Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  8. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  9. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  10. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  11. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  12. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  15. Rektor Jan Frąckowiak: „Ein Priester muss ein Mann des Glaubens sein“

Christen und Muslime für Freilassung nigerianischer Schülerinnen

16. Mai 2014 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schlusserklärung zur dritten islamisch-vatikanischen Dialogkonferenz in Amman betont, dass nicht Religion sondern Unmenschlichkeit die Ursache von Konflikten in der Welt sei


Amman (kath.net/KAP) In einem gemeinsamen Appell hat eine hochrangige christlich-islamische Konferenz, die am Mittwoch zu Ende ging, die sofortige Freilassung der in Nigeria verschleppten Schülerinnen gefordert. Der Konflikt in dem westafrikanischen Land müsse mit friedlichen Mitteln gelöst werden, und die Mädchen sollten unverzüglich zu ihren Familien zurückkehren, betonten die Teilnehmer des dritten islamisch-vatikanischen Kolloquiums in der jordanischen Hauptstadt Amman.

Mit Nachdruck sprachen sich die Religionsvertreter zum Abschluss ihres dreitägigen Treffens am Mittwoch für mehr Solidarität in der Welt und für die Achtung der Menschenrechte, vor allem der Religionsfreiheit aus. Den bevorstehenden Papstbesuch im Nahen Osten bezeichneten sie als "Quelle der Hoffnung für die Menschen im Heiligen Land".


Für den Vatikan nahm der für den interreligiösen Dialog zuständige Kurienkardinal Jean-Louis Tauran an dem Kolloquium teil, für das Royal Institut for Inter-Faith-Studies der Prinz El Hassan bin Talal. Das Treffen stand unter dem Motto "Den Herausforderungen durch Erziehung begegnen".

Nicht Religion sei die Ursache von Konflikten in der Welt sondern Unmenschlichkeit und Unwissenheit, heißt es in der gemeinsamen Schlusserklärung, die am Mittwochabend im Vatikan veröffentlicht wurde. Religionen seien auch nicht die Ursache von Spaltungen und Konflikten, sondern "notwendiger Faktor für Versöhnung und Frieden". Um bestehende Konflikte friedlich zu lösen sei es in erster Linie notwendig, "die Armut auszumerzen und die geistige und moralische Dimension des Lebens zu fördern", so die Schlusserklärung.

Boko Haram veröffentlicht Videoaufnahmen von den entführten Schulmädchen (engl., Rome Reports)


Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Nigeria

  1. Informationen über Freud und Leid in Afrikas Kirche
  2. "Wenn die Demokraten die Macht haben, schauen sie bei der Ermordung der Christen in Nigeria weg"
  3. Nigeria. Mehr als 60 Christen in zwei Monaten im Bundesstaat Benue getötet
  4. Nigeria: Bischof bestürzt über die Ermordung von Priestern: „Niemand ist mehr sicher“
  5. Nigeria: Kirche beklagt „schleichenden Genozid“ an Christen
  6. Kirchen in Nigeria beklagen zunehmende Gewalt gegen Christen
  7. Nigeria: Sophia hat wieder eine Stimme
  8. Nigeria: Entführter 75-jähriger Priester ist wieder frei
  9. Nigeria: 17-Jährige seit drei Jahren verschleppt
  10. Nigeria: „Boko Haram wird uns niemals unseren Glauben nehmen“






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  6. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  7. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  8. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  9. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  10. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  11. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  12. Das Maß vor dem Gesetz. Würde, Recht und die Grenzen der Macht
  13. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  14. Papst reagiert bestürzt auf Ermordung von Bischof Afonso/Mosambik
  15. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz