SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Nicht mehr ernst zu nehmen
- Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
- Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
- Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
- 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
- Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
- „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
- Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
- Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
- Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
- Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
- Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
- Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
- US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
- Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
| 
Aufruf: Antichristlicher 'Gender-Ideologie' entgegentreten20. November 2014 in Familie, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Zu den Erstunterzeichnern gehören Protestanten, Katholiken und Orthodoxe, u.a. Bischof Andreas Laun, Psychotherapeutin Christa Meves und Prof. Peter Beyerhaus
Tübingen (kath.net/idea) Theologisch konservative Christen aus verschiedenen Konfessionen haben zum Kampf gegen die Gender-Ideologie aufgerufen. Sie sei antichristlich, totalitär und gegen die Schöpfungsordnung Gottes gerichtet, heißt es in einer in Gomaringen bei Tübingen veröffentlichten Bekenntnisökumenischen Erklärung. Zu den rund 50 Erstunterzeichnern gehören der Ehrenpräsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, der Missionswissenschaftler Prof. Peter Beyerhaus (Gomaringen), der (katholische) Weihbischof Andreas Laun (Salzburg), die ebenfalls katholische Psychotherapeutin Christa Meves (Uelzen), der russisch-orthodoxe Erzpriester Ilja Limberger (Stuttgart), der frühere Präsident der württembergischen evangelischen Landessynode, Dekan i.R. Martin Holland (Tübingen), und der ehemalige Vorsitzende der Bekenntnisbewegung Kein anderes Evangelium, Pfarrer Hansfrieder Hellenschmidt (Filderstadt bei Stuttgart). Das sogenannte Gender-Mainstreaming besagt, dass jeder Mensch unabhängig von seinem biologischen Geschlecht wählen kann, als Mann oder Frau zu leben. Die Fixierung auf soziale Rollen, etwa Mutter und Hausfrau, müsse überwunden werden. Wie es dazu in der Erklärung heißt, will dieses Programm die schöpfungsgemäße Polarität zwischen den beiden Geschlechtern Mann und Frau sowie deren Stellung als Eltern in einer Familie aufheben. Vertreter der Gender-Ideologie träten dafür ein, die absolute Gleichheit der Geschlechter auf allen Gebieten durchzusetzen. Sie verträten die Ansicht, dass alle sexuellen Orientierungen gleichwertig und jeder Mensch die Freiheit habe, sich sein eigenes Geschlecht auszuwählen. Der Genderismus richte sich gegen die Schöpfungsordnung und damit gegen Gott selbst. Er sei damit a-theistisch und antitheistisch und somit, wie Papst Franziskus hervorhebt, satanischen Ursprungs. Wie zuvor die Ideologien des Marxismus und Faschismus bereite Gender Mainstreaming dem Antichristen den Weg. 
Genderismus dringt auch in die evangelische Kirche ein Umso erschreckender sei es, dass der Genderismus auch in Kirche und Theologie anzutreffen sei, etwa in der 2013 von der EKD veröffentlichten Orientierungshilfe der EKD zur Familie. Darin werde eine Vielfalt anderer Lebensgemeinschaften als gleichwertig neben der traditionellen Ehe und Familie dargestellt. Alle dagegen gerichteten Proteste habe die Leitung der EKD ungerührt übergangen. Die Unterzeichner rufen dazu auf, gegen die Gender-Bewegung öffentlich zu protestieren: Unsere Aufgabe ist es, wachsam zu sein gegenüber dem Vordringen der Gender-Ideologie in die Kindertagesstätten, in die Bildungspläne der Kultusministerien, in den Sexualkunde-Unterricht an den Schulen, der heute bedrohlicherweise sogar fächerübergreifend erteilt wird, sowie auch in die Gesetzgebung. Man müsse Regierungen und Kirchenleitungen hinsichtlich der ihnen oft noch nicht bewussten Gefahren alarmieren und sie zum entschlossenen Eingreifen bewegen. Die Unterzeichner danken katholischen Bischöfen und Bischofskonferenzen etwa in Polen, Portugal und der Slowakei , die in Lehrschreiben die Gender-Ideologie widerlegt hätten: Noch vermissen wir nach dem Debakel des Familienpapiers der EKD leider ähnliche Aufrufe von evangelischen Kirchenleitungen.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | mirjamvonabelin 21. November 2014 | | | | Aha, ...alle sexuellen Orientierungen gleichwertig und jeder Mensch die Freiheit habe, sich sein eigenes Geschlecht auszuwählen...
Ich wähle Hausfrau und Mutter und fordere Toleranz für die Minderheit "Hausfrau und Mutter" oder sind wir doch keine "Minderheit"? sind wir "Mehrheit"?
Schon lange wünsche ich mir eine Hausfrauenlobby, die meine Interessen vertritt und sie öffentlich bekanntmacht...die Öffentlichkeit weiß nicht, das Hausfrauen und Mütter, das Fundament der Gesellschaft bauen... |  2
| | | | | willibald reichert 20. November 2014 | | | | sttn Meiner Frau wurde mitgeteilt, daß die
Bischöfe über Gendermainstreaming beraten!!! hätten. Zu mehr war die
dialogversessene Bischofskonferenz bis
heute nicht imstande, obwohl die gottge-
wollte Ordnung staatlicherseits mehr oder weniger eliminiert werden soll. Die seiner-
zeit als Aufklärung an alle Bischöfe ge-
sandte Buchveröffentlichung von Gabriele
Kuby zu diesem für unsere Zukunft und
noch mehr für den christlichen Glauben
so eminent wichtige Thematik, die alle
Dämme entfernen will, war wohl nicht
sooo wichtig. Stattdessen echauffierte sich noch vor kurzem der Militärbischof
Overbeck politisch korrekt zum Versagen
der katholischen Kirche in der Nazizeit.
Der Kampf gegen Rechts verheißt ja auch
immer eine reflexartige Aufmerksamkeit,
während man gleichzeitig durch solche
Ablenkungsmanöver klammheimlich und
subtil die Zersetzung der Gesellschaft
im Sinne der Dekadenz und der Propagie-
rung eines neuen Menschenbildes voran-
treibt. |  5
| | | | | mhesemann 20. November 2014 | | | | Unterzeichnen? Und wo kann man deise Erklärung unterzeichnen? Leider sehe ich keinen Link und keine Adresse... |  6
| | | | | Rolando 20. November 2014 | | | | Überwindung Nicht die Fixierung auf soziale Rollen, etwa Mutter und Hausfrau, müsse überwunden werden, sondern der Genderschwachsinn! |  10
| | | | | 20. November 2014 | | | | Und wie steht die deutsche Bischofskonferenz dazu? Wäre interessant bei welchen Bischöfen sich das Rückgrat bei diesem Thema durchbiegt bis zum Ende und bei wem nicht. |  10
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zugender mainstreaming- IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
- Detransition: US-Amerikanerin gewinnt erstmals Klage gegen Transgender-Ärzte
- Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
- IMABE kritisiert VfGH-Urteil zur Streichung des Geschlechtseintrags
- US-Bischof Daniel Thomas/Ohio: „Gott hat Transsexualität nicht vorgesehen“
- Liturgie – ein „katholischer Queer-Gottesdienst“ – oder kirchliche „Identitätspolitik“
- US-Studie zeigt: Transgender wird unter jungen Leuten unmodern!
- Katholische US-Bischöfe stellen sich gegen Transhype: Nur biologische Frauen in Schulsportteams!
- Britisches Parlament lehnt Verbot von Konversionstherapien ab
- Deutsche Tageszeitung beendet Gender-Unsinn nach Kündigungswelle!
| 





Top-15meist-gelesen- EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
- Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
- Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
- Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
- Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
- Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
- Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
- Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
- Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
- Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
- Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
- Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
- Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus
|