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Papst Franziskus bot Patriarch Kyrill ein Treffen an

5. Juni 2014 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Der russisch-orthodoxe Patriarch von Moskau dankte für das Schreiben, erwiderte es aber nicht.


Vatikan (kath.net/CC) Papst Franziskus hat dem russisch-orthodoxen Patriarchen von Moskau, Kyrill I., eine Botschaft gesandt, dass er bereit sei, sich an einem Ort von Kyrills Wahl mit ihm zu treffen. Das päpstliche Schreiben wurde vergangene Woche vom Dirigenten des „Päpstlichen Chors der Sixtinischen Kapelle“ während eines Chorkonzertes in Moskau direkt überbracht. Patriarch Kyrill dankte für das Schreiben, erwiderte es aber nicht.


Dabei sei der Zeitpunkt des päpstlichen Schreibens bedeutsam, erläuterte „Catholic Culture“. Denn kurz zuvor hatte sich der Pontifex mit dem orthodoxen Patriarchen Bartholomaios I. von Konstantinopel im Heiligen Land getroffen. Das Moskauer Patriarchat habe ein lebhaftes Interesse an Ansprüchen gezeigt, dass der Patriarch von Konstantinopel der Leiter der gesamten Orthodoxie sei.

In der Vergangenheit schlugen mehrere Versuche zu einem Treffen zwischen dem römischen Pontifex und dem Moskauer Patriarchen fehl. Offizielle Vertreter der russischen Orthodoxie erläuterten dazu regelmäßig, dass es zu einem solchen „Gipfeltreffen“ noch zu früh sei, da die Dispute zwischen Rom und Moskau noch nicht beigelegt seien. De facto haben sich die Streitthemen zwischen Rom und Moskau allerdings sogar vermehrt, denn Kirchenoffizielle der russischen Orthodoxie behaupten, dass Unierte Katholiken des byzantinischen Ritus politische Spannungen in der Ukraine angestachelt hätten. Die Stärke der Ukrainisch-katholischen Kirche ist seit langem eine Quelle der Irritation für das Moskauer Patriarchat, da es die Ukraine als sein eigenes kanonisches Territorium versteht.

Foto: (C) patriarchia.ru


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Lesermeinungen

 doda 5. Juni 2014 

Nationalismus

"Dabei ergibt sich zweifellos die Gefahr der NATIONALKIRCHEN unter politischem Einfluss,"....
Seit Jahrzehnten ist es meine Wahrnehmung, dass die 'Orthodoxie' weltweit unter politischem Einfluss steht und Nationalkirchen bildet.


2
 
 SCHLEGL 5. Juni 2014 
 

@ doda

Also da muss etwas klargestellt werden! Autokephalie heißt nicht, dass jede orthodoxe Nationalkirche ihre EIGENE Glaubenslehre hat, sondern die Teilkirchen im Glauben und in den Sakramenten geeint sind, jedoch ihre innerkirchlichen Angelegenheiten (Verwaltung) selbstständig regeln. Dabei ergibt sich zweifellos die Gefahr der NATIONALKIRCHEN unter politischem Einfluss, der gerade in Russland sehr groß ist. Allerdings darf man die Leitungsstrukturen der römischen Kirche nach dem Konzil von Trient (1545-1563) und dem I. Vatikanum (1869/70) nicht in das 1. Jahrtausend rückprojizieren! Eine zentralistische Leitung der Kirche (alle Bischofsernennung durch den Papst usw.) wäre schon aus geographischen Gründen damals nicht möglich gewesen. Der Papst war oberste Appellationsinstanz, wie etwa der Brief des Papstes Gelasius an den byzantinischen Kaiser zum Ausdruck bringt. Die Jurisdiktion Roms war schon lange vor dem Schisma von 1054 Kaum durchzusetzen, trotz Kircheneinheit .Msgr. Franz Schlegl


2
 
 doda 5. Juni 2014 

"Patriarch Bartholomäus, in die Ukraine eingeladen, erklärte dort wörtlich, JEDES Land habe ein Recht auf eine AUTOKEPHALE orthodoxe Kirche!"
Wie anders ist die UNA Sancta Catholica von Christus gegründet.
SEINE Kirche überzeugt mich!


2
 
 SCHLEGL 5. Juni 2014 
 

Moskau

Das Patriarchat von Moskau versucht Rom seit dem Ende des Kommunismus zu erpressen, die griechisch katholische Kirche der Ukrainer (die Kirche der Märtyrer!) fallen zu lassen, als Vorausbedingung für ein Treffen mit dem Papst. Alexej und Kyrill betrachten nicht nur die Ukraine, sondern zum Beispiel auch Estland als ihr kanonisches Territorium (deshalb hat sich die orthodoxe Kirche von Estland Konstantinopel unterstellt, was eine Eiszeit zwischen Moskau und Konstantinopel einleitete). Patriarch Bartholomäus, in die Ukraine eingeladen, erklärte dort wörtlich, JEDES Land habe ein Recht auf eine AUTOKEPHALE orthodoxe Kirche! Wutgeheul aus Moskau! Mittlerweile exkommunizieren einander in der Ukraine 3 orthodoxe Kirchen gegenseitig, die griechisch katholische Kirche wächst ständig, weil sie den Menschen Seelsorge und nicht Politik bietet. Die Ideologie Moskau sei das 3. Rom, feiert unter Putin und Kyrill ihre Wiederauferstehung. Msgr. Franz Schlegl,rit.lat./rit.byz.ukr.


2
 
 Der Nürnberger 5. Juni 2014 

Das klingt...

... doch irgendwie danach, als ob die Russisch-orthodoxe Kirche die Abspaltung der Ukrainisch-orthodoxen Kirche nicht "verwinden" kann. Und daß die ROK eher auf den jeweiligen amtierenden Machthaber in Moskau Rücksicht nimmt.


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