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Schönborn: Keine Änderung in der kirchlichen Lehre3. Februar 2014 in Österreich, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der Wiener Kardinal gab in einem Interview klar zu verstehen, dass es auch nach der Vatikanbefragung zu Ehe und Familie keine Änderung in der kirchlichen Lehre geben werde
Wien (kath.net) Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn (Foto) hat nach dem Ad-limina-Besuch der österreichischen Bischöfe in einem Interview mit dem Kurier in Zusammenhang mit der Befragung des Vatikans zu Ehe und Familie klar zu verstehen gebe, dass die katholische Kirche keine Änderung der Lehre anstrebe. "Ich glaube nicht, dass es um Änderungen in der kirchlichen Lehre geht. Wir können ja nicht an den Worten Jesu vorbei unseren Glauben artikulieren. Aber es geht sicher um die Frage, wie wir besser mit Situationen des Scheiterns von Beziehungen umgehen, wie wir damit umgehen, dass Partnerschaft sich heute in vielen verschiedenen Formen ausdrückt", so Schönborn wörtlich. 
Der Wiener Kardinal teilte auch mit, dass der Papst die 34.000 Stellungnahmen eines kleinen Landes wie Österreich natürlich nicht gelesen habe. Man habe ausführlich beim Ad-Limina-Besuch über das Thema Ehe und Familie gesprochen. "Was mich sehr beeindruckt hat, ist der realistische Sinn seiner Sicht der Situation von Ehe und Familie. Die kennt er bestens aus Lateinamerika, wo ja ganz viele Menschen in schwierigen Familienverhältnissen leben, in Patchwork-Situationen, als Alleinerzieher. Das, was wir bisher sagen können, ohne die Familiensynode im Herbst vorwegzunehmen, ist seine Ermutigung, die Situationen, so wie sie sind, zu begleiten und die positiven Schritte zu sehen, die gesetzt werden", so Schönborn. Foto Kardinal Schönborn (c) Erzdiözese Wien
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Lesermeinungen | Leandra 8. Februar 2014 | | | Sprache Er bringt es auf den Punkt. Ich selbst sehe die kirchliche Lehre als das Ideal (auch meines), aber manchmal gibt es weltliche Gründe die diese zum Scheitern bringen. Und ich glaube, dass auch irdische Partnerschaft gottgewollt ist und menschliche Liebe ein Geschenk ist. Ich würde mir allerdings wuenschen dass die Lehre in positiver Form jungen Menschen stärker dargebracht wird. Ich selbst, katholisches Elternhaus, hatte das Vorbild meiner Eltern, aber sonst von Seiten der Kirche in diesen Bereich: Sprachlosigkeit. Ich habe leider keine eigene Familie und hätte mir mehr Gespräche zu dem Thema gewünscht. Das was die Gesellschaft und die Menschen leben ist oft eklatant anders, da kann man sich als junger Mensch oft schlicht überfordert fühlen. Hier die richtige Sprache zu finden, dass wird, so glaube ich es, für unsere Kirchenmaenner nicht leicht. Darum wuensche ich mir mehr Frauen in der Vermittlung ... In welchem Amt auch immer. |  1
| | | carl eugen 3. Februar 2014 | |  | Liebe @Marienzweig! Höchstwahrscheinlich wird es so kommen wie Sie es schreiben. Ich kann Ihre Ängste verstehen. Die deutschen Bischöfe und ZDK'ler werden nichts unversucht lassen, die katholische Lehre über die Ehe zu kippen.
Aber ich kann Sie beruhigen. Deutschland, auch Österreich und die Schweiz, sind ein winzigkleiner Prozentsatz im weltweiten Episkopat. Die Meinung der deutschsprachigen Bischöfe zählt fast nichts. Einige rudern auch schon zurück. Und wir dürfen den Heiligen Geist nicht vergessen. Er wird die Synode führen und leiten, und glauben Sie mir, die Ehepastoral wird aus dieser Synode gestärkt herausgehen. Eine Zulassung wiederverh. Geschiedener zu den Sakramenten wird es nicht geben. Da können Sie sich 100%ig darauf verlassen. Und erinnern Sie sich an den seligen Johannes Paul II. Am Anfang seines Pontifikates gab es auch eine Synode zur Ehepastoral mit hohen Erwartungen. Das Ergebnis kennen wir ja alle! Machen Sie sich keine Sorgen! Gott segne Sie! |  8
| | | 3. Februar 2014 | | | lieber @carl eugen! Mit einiger Besorgnis sehe ich dem Bischofstreffen im Herbst in Rom entgegen, wo es um das Thema Familie und drumherum geht.
Werden die deutschsprachigen Bischöfe dabei nicht versuchen, Papst Franziskus -flapsig ausgedrückt- "die Hölle heiß zu machen"?
Und wie ich höre, ist Frau Schavan als Botschafterin im Vatikan vorgesehen.
Wird sie als ZdK-Mitglied dieser von der Kirche unterstützten Gruppe nicht versuchen, ihr mehr Gehör und Anerkennung an Ort und Stelle zu verschaffen?
Sie ist/war Politikerin und kennt die Regeln, wie man ein Ziel erreicht. |  5
| | | Grazerin 3. Februar 2014 | |  | Darf diese Klarstellung konsequenter weise so verstanden werden, dass es eine "Mariatroster Erklärung" zu HV nicht gibt?
Oder wird darauf gewartet, was die Deutschen mit ihrer "Königsteiner" machen? |  6
| | | 3. Februar 2014 | | | Es geht den richtigen Weg Die Lehre bleibt wie sie (richtigerweise)ist. Diese Worte von Herrn Kardinal Schönborn sollten sich auch manche seiner Amtsbrüder in Deutschland zu eigen machen- und damit falsche Erwartungen von vornherein dämpfen. Einen Zugang zur hl. Eucharistie- wie in Freiburg vorgemacht- ist aber offenkundig eine Praxis, die auch von Papst Franziskus nicht geteilt wird.
Was sich wohl verbessern wird, ist die Art und Weise wie mit den Betroffenen "umgegangen" wird und wie das Ehesakrament den Paaren verständlicher gemacht wird. Das ist so eigentlich nichts Neues, sondern war schon ein großes Anliegen von Papst Benedikt XVI. |  10
| | | carl eugen 3. Februar 2014 | |  | Lieber Kardinal Schönborn! Ich danke Ihnen für diese Worte. Sie sind eine Ermutigung.
Was mich trotzdem traurig stimmt ist die Tatsache, dass seit dem Pontifikatsbeginn von Papst Franziskus andauernd klargestellt werden muss, dass die kirchliche Lehre unabänderlich ist. Das soll keine Kritik am Heiligen Vater sein. Ganz im Gegenteil. Der Heilige Vater steht felsenfest auf dem katholischen Fundament. Aber seit März 2013 glauben anscheinend die Medien, und wahrscheinlich mancher Kircheninterne, dass die Kirche von Protestanten bevölkert wird, die nach Lust und Laune die Lehre Christi ausser Kraft setzen können. Eine traurige Entwicklung. Besonders in Deutschland wittern manche Morgenluft, besonders diese Leute á la WISIKI, ZDK und Co. Ich danke Gott dafür, dass er uns Erzbischof Müller geschenkt hat. Er ist ein Fels in der Brandung, der nie wankt. Ich wünsche ihm viel Kraft bei den Auseinandersetzungen mit der "deutsch-katholischen Kirche"! Gott segne ihn und Gott segne unseren Heiligen Vater! |  16
| | | waghäusler 3. Februar 2014 | | | Vielen Dank für diese klaren Worte Herr EB.
Einzig unsere dummgscheiden Medien werden da nochmal Nachhaken müssen. |  11
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