Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  6. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  7. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  8. Der Bischof und der Denunziant
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  11. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  12. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  13. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  14. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  15. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus

USA: Protest gegen muslimisches Gebet in Nationaler Kathedrale

21. November 2014 in Aktuelles, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


US-Christin: In einer Kirche sollte nur Jesus Christus angebetet werden – Christliche Aktivistin: „Lasst uns auch Bibelstunden in einer Moschee abhalten.“


Washington (kath.net/idea) Ein muslimisches Freitagsgebet in der Nationalen Kathedrale von Washington hat heftige Proteste von Christen ausgelöst. Am 14. November hatten geladene Gäste in der anglikanischen Kirche Gebete gen Mekka auf Teppichen verrichtet; sie waren so ausgelegt, dass christliche Symbole wie das Kreuz außerhalb ihres Blickfelds lagen. Die Zeremonie sollte nach Angaben der Verantwortlichen dem Brückenbau zwischen den Religionen dienen. Als der Imam den Gebetsruf an Allah erschallen ließ, protestierte eine Christin lautstark. Die 50-jährige Methodistin Christine Weick (Allegan/Bundesstaat Michigan) deutete auf ein Kreuz und rief: „Jesus Christus starb am Kreuz. In diesem Raum sollen wir nur ihn anbeten. Wir haben genügend Moscheen in diesem Land gebaut. Warum betet ihr nicht dort und lasst unsere Kirchen in Ruhe?“ Die Autorin, die in der Vergangenheit auch bei anderen Veranstaltungen, etwa der Homosexuellen-Bewegung, protestiert hat, wurde von Sicherheitskräften abgeführt.


Warum keine Bibelstunde in einer Moschee?

Später betonte sie, dass sie Muslime liebe, weil Jesus Christus sein Leben auch für sie geopfert habe. Aber Religionsfreiheit werde in den USA ungleich praktiziert. „Lasst uns auch Bibelstunden in einer Moschee abhalten. Lasst mich dort christliche Traktate verteilen, statt mich von der Polizei abführen zu lassen“, sagte sie der Internetzeitung Christian Post. Sie frage sich, warum beispielsweise der Evangelist Franklin Graham (Boone, Bundesstaat Nord Carolina) nicht am Ostersonntag eine Gebetswache in einer Moschee abhalten dürfe.

Der Sohn des Evangelisten Billy Graham (96) bezeichnete es auf Facebook als „traurig“, dass eine Kirche ihre Türen öffne, um jemanden anderen anzubeten als „den wahren Gott der Bibel, der seinen Sohn, den Herrn Jesus Christus, gesandt hat, um uns von unseren Sünden zu erretten“. Jesus habe der Bibel zufolge ganz klar gemacht, dass er der einzige Weg, die Wahrheit und das Leben sei und niemand zu Gott, dem Vater, komme außer durch ihn (Johannes 14,6).

Christen in Saudi-Arabien dürfen keine Kirche haben

Der christliche Filmemacher und Schriftsteller Joel Richardson (New York) hält es für Heuchelei, wenn Muslime Kirchen zum Freitagsgebet nutzen. In islamisch geprägten Ländern wie Saudi-Arabien sei es nicht nur unmöglich, eine christliche Gebetsversammlung in einer Moschee abzuhalten, sondern Christen dürften dort überhaupt keine Kirche haben.

Richardson: „Wir als christliche Nation sind gehalten, Muslime in unserer Mitte zu lieben, aber das heißt nicht, dass wir uns ihnen unterwerfen müssen.“

In der Nationalen Kathedrale finden bedeutende Ereignisse wie Gottesdienste bei der Einführung von US-Präsidenten statt. Dort wurden auch bereits interreligiöse Veranstaltungen mit Muslimen, Christen, Buddhisten, Juden und Anhängern anderer Religionen durchgeführt. Das erstmals abgehaltene Freitagsgebet ging auf eine Initiative der Liturgiedirektorin an der Kathedrale, Pfarrerin Gina Campbell, und dem südafrikanischen Botschafter in den USA, dem Muslim Ebrahim Rasool, zurück.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  4. US-Regierung beendet öffentliche Finanzierung für ‚Geschlechtsumwandlung‘ bei Kindern
  5. Erzbischof Cordileone: 'Lasst unsere Nonnen in Ruhe!'
  6. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  7. William Donohue: Bürgermeister Mamdani soll nicht an Gedenkveranstaltung zu 9/11 teilnehmen
  8. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  9. Katholische Nonnen verklagen Bundesstaat New York wegen Zwang zur Beihilfe zum Suizid
  10. USA: Gericht entscheidet über Statue von Erzengel Michael vor öffentlichem Gebäude






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  5. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  6. Der Bischof und der Denunziant
  7. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  8. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  9. Gott hingegen vergeht nie! Wir existieren, weil er uns liebt!
  10. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Italien: Niedrigwasser stoppt Marienprozession auf dem Po
  13. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  14. „Maria, du bist ‚die Freude des Himmels und der Erde‘; wache und bete für uns“
  15. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz