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Pakistanisches Gericht bestätigt Todesstrafe für Asia Bibi

19. Oktober 2014 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
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Die Christin wurde wegen angeblicher Lästerung des Islams verurteilt


Lahore (kath.net/idea) Die pakistanische Christin Asia Bibi soll sterben. Der Oberste Gerichtshof der Provinz Punjab bestätigte am 16. Oktober in Lahore die Todesstrafe gegen die Mutter von fünf Kindern. Bibi war vor vier Jahren als erste Frau in Pakistan wegen angeblicher Gotteslästerung zum Tode verurteilt worden. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) appelliert an Abgeordnete des Europäischen Parlaments, sich für Bibis Freilassung einzusetzen. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation stand das Gericht unter massivem Druck radikaler Muslime. In der Vergangenheit hätten diese vielfach Richter und Anwälte in Blasphemie-Verfahren mit dem Tode bedroht. In einigen Fällen seien Richter, die Angeklagte wegen erwiesener Unschuld freisprachen, umgebracht worden. Bei der Verhandlung über den Fall Bibi unter Leitung der Richter Anwar Ul Haq und Shahbaz Ali Rizvi seien bis zu 25 islamische Geistliche anwesend gewesen. IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin (Frankfurt am Main) sieht darin einen Versuch, den Druck auf die Richter weiter zu erhöhen. Es gebe keine Beweise für die Anschuldigungen gegen die Christin.


Blasphemiegesetz missbraucht

Bibi ist eine mittellose Landarbeiterin. Auf Anweisung eines Landbesitzers hatte sie Wasser für Feldarbeiterinnen geschöpft. Doch diese weigerten sich zu trinken, weil das Gefäß durch die Christin „unrein“ geworden sei. Sie beschuldigten Bibi, den Islam beleidigt zu haben. Hunderte Muslime überfielen später ihr Haus und schlugen auf sie, ihren Mann und ihre Kinder ein, bis die Polizei einschritt. 2009 wurde gegen sie Anklage wegen Gotteslästerung erhoben. Ende 2010 verhängte ein Gericht in Nankana (Provinz Punjab) die Todesstrafe. Das seit 1991 bestehende pakistanische Blasphemiegesetz bestraft die Beleidigung des Islam, wird aber oft von Muslimen zum Austragen privater Streitigkeiten missbraucht. Mehr als 650 Christen sind wegen eines oft unbegründeten Verdachts angeklagt worden. Im Jahr 2011 wurden der Katholik Shabaz Bhatti, Minister für Minderheiten in Pakistan, und der Gouverneur der Provinz Punjab Salmaan Taseer, ein Muslim, ermordet, weil sie sich für Bibis Freilassung eingesetzt hatten. Von den 174 Millionen Einwohnern Pakistans sind etwa 95 Prozent Muslime, zwei Prozent Christen sowie zwei Prozent Hindus und der Rest Sikhs, Buddhisten und Anhänger anderer Religionen.

´Ooberfuse´ singt: Free Asia Bibi - Vorsicht, das Lied über eine verfolgte Christin ist eindrucksstark!


´Blood Cries Out´gesungen von ´Ooberfuse´ - Zum Gedächtnis an den ermordeten pakistanischen Minister und Katholiken Shahbaz Bhatti



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Lesermeinungen

 Diasporakatholik 20. Oktober 2014 
 

Lasst uns beten...

für unsere verfolgte pakistanische Glaubensschwester Asia Bibi und ihre Familie.


5
 
 Wastl 20. Oktober 2014 

Hier zeigt

der Islam wieder sein wahres Gesicht. Unfreiheit, Unterdrückung, Verfolgung und Drangsalierung Andersgläubiger. In allen islamischen Staaten ist dieses an der Tagesordnung. Und unsere Politiker reden vom friedliebenden Islam. Die meisten Moslems sind vieleicht der gleichen Meinung. Dazu kann man nur anmerken, dass diese ihre Religion nicht so genau kennen, wie eben die Tauscheinkatholiken auch ihre Religion nicht kennen.


4
 
 Wiederkunft 20. Oktober 2014 
 

Schrecklich

Immer wieder das Gleiche, ich hoffe irgendwer macht dieser Mörderbande bald ein Ende. Lieber Gott komm und schau auf die große Drangsal deiner Kinder!


6
 

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