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Kein Geschwätz, kein Neid, keine Eifersucht!

18. Mai 2014 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Franziskus: wenn man dem Heiligen Geist die Leitung überlässt, führt dies zu Harmonie, Einheit und Frieden. Gedenken an die Opfer der Überschwemmungen auf dem Balkan. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) In seiner Ansprache vor dem österlichen Mittagsgebet des Regina Caeli ging Papst Franziskus von der ersten Lesung aus der Apostelgeschichte aus (6,1-7):

„In diesen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm, begehrten die Hellenisten gegen die Hebräer auf, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden. Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen. Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben.

Der Vorschlag fand den Beifall der ganzen Gemeinde, und sie wählten Stephanus, einen Mann, erfüllt vom Glauben und vom Heiligen Geist, ferner Philippus und Prochorus, Nikanor und Timon, Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiochia. Sie ließen sie vor die Apostel hintreten, und diese beteten und legten ihnen die Hände auf.


Und das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger in Jerusalem wurde immer größer; auch eine große Anzahl von den Priestern nahm gehorsam den Glauben an“.

Der Papst erinnerte daran, dass auch in der Urkirche erste Spannungen zutage träten. Das Problem bestehe, wie den Konflikten begegnet werde. Als das Christentum die ethnischen Grenzen des jüdischen Volkes überschreite und sich der griechischen Kultur öffne, ermangle es an der einstigen Gleichförmigkeit. Ähnliches geschehe auch heute in den Pfarreien, so der Papst.

Angesichts dieses Konfliktes nähmen die Apostel die Situation in die Hand. Probleme würden nicht dadurch gelöst werden, indem man so tue, als gebe es sie nicht. So sei die aufrichtige Auseinandersetzung zwischen den Hirten und dem Volk schön. Es komme zu einer Aufteilung der Aufgaben. Die Apostel machten einen Vorschlag, der von allen angenommen werde.

Franziskus betonte die Wichtigkeit der Konfrontation, der Diskussion und des Gebets: „So werden die Konflikte in der Kirche gelöst“, verbunden mit der Gewissheit, dass das Geschwätz, der Neid und die Eifersucht nie zur Eintracht, zur Harmonie oder zum Frieden führten könnten.

Gleichzeitig sei es der Heilige Geist gewesen, der diese Übereinkunft gekrönt habe. Dies lasse uns begreifen: „Wenn wir dem Heiligen Geist die Leitung überlassen, bringt dieser zur Harmonie, zur Einheit, zur Achtung der verschiedenen Gaben und Begabungen“.

Nach dem Gebet des Regina Caeli erinnerte der Papst an die schweren Überschwemmungen auf dem Balkan, vor allem in Serbien und Bosnien. Franziskus versicherte seiner Nähe und seines Gebets für die Opfer.

Das Regina caeli auf Video



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