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Seid das Salz der Erde, seid das Licht der Welt!

9. Februar 2014 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Franziskus zum Welttag der Kranken: Habt keine Angst vor der Gebrechlichkeit! Helft euch einander mit Liebe, und so werdet ihr die tröstende Gegenwart Gottes verspüren! Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am fünften Sonntag im Jahreskreis. Papst Franziskus ging in seiner Ansprache vom Tagesevangelium aus (Mt 5,13-16), in dem Jesus den Jüngern sagt: „Ihr seid das Salz der Erde … Ihr seid das Licht der Welt“. Diese Worte erstaunten in Anbetracht der Tatsache, vor wem sie ausgesprochen würden: einfache Leute, Fischer. Jesus blicke auf sie mit den Augen Gottes. So seien sie eine Folge der Seligpreisungen.

Um dieses Bild besser zu verstehen,müsse daran erinnert werden, dass das jüdische Gesetz vorgeschrieben habe, dass jedem Gott dargebrachten Opfer etwas Salz als Zeichen des Bundes hinzugefügt werden müsse. Das Licht sei dann Symbol der messianischen Offenbarung gewesen, die über die Finsternis des Heidentums triumphiere. So erhielten die Christen — das neue Israel — eine Sendung gegenüber allen Menschen: „mit dem Glauben und mit der Liebe können sie der Menschheit eine Richtung geben, sie weihen und fruchtbar machen“.


Alle Getauften seien missionarische Jünger und berufen, in der Welt zu einem lebendigen Evangelium zu werden. Mit einem heiligen Leben „werden wir den verschiedenen Bereichen ‚Salz’ geben und sie vor dem Verderben bewahren“. Wenn aber die Christen den Geschmack verlören und verlöschten, „verliert ihre Gegenwart jede Wirksamkeit“ und das Leben des Christen habe keinen Sinn.

Franziskus erinnerte nach dem Angelus daran, dass am kommenden 11. Februar, dem Festtag Unserer lieben Frau von Lourdes, der Welttag der Kranken begangen wird. Dies sei eine Gelegenheit, die Kranken in den Mittelpunkt der Gemeinschaft zu stellen, für sie zu beten und ihnen nahezustehen. Die Botschaft zum Tag stehe unter dem Thema: „Glaube und Liebe: »So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben« (1 Joh 3,16)“. In besonderer Weise könne die Haltung Jesu gegenüber den Kranken aller Art nachgeahmt werden: „der Herr sorgt sich um alle, er teilt mit ihnen ihr Leid und öffnet das Herz der Hoffnung“.

Die Würde des Menschen beschränke sich nie auf dessen Fähigkeiten und werde nicht geringer, wenn er schwach, invalid und hilfsbedürftig sei. Franziskus dachte auch an die Familien, in denen es normal sei, sich des Kranken anzunehmen, auch wenn die Situationen bisweilen schwer sein könnten:

„Viele schreiben mir, und ich möchte all diesen Familien meines Gebets versichern, und ich sage ihnen; habt keine Angst vor der Gebrechlichkeit! Helft euch einander mit Liebe, und so werdet ihr die tröstende Gegenwart Gottes verspüren!“.

„Die großherzige und christliche Haltung gegenüber den Kranken „ist Salz der Erde und Licht der Welt. Die Jungfrau Maria helfe uns, dies in die Praxis umzusetzen, und erlange Frieden und Trost für alle Leidenden“.





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