Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  6. Besser keine Laienpredigt
  7. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  8. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  9. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  10. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  11. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  12. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  13. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  14. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  15. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung

Familienbischof Küng empfiehlt Ablehnung des 'Lunacek-Berichts'

4. Februar 2014 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Österreichische EU-Parlamentarierin Lunacek legt "EU-Fahrplan" zur Bekämpfung von "Homophobie und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität" vor - Abstimmung am 4. Februar im EU-Parlament


St. Pölten (kath.net/KAP) Mit einer deutlichen Kritik am Bericht der österreichischen EU-Parlamentsabgeordneten, Ulrike Lunacek, zum Thema "Homophobie und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität" hat sich Familienbischof Klaus Küng (Foto) zu Wort gemeldet. Er ermutigt die EU-Parlamentarier in einer Stellungnahme, gegen den sogenannten Lunacek-Bericht zu stimmen, der am Dienstag auf der Tagesordnung des EU-Parlaments steht. Dass Homosexuelle im selben Maß den Schutz der Rechtsordnung gegen Anfeindungen und Gewalt beanspruchen dürfen wie jeder andere Bürger auch, müsse selbstverständlich sein. Die entsprechenden Bezugnahmen im Lunacek-Bericht würden sich dagegen, so Küng, wie ein "Versuch ausnehmen, für Homosexuelle eine privilegierte Sonderstellung zu schaffen".


Küng kritisierte weiter, dass der Bericht "einzig und allein" die Rechte homosexueller, lesbischer, transsexueller und intersexueller Personen thematisiere und sich damit aus dem Gesamtzusammenhang der Menschenrechteheraus hebe und das Prinzip der Universalität der Menschenrechte untergrabe. Damit würden die Rechte Homosexueller Priorität vor den Rechten aller anderen Personen genießen. In letzter Konsequenz führe diese Sichtweise zu einer "Zweiklassengesellschaft", in der nicht mehr alle Menschen dieselben Menschenrechte hätten.

"EU-Fahrplan zur Bekämpfung von Homophobie"

Der Bericht der grünen EU-Parlamentsabgeordneten trägt den Titel "EU-Fahrplan zur Bekämpfung von Homophobie und Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität" und spricht sich unter anderem für "eine uneingeschränkte gegenseitige Anerkennung der Gültigkeit aller Personenstandsurkunden in der gesamten EU" aus. Geht es nach dem Bericht, seien in Zukunft außerdem "Themen im Zusammenhang mit den Grundrechten von lesbischen, schwulen, bi-, trans- und intersexuellen bei sämtlichen relevanten Arbeiten einzubeziehen - beispielsweise beim Entwurf künftiger Politiken und Vorschläge oder bei der Überwachung der Umsetzung von EU-Recht - zu berücksichtigen".

Weiters sollen Störungen der Geschlechtsidentität von der Liste der psychischen Störungen der Verhaltensstörungen gestrichen werden. Außerdem sollten mit den der Kommission zur Verfügung stehenden Jugend- und Bildungsprogrammen die Gleichbehandlung aller Menschen gefördert und Diskriminierung aus Gründen der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität bekämpft werden.

Unterzeichnungsmöglichkeit für die „CitizenGo“-Petition an Mitglieder des Europäischen Parlaments „Keine LGBTI-Sonderrechte! Nein zum Lunacek-Bericht“

Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Foto Bischof Küng (c) Diözese St. Pölten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

gender mainstreaming

  1. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  2. Detransition: US-Amerikanerin gewinnt erstmals Klage gegen Transgender-Ärzte
  3. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  4. IMABE kritisiert VfGH-Urteil zur Streichung des Geschlechtseintrags
  5. US-Bischof Daniel Thomas/Ohio: „Gott hat Transsexualität nicht vorgesehen“
  6. Liturgie – ein „katholischer Queer-Gottesdienst“ – oder kirchliche „Identitätspolitik“
  7. US-Studie zeigt: Transgender wird unter jungen Leuten unmodern!
  8. Katholische US-Bischöfe stellen sich gegen Transhype: Nur biologische Frauen in Schulsportteams!
  9. Britisches Parlament lehnt Verbot von Konversionstherapien ab
  10. Deutsche Tageszeitung beendet Gender-Unsinn nach Kündigungswelle!






Top-15

meist-gelesen

  1. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  6. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  7. Besser keine Laienpredigt
  8. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  9. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  10. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  11. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  12. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  13. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  14. Vom Todesurteil zur Hoffnung: 'Irans geistliche Ketten werden brechen'
  15. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz