-15

meist-gelesen

  1. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  2. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  3. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  4. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  5. 'Rita hat das Herz eines Engels! Gott segne sie!“
  6. Filmstar Evangeline Lilly verließ Hollywood vor sechs Jahren: ‚Gott hat einen Plan‘
  7. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  8. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  9. Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
  10. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  11. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott
  12. US-Erzbischof Cordileone: „Die Familie: Das Abbild Gottes“
  13. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  14. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  15. MISSIO Österreich - Nationaldirektor Johannes Laichner legt Amt aus gesundheitlichen Gründen zurück

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz