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| ![]() Kardinal Kasper: Bei Scheidung keine zweite sakramentale Ehe möglich18. September 2014 in Aktuelles, 48 Lesermeinungen Mit Nachdruck unterstrich Kasper die Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe. Sie gründe auf der Botschaft Jesu, und die Kirche könne dies nicht ändern. Daher sei eine zweite sakramentale Ehe nicht möglich, solange der erste Partner noch lebe. Rom (kath.net/KNA) Der deutsche Kardinal Walter Kasper (Foto) erhofft sich von der bevorstehenden Bischofssynode einen aufrichtigen Meinungsaustausch über die Situation der Familie und die Frage eines Kommunionempfangs für wiederverheiratete Geschiedene. Man brauche keine vorgefertigten Antworten, sondern vertiefte Klärungen in einer Atmosphäre des Zuhörens; dafür habe man bis zur endgültigen Entscheidung bei der Bischofssynode 2015 ein Jahr lang Zeit, sagte Kasper der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Donnerstag in Rom. Mit Nachdruck unterstrich Kasper die Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe. Sie gründe auf der Botschaft Jesu, und die Kirche könne dies nicht ändern. Daher sei eine zweite sakramentale Ehe nicht möglich, solange der erste Partner noch lebe, sagte der emeritierte Kurienkardinal und langjährige Präsident des päpstliche Ökumene-Rats. In einem Interview mit der italienischen Tageszeitung «La Stampa» (Donnerstag) äußerte sich Kasper überrascht über die Auseinandersetzung unter Kardinälen zu dem Thema im Vorfeld der Bischofssynode. Zum Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen sagte er dem Blatt, Gott lasse in seiner Barmherzigkeit niemanden fallen, sondern gebe jedem eine neue Chance. Daher müsse die Kirche diesen Menschen «nahe sein, ihnen helfen, raten und sie ermutigen». «Nach einem Schiffbruch braucht man zum Überleben eine Rettungsplanke», sagte der Kardinal unter Verweis auf Kirchenväter der ersten Jahrhunderte. Demnach gebe es zwar «keine zweite sakramentale Ehe», aber «die notwendigen sakramentalen Mittel», Buße und Eucharistie. Nötig sei eine Einzelfallbewertung; eine einheitliche Lösung gebe es nicht. Weiter betonte Kasper, die katholische Lehre sei «kein geschlossenes System», sondern entwickle sich in einer lebendigen Tradition. (C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuEhe
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