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Lombardi über Papstbemerkung: 'Korrigieren, ohne zu erniedrigen'

6. Februar 2015 in Aktuelles, 49 Lesermeinungen
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Vatikansprecher: Der Papst habe Eltern nicht dazu aufgefordert, ihre Kinder zu schlagen.


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Vatikansprecher Pater Federico Lombardi hat die Bemerkung von Papst Franziskus zur körperlichen Züchtigung von Kindern durch ihre Eltern kommentiert. Auf Anfrage von "Radio Vatikan" sagte Lombardi am Freitag, der Papst habe Eltern nicht dazu aufgefordert, ihre Kinder zu schlagen. Vielmehr habe er sie dazu ermuntert, "zu korrigieren, ohne zu erniedrigen". Eltern hätten die Verantwortung, ihre Kinder "mit Liebe und Respekt für ihre Würde" auf dem rechten Weg zu führen und ihnen zu helfen, gut zu wachsen. Es liege "in der Verantwortung guter Eltern", in der jeweiligen Situation den besten Weg für notwendiges Korrigieren zu finden. Im übrigen zeige gerade Papst Franziskus - so Lombardi - seine besondere Zuneigung und Zärtlichkeit gegenüber Kindern immer wieder deutlich.


Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 doda 11. Februar 2015 

@Frauke Gruber, ich lese Ihre Posts, seitdem Sie dies hier unter diesem Nickname tun.
Ich empfinde Ihre Wortwahl und Ihre Aussagen anklagendend, urteilendend und apodiktisch.
Ich hoffe, das Sie wenigstens mit sich selbst wertschätzend und liebenswert umgehen, wenn Sie es hier in Ihren Posts über andere auch zu unterlassen pflegen.
Ich empfinde es so, das Sie hier toxische Felder hinterlassen.
Ich bleibe bei meinem Post, dessen Aussage sie einseitig verzerrten.
Darf ich Sie noch fragen, ob Sie hier früher unter einem anderen Nick posteten?


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 marienkind 10. Februar 2015 
 

Kinder lassen sich einfach führen, wenn man Ihnen Liebe und Aufmerksamkeit gibt,

aber auch Regeln, moralische und soziale Ziele konsequent vorlebt, von Ihnen fordert und konsequent die Übertretungen negativ bewertet und auch negative Folgen für die Kinder haben. Dazu muss man aber auch eine innige Bindung mit den Kindern haben, am besten, indem mindestens eine Bezugsperson die ersten drei Lebensjahre eine starke emotionale Bindung mit dem Kind durch eine 24 Stunden-Betreuung entwickelt. Setzt man das um, braucht man meist nur kleine Konsequenzen, weil die Kinder sich verstärkt an den Bezugspersonen orientieren und aus Liebe diese nicht enttäuschen wollen. Wer seine Kinder dagegen früh abgibt, sich selbst überlässt, verwöhnt oder keine Konsequenzen auf negatives Verhalten folgen lässt, darf sich nicht über schwer erziehbare Kinder wundern. Raub, Erpressung und Körperliche Gewalt werden auch nicht niedlicher, wenn sie von Minderjährigen stammen! Aber Hauptsache die Kinder wurden gewaltfrei erzogen, dann habe die Eltern sicher keine Schuld daran (Ironie).


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 marienkind 10. Februar 2015 
 

Gläubige Katholiken sind weniger gewalttätig

hier gibt es einen Artikel dazu auf Kath.net http://www.kath.net/news/32004
und sogar der den Katholiken nicht wohlgesonnene Dr. Christian Pfeifer musste in seiner Studie zugegeben, dass Katholiken, je religiöser sie sind, desto weniger Gewalt wenden sie an. Stattdessen wenden die Taufscheinchristen/Atheisten mit Deko mehr Gewalt an als diese Gruppe. Dagegen hat er bei freikirchlichen Evangelikalen vermehrt Gewalt in der Erziehung festgestellt. Leider hat Herr Pfeiffer aber leider nicht die verschiedenen Gruppen der ev. Freikirchler voneinander unterschieden, so dass dieser Teil der Studie sicher nachbesserungsbedürftig ist.


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  10. Februar 2015 
 

@doda Es gibt keine Entschuldigung von Kindstötung.

Keine Überforderung oder Panik entschuldigt brutale Kindstötung Punkt.Es ist schlimm wie sie Täter zu Opfer machen und so tun als ob Kindstötung eine Bagattelle wäre, die man mit Überforderung oder Panik rechtfertigen oder entschuldigen könnte. Es gibt viele Frauen, die alle Hilfen ablehnen und nur ihr Kind tot haben wollen. Es gibt Frauen, die ihre Kinder töten, weil sie ihre Kinder hassen und los werden wollen. Es kann nicht sein, dass Eltern, den mal die Hand ausrutscht oder ihr Kind einen Klaps geben als Bösewichte verurteilt werden aber Mütter, die eiskalt ihre Kinder verhungern oder töten als arme verzweifelte Opfer verkauft werden.
Es wurden wieder Säuglinge im Müll entsorgt obwohl 5 Minuten von den Wohnungen eine Baby-Klappe gab.
Wer sein Baby tötet ist grausam und herzlos egal ob Sie diese Grausamkeit euphemistisch Überforderung oder Panik nennen. Es gibt genügend verzweifelte und überforderte Mütter, die ihr Kinder weder misshandeln noch grausam töten.


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 marienkind 10. Februar 2015 
 

Von einer Bekannten habe ich gehört, dass es in ... einen Waldorfkindergarten gibt

indem es Beschuldigungen wegen massiver Gewalt (Kinder sollen geschlagen worden sein, Erzieher sperrten Kinder in dunklen Abstellkammern ein und Erzieher setzen sich auf Kinder). Bis heute ist da nichts passiert. Alle Erzieher arbeiten noch dort. Grauenhaft, aber in so ein esoterisch/okkult (Rudolf Steiner war FM) angehauchte Betreuung würde ich auch keinen Fuß setzen, geschweige denn mein Kind anmelden.


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 Stiller 10. Februar 2015 
 

Ach @Suarez,

wieder so nette Vergleiche.

Jedes Ding steht für sich.

Hier in der Nähe 'klappste' eine Erzieherin im Kindergarten.
Ein 'no-go' und weg war sie.


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 Suarez 10. Februar 2015 

@Stiller - Ein Klaps ist ein Klaps und ein Schlag ist ein Schlag

Beides in eins setzen zu wollen, auch noch mit dem Verweis auf das Strafrecht, ist nicht nur realitätsfern, sondern auch grob falsch.

Wir haben heute einen gesellschaftlichen Zustand, indem wir einen Klaps(!) zum Verbrechen erklären und andererseits die Prostitution auch von Minderjährigen stets zunimmt. Pädophilie scheint ebenfalls weit verbreitet und der Fall Edathy lässt vermuten, dass Täter, sofern sie prominent sind, auch noch von höchsten Stellen vor Strafverfolgung durch Warnungen bewahrt werden. Ein prominenter Grüner konnte ein Buch mit pädophilen Beschreibungen veröffentlichen und genießt bis heute das Wohlwollen der Presse.

In der BBC gab es einen brutalen Pädophilen-Ring, der über Jahrzehnte unbehelligt Kinder missbrauchen konnte unter der Deckung der Vorgesetzten, der Strafverfolgungsbehörden und der Politik. Bis heute sind schwerste Straftaten nicht aufgeklärt.

Mir scheint, unsere Gesellschaft ist schizophren.


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 Stiller 10. Februar 2015 
 

Dass Papst Franziskus hier vielleicht unbedacht

etwas Dummes gesagt hat, da mögen sich seine Kritiker meinetwegen aufregen.
Ich tu's nicht, weiß ich doch, dass auch ich gelegentlich nicht immer nur Bedachtes von mir gebe.

Was mich aber beunruhigt, ja erschreckt, ist, wie unbekümmert hier einige Züchtigungen als 'Klapps' abtun und somit gegen das Strafrecht verstoßen.
Die Relativierung im Vergleichen mit den vorgeburtlichen Kindsmorden ist einfach geschmacklos.

Ich achte diesen Papst gerade weil er so menschlich daherplaudern kann und sich dabei vertun kann. Das lässt ihn doch nahe an seinen Gläubigen sein - siehe oben.
Er ist ein Mensch 'wie Du und ich'.
Wohltuend!


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 Suarez 9. Februar 2015 

Verehrte doda, natürlich nehmen Kinder die Unarten ihrer Umwelt an

Nur macht das diese Unarten akzeptabler? Oder sind sie damit legitimiert?

"Kinder wiederholen, was Erwachsene (Eltern) nicht hätten sagen sollen"

Nicht die Eltern sind heute die Leitbilder der Kinder sondern die "Stars" der Medien, d.h. Kinder wiederholen, was sie in den Medien (Filmen, Songs etc.) vorfinden.

Ich finde es nicht gerade redlich, Eltern hier verallgemeinernd eine Mitschuld zu unterstellen, gerade weil unsere Gesellschaft Eltern immer mehr den erzieherischen Einfluss einschränkt.

"Kindermund tut Wahrheit kund" und
"Kinder und Betrunkene sagen die Wahrheit"

Sie meinen also, dass die von mir beispielhaft erwähnten übelsten Beschimpfungen von den Eltern hingenommen werden müssten, weil diese sie verdienten, ja weil sie zutreffend seien.

Woher nehmen Sie hier ihr "Wissen".

Viele Eltern versuchen tagtäglich gegen einen abwertenden Schuljargon anzugehen, darum haben Sie ihn doch nicht verursacht!

Ich denke, da machen Sie es sich wirklich zu leicht.


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 Suarez 7. Februar 2015 

@Wolfgang63 - Teilweise sehr lebensfern

Wenn Kinder sich und andere in eine ernste Gefahr bringen, dann kann man nicht lange und wohlwollend in der Hoffnung auf Einsicht zuwarten, sondern muss sofort eingreifen. So z.B. wenn Jungs auf dem Bürgersteig balgen und sich auf die Straße stoßen. Oder nehmen sie den Fall, ihr Kind befindet sich mit anderen Kindern auf einer Aussichtsplattform und will über die Brüstung klettern. Natürlich können Sie ihm erklären, wie gefährlich das ist, nur manchmal reicht die Zeit nicht und sie müssen das Kind mit physischer Gewalt aus der Gefahrenzone holen.

Und selbst eine Watschn kann gerechtfertigt sein, wenn ein Kind Mutter oder Vater in übelster Weise beschimpft und beleidigt. Ich habe da schon Entgleisungen von Kindern erlebt, die mich wirklich nur tief erschüttert habe. Da kamen Kraftausdrücke gegenüber den eigenen Eltern, dass man sich einfach nur schämen musste.

Wie gesagt, der Respekt ist maßgeblich, dann kommt es erst gar nicht zu solchen Situationen.


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 Evelina 7. Februar 2015 
 

Wolfgang 63

Sie neigen dazu, voreilig zu urteilen. Ich habe die körperliche Züchtigung der Kinder mit keinem Wort gerechtfertigt. Ich fände allerdings glaubwürdiger, wenn man gegen die Kultur des Todes ankämpfen würde, statt sich wegen einer relativ harmlosen Äußerung des Papstes zu echauffieren. Ihre Sorge um die Gesetzeskonformität der Christen ist lächerlich und überflüssig wie ein Kropf. Wie ich schon sagte: das Verbot der körperlichen Züchtigung der Kinder ist auf katholischem Boden gewachsen.


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 Wolfgang63 7. Februar 2015 
 

Begriffe

@Suarez: Autoritaet kann auch ohne koerperliche Zuechtigung erreicht werden. Sie argumentieren so, als waere elterliche Autoritaet ohne, wie es verharmlosend heisst, "Klapps" nicht moeglich.

@Evelina: Ihr Vergleich fuehrt vom Thema fort. Leichte Gewalt gegen ein Kinsd kann nicht mit Verweisen auf grosse Gewalt gegen Kinder rechtfertigt werden.


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 Willigis 7. Februar 2015 
 

@ carl eugen

Die Medienspielchen kennen wir ja nun alle, sie trifft nicht bloß Päpste, sondern auch Politiker und Promis aller Art. Das ist aber gar nicht der Punkt. Das Problem ist, dass inzwischen gefühlt jede zweite Spontanäußerung von Franziskus vom vatik. Presseamt zurechtgerückt werden muss, ob sie nun ein großes Medienecho verursacht oder bloß Katholiken irritiert, wie beispielsweise unlängst die Aussage zur Fertilität. Diese Aussage ist ja auf kath.net im Wortlaut zu finden. An diesem ist ersichtlich, dass der Papst sich hinsichtlich seiner Aussagen ständig rückversichert: "...nicht wahr?" "ich weiß nicht, ob es stimmt"
- nun, wenn der Papst etwas nicht genau weiß, warum referiert er denn dann über das Thema vor der versammelten Weltpresse?
Dazu kommt der Widerspruch, das erst eine (wirtschaftlich begründete) verantwortete Elternschaft gefordert wird, dann aber herausgehoben wird, was für ein Schatz Kinder für Arme sind.

Am Ende weiß keiner mehr, was der Papst eigentlich sagen wollte.


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 doda 7. Februar 2015 

@quovadis

Ich gehe davon aus, daß die meisten Frauen, die ihr Kind bis kurz vor der Geburt töten lassen innerlich überfordert, unter Druck oder in Panik sind.
Die meisten sind also in erster Linie hilfsbedürftig und brauchen persönliche, aktive Hilfe von Menschen wie Ihnen, die die Schwere ihrer Verfehlung so vorbildlich erkannt haben.
Ihr Post ist für die betroffenen Frauen und Kinder, Papst Franziskus, Journalisten und Politiker und die verlogene Gesellschaft leider keine Hilfe.


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 Suarez 7. Februar 2015 

@Wolfgang63 - ideologische Interpretationen zum Gewaltbegriff

Man sollte vielleicht erst einmal klären, was genau der Begriff Gewalt umfasst. Bislang scheint mir auch hier in der Diskussion eine eher willkürliche Interpretation vorzuherrschen.

Gewalt meint eine den anderen demütigende Form der Machtausübung. Erziehung schließt ein, dass Eltern "Macht", nämlich die zu Erziehen, gegenüber ihren Kindern ausüben. Ein Verbot ist dann bei Kindern wirkungslos, wenn es mit keiner Sanktion verbunden ist, es fehlt dann an der Autorität in der Erziehung. Eine Sanktion - auch ein kleiner Klaps - stellt aber nicht a priori Gewaltausübung dar.

Die sogenannte antiautoritäre "Erziehung" hat ein Verständnis von Erziehung, dem die Autorität fehlt. Entsprechend verkehren sich dabei die Rollen; das Kind fängt an, die Eltern zu terrorisieren und Gewalt auszuüben.

Nur gegenseitiger Respekt verhindert, dass Gewalt ausgeübt wird. Respekt bedeutet aber, dass die Eltern als Erziehende vom Kind ernst genommen werden. Leider sieht man häufig das Gegenteil.


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 Kardiologe 7. Februar 2015 
 

Nicht erforderlich

Es ist sicher nicht erforderlich, dass Franziskus auch zu diesen Fragen äußert. Er meint, besonders volksnah zu sein, was indes zu Irritationen führen kann und auch tatsächlich führt.


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 carl eugen 7. Februar 2015 

Lieber @Willigis!

Sie habe mit Ihrer Kritik sicher Recht, und der Heilige Vater hat mit seiner Anekdote in ein offensichtliches Wespennest gelangt, dennoch zeigt das jetzige Verhalten der Medien, dass es von Anfang an nicht darum ging, Papst Franziskus für seine neue Art des Papstseins zu loben, sondern es ging von Anfang an darum, Franziskus auf eine ordentlich Fallhöhe zu bringen, und jetzt ist der Augenblick da, den Papst fallen zu lassen.
Ich möchte betonen, dass ich ein Gegner sämtlicher Gewalt, besonders gegenüber Kindern, bin, und sicher waren die Worte des Heiligen Vaters "unangebracht", aber es rechtfertigt aus meiner Sicht nicht ein solches Medienecho. Die "Repubblica" schreibt, der Papst erlaubt das Prügeln, die selbe Zeitung, die sich bisher in der Beliebtheit Franziskus' gesonnt hat. Das hat doch System. So war es bei JPII., so war es bei BXVI. und Paul VI. wurde nach Humanae Vitae zu "persona non grata" deklariert. Es ist ein böses Spiel!


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 Wolfgang63 7. Februar 2015 
 

Kinder

@Fink: Ja, ich habe Kinder die jetzt allerdings schon fast erwachsen sind. Meine Frau arbeitete längere Zeit als gesetzlicher Vormund: Ich weiß daher, wie verschiedene Formen der Gewalt bei Kindern aussehen können.

Ihr Argument trifft den Kern des Problems nicht: Natürlich können massive seelische Grausamkeiten schlimmer sein als relativ "milde" Formen körperlicher Gewalt. Man kann aber ein Übel nicht durch ein noch schlimmeres Rechtfertigen.

Es gibt eine Reihe von schädlichen Wirkungen, die Schläge auf Kinder haben. Nach meiner Erfahrung ist die schlimmste Wirkung, dass Kindern damit beigebracht wird, dass Gewalt ein Mittel ist um Interessen durchzusetzen.

Und natürlich ist dem mit dem Strafrecht beizukommen: So steht es im Bürgerlichen Gesetzbuch, welches für uns alle bindend ist. Ich würde es bedauerlich finden, wenn Christen beim Thema Gewalt gegen Kinder hinter den Anspruch deutscher Gesetze zurückfallen.


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 marienkind 6. Februar 2015 
 

Teil II

Auch hier wieder, dieser "DU, DU, DU-Unterton", den der Sohn nicht ernstnahm und munter hinter dem Rücken seiner Eltern weitermachte. Zu diesem Thema sollte man unbedingt, das Buch (oder die CD) "SOS Kinderseele" von Michael Winterhoff besorgen. Diese, dort beschriebene, katastrophale Erziehung von gutsituierten Eltern ist viel schlimmer als zwei Mal im Leben des Kindes begründet den Hintern versohlt zu bekommen! Obwohl, ich bin der Meinung, es geht nach Don-Bosco-Art auch ohne Gewalt.


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 marienkind 6. Februar 2015 
 

Liebe, Strenge und Autorität brauchen Kinder

Letztens ist mir ein Buch einer verweifelten Mutter in die Hände gefallen, die ihren Sohn überhaupt nicht mehr in der Pubertät leiten konnte. Er machte was er wollte. Eine typische Mutter von heute. Kameradschaftlich, ohne Strenge und Autorität und wenig moralische Vorgaben. Ich kennen eine Frau, die wollte ihr Kind mit dem Kind so einer Mutter nicht mehr spielen lassen. Deren Kind (3 oder 4 Jahre damals alt) schlug im Sandkasten immer wieder das viel kleinere Kind und nahm ihm die Sandsachen weg. Die Mutter saß daneben und sagte nur ohne Nachdruck und Konsequenzen, "das macht man nicht" mit so einem laschen Unterton, dass das Kind sie natürlich nicht ernst nahm. Zwei andere mir bekannte Eltern hatten zwei Kinder, davon war einer von denen wirklich, wirklich, wirklich schlimm. Er log seinen Vater (und wahrscheinlich auch die Mutter) an, den diese äußerten sich so, dass sie annahmen, der Mist (den er sich ausdachte) war die Idee von anderen, die er nur mitgemacht hätte. Auch hier


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 bellis 6. Februar 2015 

Auch Gott lässt Leid als Strafe zu - leider leben wir in einer gefallenen Welt

Besser mit nur einem Arm in den Himmel, als mit beiden in die Hölle.
Nicht nur Hiob hadert, auch heute noch. Im Alten Testament steht sinngemäß "wer seinen Sohn nicht züchtigt...."
Niemand redet von Schlagen, ein Klaps auf den Po kann durchaus aus Liebe geschehen. Was macht denn unsere so "Klaps-freie" Gesellschaft, sie tötet die eigenen Kinder millionenfach, darüber regt sich keiner auf. Die Diskussion zum "Klaps auf den Po" sollten ohnehin, nur diejenigen führen dürfen, die Kinder haben. Und dann bitte noch bedenken, wieviel die gottlose antiautoritäre Ideologie unsere Kinder von außen dazu zwingt, die natürliche Autorität von Eltern, Lehrer, ja von Gott Vater zu hassen und gegen sie zu agieren! Auch Eltern zerstören die eigene natürliche Autorität, in dem sie ihre Kinder der zerstörerischen Ideologie in Krippe und Kindergarten schon früh aussetzen, Schweden hat schon mal erkannt, dass die dort ausufernde Gewalt von Jugendlichen auf diesem frühen Wegbringen der Kinder fußt.


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 Fink 6. Februar 2015 
 

@ Wolfgang63 - Haben Sie selber Kinder ?

Wenn ja, wie viele und wie alt ?
Bei der Pädagogik reden zu viele mit, die selber kaum Erfahrung mit dem Aufziehen von Kindern haben.
Es wurde schon mehrfach gesagt: Seelische Grausamkeiten sind schlimmer als ein "Klaps"- mit dem Strafrecht ist dem aber überhaupt nicht beizukommen!


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 PBaldauf 6. Februar 2015 
 

Dass in der Tugend man sich wohl ertüchtigt
wenn man den Sohnemann zuweilen züchtigt?
Der Papst, er hat dies sicher nicht gemeint
wie er Gewalt an Kindern auch verneint

Ich tippe mal und sag dies etwas flapsig
Er meinte, auf den Po, ‘wenn’s sein muss‘: Klaps-ig
Man mache ihm den Ausspruch nicht zur Bürde
Es ging doch um ‘Respekt‘ ihm ‘vor der Würde‘

Den Klaps, man muss ihn ja nicht unterschreiben
Doch lass‘ die Kirche man im Dorfe bleiben…

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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 Wolfgang63 6. Februar 2015 
 

Verharmlosung?

Mich irritiert die Verharmlosung des Schlagens von Kindern in einigen Kommentaren.

1) Die schädliche Wirkung ist durch Studien belegt. Es ist möglich Kindern Grenzen aufzuzeigen ohne das man ihnen dabei beibringt, dass Gewalt dazu ein geeignetes Mittel ist.

2) Können Sie sich Jesus beim Sprechen zu Kindern vorstellen, der ein störendes Kind mit einem "Klapps" zur Ruhe bringt? Ich nicht.

3) Es ist übrigens eine Straftat: § 1631 Absatz 2 BGB lautet "Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig".

Mir fehlt bei Papst Franziskus manchmal die Besonnenheit. Auch die Aussage zum Faustschlag, falls seine Mutter beleidigt wird, muss ich leider moralisch ablehnen: Man beantwortet Worte nicht mit Faustschlägen. Egal wie die Worte lauteten: Sie sind nie eine Rechtfertigung für Gewalt.


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 quovadis 6. Februar 2015 
 

Verlogene Gesellschaft!

Manche von denen, die sich jetzt über den Klapps beschweren ("Entwürdigung des Kindes"), haben kein Problem damit, ein Kind Minuten vor der Geburt zu töten, wenn es behindert ist!!! -


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  6. Februar 2015 
 

vom Medienliebling zum Buhmann wird man sehr schnell

Der Papst wäre nicht der erste, der vom Liebling der Medien zum Buhmann und ungeliebten Mahner wird.In der Medienberichterstattung kommt es nicht selten zur Umbewertung Medienlieblinge. Schneller noch als ein Prominenter durch positive Berichterstattung an Ansehen gewinnt, kann seinem Ansehen mittels negativer Berichterstattung geschadet werden. Deshalb verstehe ich gewisse Priester und Laien nicht, die den Applaus, Begeisterung und Zustimmung der Medien als Maßstab nehmen um zu behaupten der Papst mache alles richtig und er sei ein Geschenk für die Kirche, da die Welt ihn liebt. Viel wichtiger ist doch das Ansehen bei Gott als bei den Menschen. Gott ist treu, die Welt und die Medien nicht.Popularität ist eben nicht alles und wenn man ein Medienliebling ist, ist man auch ein Mediensklave.Zu befürchten ist doch, dass diejenigen Katholiken, die den Applaus der Welt, Beliebtheit als Maßstab hernehmen um einen Papst zu beurteilen, den Papst fallen lassen sobald er nicht mehr populär ist.


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 Suarez 6. Februar 2015 

Gewalt in unserer Gesellschaft

Eine eher harmlose Bemerkung des Papstes wird zum Skandal hochstilisiert und auf der anderen Seite erleben wir eine zunehmend gesteigerte Gewaltbereitschaft in unserem Land, die nur noch Entsetzen hervorrufen kann. Erinnert sei an den erst vor Tagen begangenen Mord der Eltern an ihrer Tochter in Darmstadt oder die schreckliche Tat in Berlin, wo eine schwangere Frau von ihrem früheren Freund lebendig verbrannt wurde. Auch die allwöchentliche Gewalt, wie im Fall der jungen Frau Tugce in Offenbach, der mit solch roher Gewalt gegen den Kopf geschlagen wurde, dass sie an den Folgen starb. Allwöchentlich liefern sich gewaltbereite "Fußballfans" wahre Straßenschlachten mit der Polizei und Linksautonome werfen Glasflaschen auf Lebensschützer. Schon Kinder unter 6 Jahren werden pornografisch abgelichtet und die Bilder im Internet gehandelt und halbe Kinder werden zur Prostitution gezwungen.

Mir scheint, unsere Gesellschaft ist durch und durch verlogen. Der Schein ist mittlerweile alles.


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 carl eugen 6. Februar 2015 

Der Heilige Vater redet gerne "frei von der Leber weg"...

...und sicher war die Anekdote von dem "würdevoll klapsenden" Vater ein wenig unvorsichtig. Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass die Medien jetzt den Zeitpunkt für gekommen sehen, um Papst Franziskus von dem hohen Podest, auf das ihn die Medien gehift haben, zu stossen, und das finde ich wirklich abscheulich! Papst Franziskus ist ein guter Mann, und selbstverständlich war seine Anekdote kein Aufruf zur Züchtigung von Kindern. Wer das meint, in die Worte des Papstes hineinzulesen, wie es so mancher Politiker jetzt macht, dem halte ich vor, dass er einen Sturm im Wasserglas fabrizieren will, um der Kirche und dem Papst eine reinzuwürgen.
Ich stehe zu unserem Heiligen Vater, komme, was da wolle!


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 Scotus 6. Februar 2015 

Wörter dürfen einem - wie Hände - nicht entgleiten

Mir persönlich gefällt die spontane Art, wie Papst Franziskus Dinge anspricht. Dennoch wäre er gut beraten, ein bisschen vorsichtiger zu sein sein. Die Meute wartet geradezu gierig und hungrig auf solche Patzer.


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 Cremarius 6. Februar 2015 

Verknüpfung: Empörung und "Papst gegen Homo-Adoption"

Vielleicht sollte man einmal eine Verbindung zwischen der momentanen "Empörung" und der Meldung "Slowakei: Papst unterstützt kirchliches Engagement gegen Homo-Adoption" herstellen. Da der Papst ferner, wie wir jetzt wissen, doch daran dachte, Tebartz-van Elst mit einer neuen Aufgabe zu betrauen, obwohl das linke Establishment dagegen Sturm lief, dürfte sich allmählich bei den Medien Bahn brechen, dass dieser Pontifex sich eventuell doch nicht vor den eigenen Wagen/ Ideologie spannen lasse. Nun wird eben auf Attacke umgeschaltet. Denn merke: Wer gegen die Gender-Ideologie opponiert, ist medial vogelfrei. Im Gegensatz zu unseren Bischöfen scheinen die polnischen das längst begriffen zu haben.
Am Rande: Die italienische Agentur Ansa berichtet breit auf ihrer Homepage über die heutige Eröffnung der Toiletten für Obdachlose an St. Peter. Kein Wort dagegen über die "Klapse". Über die Toiletten schweigen deutsche Medien sich natürlich aus... Manipulation durch Weglassen, Entstellen?


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 Kardiologe 6. Februar 2015 
 

Unterschiedliche Beurteilung

Man kann das sicher unterschiedlich beurteilen. Die einen sind dieser und jene anderer Ansicht. Man sollte aber denen mit anderer Ansicht nichts unterstellen. Ich bin von Berufs wegen die präzise Wortwahl gewöhnt. Man sagt, was man meint, wenn es sein muss. Man kann aber auch einmal schweigen.


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 Vögeli 6. Februar 2015 

@ Thaddäus Oellenstroth

Ganz ihrer Meinung.
Ist doch viel echter als die ganzen abgesprochenen Reden.
Er spricht mich total an und ich liebe ihn dafür!!!


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 Stefan Fleischer 6. Februar 2015 

Wenn ich an meine Jugend denke!

Da hatte unser Lehrer noch einen Haselstock, mit dem es "Tatzen" gab, oder schlimmstenfalls sogar auf den Hintern. Auch dass er uns an den Ohren zupfte war möglich. Da gab es auch von unserem Vater einmal eine Klaps oder wenn es ganz schlimm war, so zog er uns die Hosen stramm. Aber gedemütigt fühlte ich mich nie, nur gerecht bestraft. Auch von meinen Kameraden wusste jeder, dass er sich solches selbst eingebrockt hatte. "Wer nicht hören will, muss fühlen!" Und Spr 3,12 oder Hebr 12,6-7 wurde damals oft zitiert. Im Übrigen gab und gibt es auch heute noch (psychologische) Strafen, die weit demütigender sind. Meiner Meinung nach gab es auch unter jenen Bedingungen sehr gute Erziehen und schlechte bis sehr schlechte, genau wie heute.
Im Übrigen, ich finde es schrecklich, wenn exponierte Persönlichkeiten wie unser Heiliger Vater nichts mehr spontan sagen dürfen. "Nichts ohne meinen PR-Berater!" Das erinnert mich an "Nichts ohne meinen Anwalt!"


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 Thaddäus Öllenstroth 6. Februar 2015 
 

Ich liebe diesen Papst und hoffe, daß er den ganzen Berufsempörten, Dauereingeschnappten und Politisch Korrekten noch viele Reden hält, daß ihnen die Ohren glühen. Wenigstens eine Person des öffentlichen Lebens, der nicht ständig mit seiner Umgebung abgleicht, was man sagen darf und was nicht.
Ich liebe ihn, weil er unter dem Blick Gottes steht und nicht unter dem Blick der Menschen.
Möge der Herr ihm seinen Freimut bewahren.


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 Michael 58 6. Februar 2015 
 

"Schonfrist" vorbei?

Bin schon neugierig, ob Presse und sonstige öffentliche Medien unserem Papst noch wohl gesonnen bleiben oder ob das der Startschuss für ein neues großes Halali auf Papst und Kirche wird.

Ich bin allerdings schon der Meinung, dass der Papst mitunter zu impulsiv und nicht ganz durchdacht in der Öffentlichkeit spricht. Aber da kann man durchaus unterschiedlicher Meinung sein.


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 jadwiga 6. Februar 2015 

Ich sehe das gelassen; Der Nerv der Zielgruppe ist getroffen!


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 7.Oktober1571 6. Februar 2015 
 

aeppelken,...

...Du hast Recht! Bei dem, was der "zweifelTom" da weinerlich meint schreiben zu müssen, will man ihn am liebsten in Gesellschaft der anderen "Friede-Freude-Eierkuchen-Religionen" einreihen. So wenig wie die Apostel, so wenig wie die Märtyrer und Heiligen der Kirche, so wenig nimmt auch unser Heiliger Vater ein Blatt vor den Mund, auch auf die Gefahr hin, mal etwas über das Ziel hinauszuschießen, wie es selbst bei Christus vorkam z.B. bei seinen Äußerungen über die "Lauen" oder bei seinem Wutausbruch über die Tempelhändler. Ich freue mich von ganzem Herzen über unseren Heiligen Vater.


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 Antigone 6. Februar 2015 
 

Viel Lärm um nichts!


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 Laus Deo 6. Februar 2015 

Hört mal auf!

Ihr kritisert in meinen Augen zu viel den Papst! Ihm gebührt Respekt! Seht euren eigen Balken vor den Augen bevor ihr den HEILIGEN VATER angreift. Warum muss immer alles klar gestellt werden? Weil die Medien alles so schreiben wie es ihnen passt. Und die hier den Papst kritisieren unterstützen noch die Handlanger des Satans die Presse...


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 Kardiologe 6. Februar 2015 
 

Korrekturen

Leider sind Korrekturen an den Aussagen des Papstes immer häufiger geworden. Den Glauben an böswillige Darstellungen können wir echt aufgeben. Kopfschütteln.


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 aeppelken 6. Februar 2015 

Was für ein Papst wollt ihr denn?

etwa einen aalglatten Dalai Lama der die Leute nur mit schönklingenden Sprüchen betüdelt?


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 Rosengarten 6. Februar 2015 
 

Täusche ich mich, oder kommt es bei Papst Franziskus immer wieder zu Äußerungen, die dann mühsam wieder relativiert werden müssen? Natürlich sollte er auch zu den gegenwärtigen Problemen Stellung beziehen, aber wo bleibt das, was wir als gläubige Katholiken so dringend benötigen. Profane Meinungen gibt es in Hülle und Fülle.


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 reconquista 6. Februar 2015 
 

@ Chris2

Stimme Ihnen vollkommen zu! Viele differenzieren aber gar nicht zwischen "mal auf den Hintern geben, wenn ein Kind sich unter aller Sau benimmt" und sinnloses und brutales Verprügeln von Kindern. Da sind WELTEN dazwischen. Und Papst Franziskus hatte sicher erstes im Sinn. Nur diese Option gibt es für weichgespühlte Westeuropäer nicht mehr...seit den 68ern. Und deswegen haben wir seitdem auch zunehmend Generationen von Menschen hervorgebracht die egoistisch und maßlos sind. Davon bin ich, als jemand der Pädagogik studiert, fest überzeugt.


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 Selene 6. Februar 2015 
 

Das Problem ist

dass der Papst sich oft sehr spontan äußert, offenbar ohne nachzudenken geschweige denn die Wirkung seiner Worte zu bedenken.

Vor allem scheint er nicht zu bedenken, dass Alles, was er irgendwo äußert, sofort an die Öffentlichkeit kommt, dass er eben nicht als Privatmann sprechen kann.


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 Selene 6. Februar 2015 
 

@Vergilius

Mir tut Lombardi schon lange leid. Was der alles ausbügeln und schönreden muss...


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 argus 6. Februar 2015 
 

@Vergilius

Nicht nur Federico Lombardi! Auf welcher Ebene dieser Papst angreifbar geworden ist.....schade.


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 zweifelTom 6. Februar 2015 
 

Peinlich

Langsam wird es wirklich peinlich. Erst führt Papst Franziskus in seiner Weihnachtsansprache vor der Kurie seine Mitarbeiter vor – sehr zum Gaudium einer feixenden Weltöffentlichkeit –, indem er ihnen ihre „Krankheiten“ vorhält, dann sein „Faustschlag“- oder „Nasenstüber“-Fauxpas zur Ermordung der Charlie-Hebdo-Redakteure, kurz darauf der „Karnickel“-Vergleich, den sich ein Dorfpfarrer leisten können mag, der aber m. E. der Ausdrucksweise des Pontifex Maximus nicht angemessen ist, und jetzt das Lob eines nicht demütigenden Schlagens von Kindern (wie immer das gehen soll).
Erneut müssen Vatikanvertreter nachrudern und klarstellen, wie der Papst was gemeint hat. Ist der bisher so instinktsicher wirkende Papst etwa aus dem Tritt geraten? Welche irritierende Äußerung dürfen wir als Nächstes von ihm erwarten? Sollte er sich nicht vielleicht endlich einen erfahrenen Medienberater leisten?


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 Vergilius 6. Februar 2015 
 

schön langsam tut einem

federico lombardi leid ...


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 Chris2 6. Februar 2015 
 

"Gewaltfreie Erziehung"

Vorneweg: "Echte" Gewalt gegen Kinder gehört mit zum Schlimmsten überhaupt (deswegen bin ich auch gegen Abtreibung). Die wenigsten Buben wird man aber durchgehend mit "üch bütte Düch" zur Raison brigen. Dazu vor Jahren eine gute Doku im TV: In Schweden steht auf jeglichen Klaps Gefängnis, selbst für Urlauber (!). Beim Dreh in einer Familie störten die Kinder ständig und die Eltern, die penetrant ihre "Gewaltfreiheit" betonten, waren immer entnervter und am Ende selbst "laut". Schließlich gaben sie zu, regelmäßig zu Ersatzstrafen wie etwa mehrtägigem Hausarrest greifen zu müssen. Ich habe selten den Hosenboden versohltbekommen. Aber ich wußte immer, warum. Es tat kurz etwas weh, ich hab mir die Botschaft gemerkt und gut wars. Hausarrest hätte ich jedenfalls als weitaus schlimmere Strafe empfunden. Die "gewaltfreie Erziehung" sollte natürlich immer das Ziel sein, erscheint mir aber heute in ihrer Radikalität aber mehr Ideologie gegen die Famile zu sein...


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