Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  4. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  5. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  8. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  9. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  10. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  11. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  12. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  13. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  14. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  15. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“

Nato-General: Ohne Glauben kann ich kein Soldat sein

7. April 2014 in Spirituelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Glaube sei nicht nur pragmatische Krisenhilfe, sondern in erster Linie ein Geschenk. Der General wörtlich: «Ganz konkret hat mir in den schwierigen Einsätzen die Regelmäßigkeit der Glaubenspraxis geholfen.»


Brüssel (kath.net/KNA) Für Nato-General Josef Blotz (Foto) gehört der Glaube untrennbar zu seinem militärischen Beruf dazu. «Ohne mein Christ-Sein könnte ich nicht Soldat sein», sagte Blotz, einer der ranghöchsten deutschen Generäle der Brüsseler Nato-Zentrale, am Sonntag im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Der Glaube sei nicht nur pragmatische Krisenhilfe, sondern in erster Linie ein Geschenk. Der General wörtlich: «Ganz konkret hat mir in den schwierigen Einsätzen die Regelmäßigkeit der Glaubenspraxis geholfen.» Auch in Afghanistan habe er versucht, jeden Sonntag die Messe zu besuchen.


Blotz räumte zugleich ein, dass es ein starkes Spannungsverhältnis für einen Soldaten zwischen dem christlichen Tötungsverbot und Extremsituationen gebe, die nicht auszuschließen seien: «Für mich ist letztlich das Bild des 'miles protector', des schützenden Soldaten, die treffende Beschreibung für meine Aufgabe.»

Blotz nahm bereits an mehreren Auslandseinsätzen teil; unter anderem war er zweimal in Afghanistan. Der Soldat schütze andere vor Gefahren. Dazu könne Gewaltanwendung nötig sein, und dazu begebe er sich auch selbst in Gefahr. Blotz war vier Jahre Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Er ist Mitglied des Souveränen Malteserritterordens und der Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS).

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto Josef Blotz © Wikipedia/ISAF Headquarters Public Affairs Office (Photo by U.S. Navy Petty Officer 1st Class Mark O’Donald/Released).
This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Scotus 8. April 2014 

"Töten für den Frieden?"

Wer sich den Luxus der Zeit leisten kann, dem möchte ich die Dokumentation von Jens Tilman, "Töten für den Frieden? - Die Politik, die Kirche und der Krieg", anempfehlen. - Vielleicht kann diese 45-minütige Video mit dazu beitragen, ein bisschen Licht in die Dunkelheit dieses schwierigen Themas zu bringen:
http://www.youtube.com/watch?v=jUIz_J95PDs


2
 
 Scotus 8. April 2014 

"Liebet eure Feinde" hat nichts zu tun mit Pazifismus und dem Problem des Krieges.

"Eure Feinde" kann zwei Bedeutungen haben:

1. Jene, die euren Personen Übles tun und dem, was euch persönlich teuer ist. Insoweit ich in meinem persönlichen Leben der Feinde wegen gelitten habe, insoweit Dinge und Menschen, an denen ich persönlich hänge, von ihnen zerstört oder verletzt worden sind, habe ich eine besondere Verpflichtung sie zu lieben.

2. "Eure Feinde" kann auch heißen: die Feinde des Glaubens. - Der Glaube darf nur durch Unschuld und Liebe verteidigt werden. Die Missionare dürfen weder Hilfe bekommen noch beschützt, noch gerächt werden durch Waffen oder politische Macht.

Wenn ich also bereit bin, im Falle strategischer Notwendigkeit Feinde im Krieg zu töten, dann
nicht, weil ich ihretwegen gelitten habe (1.),
nicht weil sie Gott und Christus hassen (2.),
sondern weil sie die Feinde aller Nationen der Erde sind, einschließlich meines Vaterlandes, und weil man sie nicht daran hindern kann, Übles zu tun, ohne eine gewisse Anzahl von ihnen zu töten.


2
 
  7. April 2014 
 

"Wer zum Schwert greift wird durch das Schwer umkommen"

@filiaecclesi

Soll Jesus gesagt haben, als einer seiner Jüngern einem der Häscher Jesus ein Ohr abschlug.

Er sprach auch zu einem römischen Hauptmann:

"Sprich nur ein Wort und mein Diener wird gesund."

Abgewandelt: "Herr ich bin nicht würdig das du eintritts unter mein Dach, sprich aber nur ein Wort, so wird meine Seele gesund."


0
 
 dominique 7. April 2014 
 

@prim_ass - Morden ist eine Sonderform des Tötens,

Als Motivation werden sog. "niedrige Beweggründe" angeführt - also menschlich verwerflich. Wer mordet, tötet nicht nur, sondern schließt sich selbst aus dem menschlich Nachvollziehbaren aus (Kain hat seinen Bruder Abel tatsächlich ermordet).
Töten ist - egal wie nachvollziehbar und menschlich vertretbar die Beweggründe sein mögen - nichtsdestotrotz ein Frevel, eine Verletzung der innersten göttlichen Lebensordnung.
Der General hat die Botschaft der Bibel nicht verstanden.


0
 
 filiaecclesi 7. April 2014 

Aber hallo lieber Luzerner

Jesus hat sogar den Diener des Hauptmanns von Kapharnaum geheilt und nirgends ist zu lesen, dass er ihm verboten hätte, seinen Beruf auszuüben. Hat Er nicht vielmehr Soldaten ermahnt, ihren Dienst gerecht zu erfüllen? (mit der entsprechenden Bibelstelle muss mir jemand helfen)


2
 
 prim_ass 7. April 2014 
 

Du sollst nicht morden!

Immer wieder wird von Leuten, die aus der Bibel ein Handbuch des Pazifismus machen wollen, auf diese Weise reagiert, dass man die falsche Übersetzung des Gebotes 'Du sollst nicht morden' auf 'Du sollst nicht töten' ummünzt. Schon ein Blick in den Katechismus würde da ja helfen... Doch mehr noch: Immerhin kannte das Volk Israel ja den Militärdienst und hat auch mit militärischer Gewalt das verheißene Land eingenommen. Ein Ding der Unmöglichkeit, wenn man das Gebot 'Du sollst nicht morden' in der oben beschriebenen Weise falsch interpretiert. Gerade Christen, die meinen, als Christ könne man nicht den bewaffneten Organen des Staates - sei es Polizei oder Militär - angehören, den möchte ich doch einmal gerne den Römerbrief Kapitel 13 ans Herz legen.
Fazit: Das Zeugnis des Generals ist ungemein wichtig. Vielen Dank dafür..!
Bitte mich nicht falsch verstehen: Gewalt - auch militärische - ist immer die ultima ratio, ohne Wenn und Aber, pazifistisch gänzlich auszuschließen...


2
 
  7. April 2014 
 

"Du sollst nicht töten"

Also lieber Herr General

Es sieht so aus, dass die Bibel den Militärdienst verbietet!

"Gott mit Uns"; und wenn sich beide Seiten auf "Gott" berufen?

Anderseits können Militäreinsätze schlimmeres verhindern!


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Prominente

  1. Gary Cooper – ein ‚Poet des Wirklichen‘
  2. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  3. Action-Legende Chuck Norris mit 86 Jahren verstorben
  4. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  5. Patrick Schwarzenegger: Ich bete jeden Tag mit meiner Frau
  6. Aus Rücksicht auf Familie – Schauspielerin Melissa Joan Hart verzichtete auf Fotos für den Playboy
  7. Viel Lob für familienfreundliche Dankesrede von Kieran Culkin bei der Oscar-Verleihung
  8. 'Ich habe jeden Tag den Rosenkranz mit meiner Oma gebetet'
  9. James Earl Jones gestorben – Die Stimme von Darth Vader war katholisch
  10. Sylvester Stallone: Ich lebe nur weil die Abtreibungsversuche nicht funktioniert haben






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  5. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  8. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  9. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  10. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  11. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  12. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  13. Eine mächtige Fürsprecherin für Ehepaare: Die heilige Birgitta von Schweden
  14. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  15. Medjugorje: Mladifest startet mit Papstappell zur Rückkehr zu Christus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz