Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  6. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  7. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  8. Die große Täuschung
  9. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  10. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  11. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  12. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  13. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?

Katholische Aktion zu Adoption: 'Wohl des Kindes hat Vorrang'

5. März 2014 in Österreich, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


KAÖ-Präsidentin Schaffelhofer: Kein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare


Wien (kath.net/KAP) Kritik an der vor einigen Tagen von Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter erhobenen Forderung nach einem Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare übt die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Gerda Schaffelhofer. "Die Debatte kreist wieder einmal um das falsche Thema. Bei der Adoption geht es zuallererst um das Wohl des Kindes, nicht um die Rechte von Erwachsenen", so die KAÖ-Präsidentin am Dienstag in einer Aussendung.

Für Kinder sei es nachweislich wichtig, eine männliche und eine weibliche Identifikationsfigur zu haben, so Schaffelhofer. Die Präsidentin weiter wörtlich: "Mit welchem Recht enthält der Staat einem Kind von vornherein die Beziehung zu Vater und Mutter vor?"


Es könne durchaus sein, dass in Einzelfällen ein Kind in einer gut funktionierenden gleich-geschlechtlichen Partnerschaft besser aufgehoben sei als in einer schlechten Mann-Frau-Beziehung. "Daraus lässt sich aber noch kein allgemeines Recht auf Adoption für alle möglichen Paar-Konstellationen ableiten", so Schaffelhofer. Ein solches Recht nicht für alle Fälle zuzugestehen, sei keine Diskriminierung: "Es geht darum, dem Recht des Kindes auf Vater und Mutter Vorrang gegenüber dem Recht auf freie Gestaltung des Privatlebens Erwachsener einzuräumen."

Sie sei zudem verwundert, so die KAÖ-Präsidentin, "wie leicht sich ein Minister, der sich auf ein christliches Menschenbild beruft, von einem beide Geschlechter umfassenden Eltern- und Familienbild verabschiedet".

Auch könne sich Rupprechter mit seinem Vorstoß nicht auf Papst Franziskus berufen. Der Papst habe zu Recht darauf hingewiesen, dass Homosexuellen mit Achtung und Respekt zu begegnen sei. Daraus sei aber kein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare abzuleiten, hob Schaffelhofer hervor.

Laut Experten gebe es noch keine klaren und eindeutigen Studien, die belegen, dass die Entwicklung von Kindern bei gleichgeschlechtlichen Paaren keine Probleme nach sie zieht, führte die KAÖ-Präsidentin weiter aus. Es gebe nach wie vor Unsicherheiten und beträchtliche Spannungen in den Ergebnissen. Es fehlten vor allem genügend Fallzahlen und Langzeitbeobachtungen an Kindern hinsichtlich ihrer langfristigen psychosexuellen Entwicklung.

Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  25. März 2014 
 

Wohl des Kindes hat Vorrang

Welch eine rhetorische Wendung.

Jetzt kann man gespannt sein, was die Anhänger der Gender-Ideologie dazu sagen. Man kann davon ausgehen, dass sie versuchen den Menschen weiß zu machen, dass es keinen Unterschied macht, ob ein Baby von einer Mutter und einen Vater großgezogen wird, oder von zwei Männern, die regelmäßig intim miteinander werden.


0
 
  16. März 2014 
 

Finde ich gut, dass die kath Kirche dafür einsetzt

Kinder sollten eine Mutter und einen Vater haben. Beide Teile übernehmen unterschiedlichen Aufgaben bei der Prägung eines Menschen. Das kann durch kein "Elternteil Nr.1" und "Elternteil Nr.2" ersetzt werden.


1
 
 Wiederkunft 5. März 2014 
 

Danke

Einfach nur großen Dank an die Katholische Aktion! Auch für das gute Zipp Interview.


2
 
  5. März 2014 
 

Es geht um die Kinder

Nicht um das Wohlbegfinden der Eltern.
Besonders nicht, wenn zwei Männer "Ehe" spielen wollen.

Die Kampage ist richtig.

Besser wäre eine postive Vorderung gewesen, wie..

"Adoptivkinder brauchen eine Mutter und einen Vater"

oder so.


4
 
 Fg68at3 5. März 2014 
 

"Mit welchem Recht enthält der Staat einem Kind von vornherein die Beziehung zu Vater und Mutter vor?"

Wieso erlaubt der Staat Adoptionen durch Einzelpersonen? In UK erlaubten August 2007 9 katholische Agenturen Adoptionen an Einzelpersonen, 4 machten keine Angaben. In AT wahrscheinlich nicht anders.


2
 
 mphc 5. März 2014 

Endlich eine klare Stellungnahme

der Katholischen Aktion Österreichs. Danke.
Übrigens, wenn ich mich nicht irre, geht auch der dänische sozialistische Familientherapeut und Gründer
von "family lab" Jesper Juul von heterosexuellen Eltern aus.


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  2. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  3. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  4. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  5. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  6. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest
  7. Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen
  8. Pfarre in der Diözese Linz ignoriert Anweisungen aus Rom
  9. Regenbogenpastoral in der Diözese Innsbruck
  10. ‚Politischer Gottesdienst’ mit der Homosexuellen Initiative Linz






Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  7. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  8. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  9. Die große Täuschung
  10. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  11. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  12. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  13. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  14. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  15. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz