Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  5. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  6. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  7. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  8. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  9. Wir machen da was mit Medien
  10. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  11. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  12. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  13. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  14. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  15. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich

Stuttgarter Abtreibungsklinik vor dem Aus

20. Oktober 2014 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Pro Familia“ befürchtet eine „gravierende Versorgungslücke“ – Arzt: Niemand wolle eine Abtreibungsklinik im Haus haben.


Stuttgart (kath.net/idea) In der Region Stuttgart droht bei Schwangerschaftsabbrüchen eine „gravierende Versorgungslücke“. Dieser Ansicht ist die Leitende Ärztin der Organisation „Pro Familia“ in der baden-württembergischen Landeshauptstadt, Marion Janke. Anlass ist die Mitteilung des Arztes Friedrich Stapf, zum Jahresende seine Frauenklinik in Stuttgart schließen zu müssen. Dort werden laut Stapf jährlich mehr als 2.000 Abtreibungen vorgenommen. Im vergangenen Jahr waren das etwa 18 Prozent der 11.200 in Baden-Württemberg registrierten Abbrüche. Stapf hatte seine Klinik von der Stadt Stuttgart gemietet. Einen Antrag auf Verlängerung des Mietvertrags hatte Stapf versäumt, so dass die Kündigung wirksam wurde. Einen Ersatz zu finden, sei „extrem schwer“, sagte der 68-jährige Arzt. Niemand wolle eine Abtreibungsklinik im Haus haben. Nach Angaben von „Pro Familia“ können kleinere Praxen den Wegfall der Stuttgarter Praxis nicht ausgleichen. Janke will deshalb mit der Stadtverwaltung reden. Der zuständige Bürgermeister, Werner Wölfle (Bündnis 90/Die Grüne), hat bereits seine Bereitschaft bekundet, helfen zu wollen. Auch Baden-Württembergs Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) hofft auf eine befriedigende Lösung. Ein ähnliches Problem hat Stapf im München, wo er täglich 18 bis 25 Abtreibungen vornimmt. Auch dort ist er auf der Suche nach neuen Räumen.


„Eine gute Nachricht“ für Ungeborene

Der baden-württembergische Landesvorsitzende der Initiative „Christdemokraten für das Leben“, der Jurist Josef Dichgans (Überlingen), nennt die Entwicklung „eine gute Nachricht“. Jährlich bekämen dadurch rund 2.000 Babys die Chance auf ein glückliches Überleben, sagte er der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Kritik übte er am Eifer, mit dem die Stadt und das Sozialministerium die mögliche Schließung der Abtreibungsklinik beklagen. Von den getöteten Babys sei keine Rede: „Da scheint das Bewusstsein vom Töten als Menschenrecht des Stärkeren schon tief eingedrungen zu sein.“ Dichgans kritisiert auch die Unterstützung durch „Pro Familia“. Die Organisation, die nahezu vollständig durch öffentliches Geld finanziert werde, sei eine der größten Beratungsstellen für Frauen mit Schwangerschaftskonflikten. Sie stelle Bescheinigungen aus, die zur straffreien Abtreibung berechtigen. „Wie kann eine Organisation ergebnisoffen und für das Leben des Kindes beraten, die es zu ihrer Sache macht, einem auf Gewinn-Erzielung ausgerichteten ‚Arzt‘ Abtreibungsräume zu verschaffen?“ fragt Dichgans. Dem Juristen zufolge ist von der geltenden Gesetzeslage nicht viel übrig geblieben. Das Bundesverfassungsgericht habe 1993 festgestellt, dass Abtreibungen rechtswidrig seien, aber in der Regel straffrei blieben, wenn drei Tage vor dem Eingriff eine Beratung stattfinde. Doch die Erwartung des Gerichts, dass man dadurch Leben möglicherweise besser als durch ein Abtreibungsverbot schützen könne, sei gescheitert. Mit der Regelung werde ein angebliches Menschenrecht auf Abtreibung begründet.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 mirjamvonabelin 20. Oktober 2014 
 

Wahrlich eine gute Nachricht

aber wir dürfen uns noch nicht zurücklehnen,
wir müssen unser Gebet und Opfer verstärken.


2
 
 padre14.9. 20. Oktober 2014 

„Eine sehr gute Nachricht“ für Ungeborene

2000 Überlebende ! willkommen auf dieser Welt!


4
 
 elmar69 20. Oktober 2014 
 

Krokodilstränen?

Wenn die Stadtverwaltung wirklich entsetzt über das Ende der Klinik wäre, könnte sie den Mietvertrag problemlos verlängern - auch wenn irgendwelche Fristen versäumt wurden.

Kündigungen kann man immer zurücknehmen wenn beide dies wollen.

Insofern fehlt die Angabe, wer von beiden die Weiterführung nicht will.


2
 
  20. Oktober 2014 
 

Mörderischer Eifer

Nichts anderes ist zu erwarten als dass die Vertreter einer Kultur des Todes, allen voran den Grünen und SPD Vertretern ihre Prioritäten in der Aufrechterhaltung der Tötungsmaschinerie von Kindern setzten.

Hoffentlich mißlingt dieses üble Ansinnen.


7
 
 girsberg74 20. Oktober 2014 
 

Ich lese heute in der Tageszeitung (PLZ 49)auf Seite 1: "Handwerk fehlt der Nachwuchs (-) Hunderte Lehrstellen unbesetzt"

Ein möglicher Zusammenhang mit der Tätigkeit von Pro Familia (und der ganzen Entourage) wird in der Zeitung nicht thematisiert


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  2. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  3. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  4. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  5. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  6. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  7. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  8. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen







Top-15

meist-gelesen

  1. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  2. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  3. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  4. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  5. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  6. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  7. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  8. Im Licht der Liebe
  9. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  10. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  11. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  12. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  13. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  14. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  15. 'Rita hat das Herz eines Engels! Gott segne sie!“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz