Login




oder neu registrieren?


Ab sofort wieder in Betrieb! Für alle Handys https://mobile.kath.net/


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  3. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  4. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  5. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  6. Mehrheit der Deutschen hält nichts von Binnen-I und Gendersternchen
  7. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  8. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  9. Die Kirche von morgen
  10. Kommunionspendung mit Latexhandschuhen ist ‚sakrilegisch’

Die Taufe – der Eingang in das göttliche Leben

1. Jänner 2015 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus zum ersten Angelus des Jahres 2015: Die Betrachtung Christi kann nicht von der Betrachtung Marias getrennt werden. Durch die Menschwerdung Christi die wahre Befreiung des Menschen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Nach der heiligen Messe zum Hochfest der Gottesmutter Maria, an dem auch der 48. Weltfriedenstag unter dem Thema: „Nicht mehr Knechte, sondern Brüder“ begangen wird, betete Papst Franziskus zusammen mit rund 100.000 Pilgern und Besuchern auf dem Petersplatz das erste Angelusgebet des Jahres 2015.

In seiner Ansprache vor dem Gebet erinnerte der Papst daran, dass die Kirche am heutigen Tag einlade, den Blick auf Maria, die Mutter Jesus zu heften. In ihr sei das Wort Fleisch geworden „und hat unter uns gewohnt“. So sei es unmöglich, die Betrachtung Jesus von der Betrachtung Marias zu trennen.

In der zweiten Lesung sage der Apostel Paulus: „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau“ (Gal 4,4). Mit diesem Wort werde auf wesentliche Weise die Menschheit des Sohnes Gottes zum Ausdruck gebracht. Der Kirchenvater Athanasius erkläre dazu: „Unser Heiland war wirklich Mensch, und daraus kommt das Heil für die ganze Menschheit“.

Paulus füge auch hinzu: „dem Gesetz unterstellt“. Damit werde unterstrichen, dass Christus das Menschsein angenommen und es so von einer verschlossenen legalistischen Denkart befreit habe. Das der Gnade beraubte Gesetz nämlich werde zu einem unerträglichen Joch. So schicke Gott seinen Sohn auf Erden, um den Menschen zu befreien und zu erneuern: „damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen“ (Gal 4,5). So werden die Menschen zu wahren Kindern Gottes. Dieser wunderbare Übergang vollziehe sich durch die Taufe, „die uns wie lebendige Glieder in Christus einpflanzt und uns in seine Kirche aufnimmt“.

Franziskus betonte die Wichtigkeit der Taufe und rief dazu auf, dieses im erneuernden Sakrament empfangene Geschenk neu zu entdecken: das göttliche Leben. Dies geschehe durch die Mutter Kirche, deren Vorbild Maria sei. Durch die Taufe empfange der Mensch die Liebe, die Zärtlichkeit und das Erbarmen Gottes. Erneut gab der Papst die „Hausaufgabe“: sich über den Tag der Taufe zu erkundigen, um Gott für das Geschenk der Taufe zu danken.

Diese Nähe Gottes schenke den wahren Frieden, „das göttliche Geschenk, um das wir besonders heute, am Welttag des Friedens, bitten wollen“. Der Frieden sei immer möglich und müsse gesucht werden. Das Gebet sei dabei die Wurzel des Friedens. Das Thema des Tages betreffe alle. Alle seien aufgerufen, jede Form von Sklaverei zu bekämpfen und die Brüderlichkeit zu errichten, jeder entsprechend seiner Verantwortlichkeit: „Der Friede ist möglich, an seiner Wurzel steht das Gebet“. Die Erziehung zum Frieden müsse fortgesetzt werden:

„Heilige Mutter Gottes, missachte unser Flehen nicht, die wir in der Prüfung stehen, und befreie uns von jeder Gefahr, o glorreiche und gesegnete Jungfrau“. Franziskus lud erneut alle ein, Maria wie einst in Ephesus als „heilige Mutter Gottes“ zu grüßen. 100.000 Gläubige auf dem Platz wiederholten drei Mal: „Heilige Mutter Gottes“.

Nach dem Angelus dankte der Papst den Sternsingern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und wünschte in deutscher Sprache "Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!".




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 queenie 3. Jänner 2015 
 

Gegenseitige Anerkennung

bei allen christlichen Kirchen. Hier liegt die entscheidende Basis für den Dialog auch in den übrigen Fragen. Ein
Getaufter ist immer ein Christ.


1

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Der Heilige Geist und die Mission
  2. Der in den Himmel Aufgefahrene ist immer unter uns
  3. Der Heilige Geist, der Beistand, der begreifen lässt
  4. Jesus – der Weg in den Himmel
  5. Die zwei Stimmen – des Guten und des Feindes
  6. Vom ‚Wenn’ zum ‚Ja’: der Weg von unten nach oben
  7. Die Barmherzigkeit Christi
  8. Das Entstehen des Auferstehungsglaubens und der qualitative Sprung
  9. ANGELUS
  10. Das Leben in Christus – die Steine des Todes entfernen








Top-10

meist-gelesen

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  3. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  4. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  5. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  6. Die Kirche von morgen
  7. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  8. Bonifatius und die neuen Heiden
  9. Erzbistum Köln: Gemeinschaft Sankt Martin kommt nach Neviges
  10. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz