Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  11. Was eine Messe wiegt
  12. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  15. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass

Indien: Alkoholverbot in Kerala setzt Kirchen unter Druck

31. August 2014 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im südindischen Bundesstaat Kerala gärt eine Kontroverse um den Gebrauch von Messwein. Im Blick auf ein geplantes totales Alkoholverbot wird diskutiert, inwieweit davon auch christliche Gottesdienste betroffen sind.


Bangkok (kath.net/KNA) Im südindischen Bundesstaat Kerala gärt eine Kontroverse um den Gebrauch von Messwein. Im Blick auf ein geplantes totales Alkoholverbot wird diskutiert, inwieweit davon auch christliche Gottesdienste betroffen sind. Bischöfe der verschiedenen Kirchen in Kerala äußerten sich unterschiedlich, wie die der asiatische katholische Pressedienst Ucanews (Mittwoch) meldete.

Metropolit Philipose Mar Chrysostom, ehemaliges Oberhaupt der mit den Anglikanern verbundenen Mar-Thoma-Kirche, sprach sich demnach für die Verwendung von Traubensaft aus. Der römisch-katholische Erzbischof von Verapoly, Francis Kallarackal, erklärte hingegen, ein Verzicht auf echten Wein bei Messfeiern sei undenkbar. Diese Praxis bleibe «unverändert bis zum Ende der Welt».


Ein Sprecher der katholischen syro-malabarischen Kirche in Kerala bezweifelte, dass der staatliche Bann gegen Alkohol Auswirkungen für die Religionsgemeinschaften haben werde. Der Gebrauch von Messwein sei weltweit üblich; der Wein werde in minimalen Mengen und zu religiösen Zwecken verwendet, sagte der Geistliche Paul Thelakkat dem Pressedienst.

Kerala soll nach dem Willen der Regierung binnen zehn Jahren komplett alkoholfrei sein. Im April wurde den ersten 418 von insgesamt 730 Bars im Bundesstaat die Schanklizenz entzogen. Medienberichten zufolge hat Kerala den höchsten Pro-Kopf-Konsum von Alkohol landesweit. Demnach entfallen 16 Prozent der Alkoholverkäufe in ganz Indien allein auf diesen Bundesstaat. Den Kampf gegen Alkoholismus hatten auch Kirchenvertreter begrüßt.

Die Forderung nach einem Messweinverbot ging unter anderem von einer mehrheitlich hinduistischen Bildungsbewegung, der Sree Narayana Dharma Paripalana, aus. Deren Generalsekretär Vellappally Natesan verlangte laut Medienberichten, rund zwei Dutzend christlichen Weinherstellern die Lizenz zu entziehen.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. CDU-Politiker mahnt: Kirchen dürfen sich nicht auf ‚Sozialbuden‘ reduzieren
  3. EU finanziert Konferenz, welche die USA als ‚ausländische Informationsbedrohung‘ charakterisiert
  4. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  5. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  6. Vatikan teilt mit: Papst nach Lungen-Eingriff wohlauf
  7. Papst wird noch am Dienstag-Nachmittag operiert
  8. Was eine Messe wiegt
  9. Eucharistischer Weltkongress 2028 in Sydney - 24. Sept. bis 1. Oktober 2028
  10. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  11. EU-Parlament beschließt Resolution gegen Islamismus - Gegenstimmen von Grünen und SPÖ
  12. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  13. „Taste the North“ - kulinarischen Reise durch den Norden Europas. Ein Kochbuch vom Bonifatiuswerk
  14. Vatikan sagt alle Papstaudienzen bis 20. Oktober ab
  15. Apostolisch und nix anderes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz