Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  2. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  3. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  4. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  5. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  6. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  7. Écône, zum Zweiten
  8. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  9. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  10. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  11. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  12. Ein unvermeidliches Schisma?
  13. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  14. Bischof Hansen von Oslo will Angebot für 'Alte Messe' ausbauen
  15. Ignat Solschenizyn: ‚… wir wurden um unseren kostbarsten Besitz gebracht: unser inneres Leben‘

Papst will 'Kazanskaja'-Ikone nach Russland bringen

17. April 2003 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Termin ist noch unklar. Der Heilige Stuhl stellte auch einige Pressegerüchte klar.


Vatikan (www.kath.net / ZENIT.org) Der Heilige Stuhl hat bestätigt, dass der Heilige Vater die berühmte und von den Russen hochverehrte "Kazanskaja"-Ikone (Muttergottes von Kazan) zurückerstatten will, obgleich derzeit keine Einzelheiten über ein Datum bekannt gegeben werden können. Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls hat am Montag Nachmittag eine Erklärung für die Journalisten abgegeben, die nach einem eventuellen Zwischenstopp des Papstes bei seiner Reise in die Mongolei im kommenden August fragten.

"Der Wunsch des Heiligen Vaters, dem russischen Volk und dem orthodoxen Patriarchen von Moskau die heilige Ikone Unserer Lieben Frau von Kazan zurückzuerstatten, die seit Jahren im Vatikan aufbewahrt wird, ist bekannt. Die richtige Gelegenheit und passende Form und der Zeitpunkt der Rückerstattung wird derzeit noch erwogen". Am Montag Morgen hatte ein polnischer Radiosender berichtet, Papst Johannes Paul II. werde im russischen Kazan im August dieses Jahres anlässlich seiner Mongoleireise einen Zwischenstopp einlegen.

Am 29. März hatte der Sprecher des Rats der Russischen Föderation, Sergei Mironov, gegenüber "Inside the Vatican" erklärt, Papst Johannes Paul II. habe seine Absicht bestätigt, die Kazanskaja-Ikone Russland zurückzuerstatten. "Der Papst sagte, er wolle das Objekt der Verehrung dem Land zurückerstatten", äußerte der Vorsitzende des Oberhauses des russischen Parlaments. Er berichtete auch, dass Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano darauf hingewiesen habe, dass es keine ernsthaften Konflikte zwischen Russland und dem Vatikan gebe, die bessere Beziehungen verhindern würden. "Frühere Vorkommnisse sind geklärt worden und es gibt keine Gründe für neuerliche Besorgnis", zitierte Mironow den Kardinalstaatssekretär.

Die Stadt Kazan begeht den 1000. Jahrestag ihrer Gründung im Jahre 2005. Die Kazanskaja ging nach der Machtergreifung der Bolschewiken 1918 verloren. Sie wurde nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wieder aufgefunden und wurde dem Papst 1993 übergeben, der sie seither in seinen Privatgemächern aufbewahrt. Die Kazanskaja wird in Russland als eine wundertätige Ikone verehrt und ist auch als Schutz der russischen Lande bekannt. Sie erschien erstmals 1579 in Kazan. Sie stellt die Gottesmutter mit dem Jesuskind dar. Laut der italienischen Nachrichtenagentur ANSA hat der Vatikan eine sehr zurückhaltende Erklärung abgegeben, da aus dem Moskauer Patriarchat immer noch kein "placet" für einen Besuch Johannes Pauls II. in Russland eingetroffen ist.

Patriarch Alexij II. bezeichnete die Möglichkeit eines Zwischenaufenthaltes des Papstes in Kazan während seines Mongoleibesuchs als "absolut unwahrscheinlich". Der Sprecher Igor Vizhanov erklärte, dass weder die Apostolische Nuntiatur in Moskau noch der Kreml - beide vom Patriarchat um Auskunft gebeten, von einem vermeintlichen päpstlichen Zwischenstopp in Kazan "etwas wussten".



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Orthodoxie

  1. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  2. Orthodoxe Christen feiern am kommenden Sonntag Ostern
  3. Papst Leo XIV. wirbt für engere Zusammenarbeit mit Ostkirchen
  4. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  5. Ökumenisches Patriarchat weist Vorwürfe Russlands zurück
  6. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  7. „Mit den beiden Lungenflügeln atmen“, singen und beten
  8. Der Augenblick Gottes: Die Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras
  9. Die Ost- und Westkirche – „Schwesterkirchen“ - Die Brüder Andreas und Petrus treffen sich
  10. Einladung aus orthodoxer Mönchsrepublik Athos für US-Präsident Trump






Top-15

meist-gelesen

  1. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  2. Écône, zum Zweiten
  3. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  4. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  5. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  6. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  7. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  8. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  9. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  10. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  11. Ignat Solschenizyn: ‚… wir wurden um unseren kostbarsten Besitz gebracht: unser inneres Leben‘
  12. Papst zieht auch in Castel Gandolfo zurück in seinen Palast
  13. Bischof Hansen von Oslo will Angebot für 'Alte Messe' ausbauen
  14. Oberster Gerichtshof der USA bestätigt Regelungen zum Schutz von Frauen im Sport
  15. Wien: Semesterschluss "nicht nur mit Diplom, sondern mit Mission"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz