Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  9. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  10. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  11. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. Neues Eigentümer-Ehepaar lässt Ex-Epstein-Ranch drei Tage lang exorzieren

Papst schafft Superministerium für Wirtschaft

25. Februar 2014 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vatikan will Organisationsbelange vereinheitlichen. Von Johannes Schidelko (KNA)


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Papst Franziskus hat am Montag erste große Reformen des vatikanischen Wirtschaftssektors vorgenommen. Unmittelbar nach Abschluss des Konsistoriums und einer Serie großer Vatikankonferenzen errichtete er am Montag einen vatikanischen Wirtschaftsrat und ein Wirtschaftssekretariat. In einem Motu proprio mit dem lateinischen Titel «Fidelis dispensator et prudens» (Der treue und kluge Verwalter) machte er klar, dass die Kirche als treuer und kluger Verwalter eine Verantwortung für die Bewahrung ihrer Güter hat, gerade mit Blick auf ihre besondere Mission für die Armen.

Die neuen Strukturen sollen nach manchen Skandalen der Vergangenheit die vatikanischen Wirtschaftsstrukturen und -aufgaben vereinfachen und vereinheitlichen. Sie sind künftig für alle wirtschaftlichen und administrativen Belange des Heiligen Stuhls wie des Vatikanstaats zuständig, die bislang einen getrennten Haushalt auswiesen. Sie müssen Haushaltspläne erstellen und Bilanzen kontrollieren.


Der aus 15 Personen bestehende Wirtschaftsrat - darunter acht Kardinäle oder Bischöfe sowie sieben Laien, internationale Finanz-Experten - muss dabei die Richtlinien formulieren. Der Rat trifft sich in regelmäßigen Abständen und bewertet die Direktiven und die konkrete Arbeit. Das Wirtschaftssekretariat, das den Rang einer eigenen Kurienbehörde erhält, muss diese Direktiven umsetzen. Geleitet wird das Sekretariat von einem Kardinal-Präfekten, dem ein Generalsekretär zuarbeitet.

Zum ersten Präfekten des neuen Dikasteriums ernannte Franziskus den australischen Kardinal George Pell (72). Er gehört bereits dem achtköpfigen Kardinalsrat für die Kurienreform an. Er gilt als im Vatikan gut vernetzt und war in der Vergangenheit wiederholt für wichtige Kurienaufgaben im Gespräch, sogar als Staatssekretär. Der Präfekt des Wirtschaftssekretariats muss mit dem Staatssekretariat zusammenarbeiten, wie der Vatikan dazu hervorhebt - untersteht ihm also nicht.

Mit den neuen Strukturen, die möglichst bald eingerichtet werden sollen, endet die Funktion des 15 Mitglieder zählenden Kardinalsrat für die wirtschaftlichen und organisatorischen Angelegenheiten des Heiligen Stuhls. Ihm gehören bislang der Kölner Kardinal Joachim Meisner, aber auch Pell an.

Die neuen Direktiven bestätigen ausdrücklich die Rolle der vatikanischen Güterverwaltung APSA als der Zentralbank des Vatikan - mit allen Rechten und Verpflichtungen, wie sie international üblich seien. Auch die vatikanische Finanzaufsichtsbehörde AIF soll ihre Aufgabe fortsetzen, wie das vatikanische Presseamt mitteilte.

Kein Wort findet sind in der Mitteilung des vatikanischen Presseamts wie in dem Motu proprio zum «Institut für die religiösen Werke», besser bekannt als IOR oder als Vatikanbank. Da es von der neuen Anordnung unberührt ist, dürfte es seine Aufgabe als Finanzdienstleister weiterhin versehen.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 speedy 28. Februar 2014 
 

diese super Ministerien , geniesse ich mit Vorsicht,
moegen sie auch noch so gut geplant sein


0
 
 Kleutgen 25. Februar 2014 

Respekt!

Der Heilige Vater verdient allen Respekt, dass er sich dieser Herkules-Aufgabe endlich annimmt. Die Finanzskandale der letzten Jahrzehnte haben das öffentliche Ansehen unserer Kirche aufs Schwerste beschädigt.


4
 
 Wolfgang63 25. Februar 2014 
 

Kardinal Meisner

Es wäre schön, wenn dieses Gremium mit Personen besetzt werden könnte, deren Ruf in Finanzfragen nicht belastet ist. Kardinal Meisner ist daher vielleicht keine gute Wahl.

Erst vor wenigen Tagen erschien ein sehr ausführlich recherchierter Artikel der Zeit, der jetzt auch online lesbar ist. In diesem wird aufgezeigt, wie in seinem Bistum z.B. durch den Einsatz niederländischer Briefkastenfirmen Steuerzahlungen umgangen wurden oder Geld in Luxusimmobilien angelegt wurde, während zeitgleich Geld für Sozialeinrichtungen gekürzt wurde.

Neben dem gut recherchierten Zeit-Artikel hat sich die Boulevardpresse des Thema natürlich schon mit reißerischeren Titeln angenommen wie "So trickste Kardinal Meisner das Finanzamt aus" (Bild) und "Finanz-Akte Kardinal Meisner: Briefkasten-Firma in Amsterdam" (Express). Hier der Link zum Zeit-Artikel:

http://www.zeit.de/2014/08/bistum-koeln-finanzen/komplettansicht


3
 
 urserolu 25. Februar 2014 
 

bitte ganz lesen

>sowie sieben Laien, internationale Finanz-Experten<
Das 15 köpfige Gremium besteht auch aus Fachleuten


2
 
 Bläsi 25. Februar 2014 
 

72-jähriger Kardinal für Vatikan-Wirtschaft zuständig

Warum musste es ein Kardinal sein ? Besser wäre es doch, mit der Verwaltung der Wirtschaft einen sachkundigen Laien jüngeren Alters zu beauftragen, der durch seine langjährige Tätigkeit nachweisen kann, dass er was von Wirtschaft versteht !


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Der Petersdom feiert das 400-jährige Weihejubiläum: „Die Pfarrkirche der Welt“
  2. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  3. Australischer Bischof wird als oberster Kirchenrechtsexperte in den Vatikan berufen
  4. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  5. Immobilienprozess im Vatikan muss teils neu aufgerollt werden
  6. Nach Randalen und Pinkelattacken: Petersdom installiert Schutz für Hauptaltar
  7. US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“
  8. Norwegischer Bischof Varden: Der hl. Bernhard von Clairvaux „war und ist faszinierend“
  9. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  10. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  5. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  6. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  7. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“
  8. „Habt keine Angst – Noch sind die Glocken nicht verstummt“
  9. "Es wird Europa zerstören, für immer!"
  10. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  11. Erdbeben in Kolumbien: Priester evakuierte Gläubige während der Messfeier
  12. Im Puls des Herzens Gottes
  13. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  14. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  15. UNICEF-Daten widerlegen Hungersnot-Narrativ im Gazastreifen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz